Alljährlich gilt es eine Auswertung der Anlageergebnisse der Investmentfonds vorzunehmen. Zum Jahresende 2011 kommen dabei teils neue Erkenntnisse zum Vorschein. Nachfolgend geben wir einen kleinen Einblick in unsere Überlegungen bei der Fondsauswahl.

Mischfonds, zwischen Anfangseuphorie und Demut

Im Vorfeld der Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 wurde eine Fondskategorie wiederbelebt, die bis dahin nahezu ausgestorben war. Die Rede ist von Mischfonds. Mit der Banken- und Immobilienkrise in den Jahren 2008 – 2009 gewannen besonders Mischfonds an Bekanntheit, die in dieser verlustgeprägten Phase einen Kapitalerhalt für Anleger erzielen konnten. Schnell wurde in solchen Fondskonzepten, die teilweise sehr flexibel in jeder Marktlage anlegen dürfen, eine Art „Eierlegende Wollmilchsau“ für Kapitalanleger hineininterpretiert. In kurzer Zeit flossen hohe Anlagevolumen in viel versprechende Konzepte.
Auch in 2010 und 2011 profitierten viele dieser Fonds von den guten Referenzen der vorangegangenen Krise. Man argumentierte, dass besonders die Fonds, welche in vergangenen schwierigen Marktphasen gute Ergebnisse liefern konnten, auch in folgenden turbulenten Börsenzeiten besser als die Konkurrenz abschneiden könnten.

Nachdem in vielen dieser Fondskonzepte nun eine Historie mit zwei krisengeschüttelten Marktphasen entstehen konnte, sieht die Praxis eher ernüchternd aus. Einigen Mischfonds gelang in Phasen mit fallenden Börsenkursen die Verlustvermeidung recht gut. Jedoch wurde anschließend von den steigenden Kursen weniger profitiert. Man blieb zu vorsichtig und kam teilweise nicht voran.
Andere Fonds erreichten nach Ihrer Gründung, wegen der fortlaufend anspruchsvollen Marktbedingungen der letzten Jahre, zu keinem Zeitpunkt die Gewinnzone. Zu Ernüchterung in der Performancebetrachtung führt dies, weil viele Prospekte überzogene Erwartungen geschürt hatten. Auf Seiten des Fondsmanagements wurden bei so manchem Mischfonds die dynamischen Renditeziele von der rauen Marktrealität weggespült. Unterm Strich ist zu fest zu stellen, wer im letzten Börsenabschwung gute Entscheidungen treffen konnte, hat damit noch kein verlässliches Zukunftsrezept. Immerhin gelang es dennoch einigen Fondslenkern, über beide Krisenphasen (2008/09 und 2011) hinweg, das Fondskapital zu erhalten oder gar zu vermehren.

Um über das Segment der Mischfonds hinaus Rückschlüsse zu prüfen, musste auch die Entwicklung von Aktienfonds verschiedener Kategorien erneut unter die Lupe. Hier zeigt sich gleichermaßen, das nur eine überschaubare Anzahl Fondsmanager je Kategorie dauerhaft überzeugen kann. So variieren besonders bei global anlegenden Aktienfonds die Spitzenreiter in der Performance deutlich, je nach der gewählten Vorgabe auf der Zeitachse.

Ebenso sind Fondskonzepte mit so genannten Trendfolgemodellen keineswegs als Selbstläufer zu sehen. Die schnellen Trendwechsel im sehr volatilen Jahresverlauf 2011 ließen den computergesteuerten Systemen, welche hier zu Grunde liegen, keine Zeit sich zu entfalten.

Emotionale Falle: historische Wertentwicklung

Die wirkliche Leistung eines Fonds wird erst sichtbar, wenn man eine Vergleichsbasis für die erzielte Wertentwicklung herstellt. Hierfür kann eine zu Grunde liegende Benchmark oder eine Vergleichskategorie herangezogen werden (eine Gegenüberstellung mit ähnlich anlegenden Fonds). Erst dadurch lassen sich Ergebnisse in ein Verhältnis setzen. Nützlich ist die Betrachtung über mehrere Zeiträume und verschiedene Kapitalmarktphasen hinweg. Somit lassen sich emotionale Anlageentscheidungen vermeiden, bei denen darauf gehofft wird, das kurzfristig erzielte Resultate einfach in der Zukunft fortgeführt werden können. Genau dies ist nur selten der Fall. Diese Erkenntnisse sind natürlich nicht neu, sondern erneut bewiesen.

Wenn man es etwas überspitzt ausdrücken möchte, dann zählen die Gewinner von gestern tendenziell eher zu den Verlierer von Morgen. Denn, häufig gehört für einen Fonds auch eine Portion Glück zum Sprung an die Spitze dazu. Dauerhaft reproduzierbar ist dies dann oftmals nicht.

Fondsauswahl ein fortlaufender Prozess

Die Auswahl der einmal investierten Fonds in einem Portfolio muss zwingend regelmäßig überprüft werden. Es gilt die erreichte Wertentwicklung auszuwerten. Besonders erfreulich ist hierbei die Feststellung, das ehemalige Favoriten noch immer überzeugen können. Anders bei unterdurchschnittlich abschneidenden Fonds, hier ist ein zu langes Abwarten und Festhalten wenig sinnvoll. Immer wieder treffen wir in Fondsdepots, die zur Überprüfung an uns herangetragen werden, auf Fonds die bereis seit vielen Jahren den Möglichkeiten hinterher laufen und deshalb Unzufriedenheit auslösen. Aussitzen ist manchmal notwendig, aber nur selten eine  Strategie.
Selbstverständlich ist ein voreiliges Handeln (beim Verkauf) ebenso das falsche Rezept. Wenn sich ein Fonds schon nach kurzer Investitionszeit als nicht zufriedenstellend erweist, wurde wahrscheilich im Researchprozess zu dieser Investmententscheidung etwas übersehen. Hierbei muss noch berücksichtigt werden, welche Chancen sich in der jeweiligen Kapitalmarktsituation geboten haben, um die gewünschte Rendite zu erwirtschaften. Beispiel: Bei allgemein fallenden Börsenkursen muss auch bei einem guten Aktienfonds mit Verlusten gerechnet werden. Wer dies von vorne herein nicht dulden möchte, ist in anderen Fonds besser aufgehoben.

Fondsauswechselungen: im Zeitverlauf notwendig, mit Übersicht

Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass es als eine normale Weiterentwicklung zu verstehen ist, wenn innerhalb von zwei Jahren jeder fünfte Fonds ausgewechselt werden kann. Das geschieht zumeist entweder aus Qualitätsgründen oder wegen personeller Veränderungen im Fondsmanagement. Wenn in einem Portfolio (eine breite Streuung auf mehrere Fonds vorausgesetzt) nach fünf Jahren keine Fonds-Veränderungen stattgefunden haben, laufen die Anlageergebnisse den Renditemöglichkeiten wahrscheinlich hinterher.

Schließlich entstehen ständig neue Ideen im Fondsmarkt. Einige davon reifen mit der Zeit zu ernst zu nehmenden Investmentkonzepten heran. Wo gute Alternativen nachwachsen, fällt ein Wechsel manchmal leicht.

Eurokrise – Kritik der Märkte und enorme Erwartungen an die Politik

24.11.2011 Die Zuspitzung der Diskussionen zur Schuldenkrise in Europa produziert fortlaufend neue Schlagzeilen. Die Verunsicherung kann an den täglich schwächeren Börsenkursen direkt abgelesen werden, nicht nur in Europa. Die Kapitalmärkte richten sich zunehmend auf eine düstere Zukunft ein. Als Ursache wird auf die unfähige Politik verwiesen. Doch irgendetwas stimmt hier nicht.

Was erwarten die Marktteilnehmer? Wer sind die Marktteilnehmer? und
Warum wird die Politik derartig gemeinschaftlich der Unfähigkeit bezichtigt?

Als die „Märkte“ wird die Summe aller Kapitalmarktteilnehmer bezeichnet. Damit sind Banken, Versicherungen, Pensionsfonds oder Investmentfonds zusammengefasst. Aber auch der private Investor ist Marktteilnehmer. Das Interesse dieser besteht darin, aus ihren jeweiligen Zielen heraus ihre Anlagebedürfnisse umzusetzen und Ineffizienzen auszunutzen.

Als die „Politik“ bezeichnet man die gesellschaftlichen Interessenvertretungen von Staaten und Staatengemeinschaften. Nun ist es so, dass die Politik die Organisation von Gesellschaft und Staat leitet und alles Interesse darauf ausrichtet, das die Gesellschaft funktioniert – jetzt und in Zukunft.

Warum stellen sich die Marktteilnehmer derartig gegen die Gesellschaftsorganisatoren?
Kann es sein dass die Marktteilnehmer mittlerweile ein idealisiertes und damit unrealistisches Bild der politischen Möglichkeiten und Fähigkeiten aufgebaut haben?

  • Den Einen richtigen Lösungsweg gibt es in der entstandenen Situation nicht. Wenn die Märkte eigene Lösungsideale entwerfen und zum Maßstab erheben, entsteht eine unrealistische Erwartungshaltung gegenüber der politischen Leistungsfähigkeit. Die Anforderungen an die Politik wären völlig überzogen. Sämtliche Reaktionen der Märkte wären von einer falschen Erwartungshaltung gegenüber der Politik geprägt.
  • Viele der Kritiker am derzeitigen politischen Vorgehen kommen aus den Reihen der Banken. Und dies, obwohl mittlerweile nicht wenige Banken darauf angewiesen sind, dass der Staat Ihnen unter die Arme greift. Zumindest, wenn einer der europäischen Staaten tatsächlich die Pleite vermelden müsste, wahrscheinlich bereits bei Notlage eines großen Geldinstitutes. Ein Sprichwort sagt: „beiße nicht die Hand die dich füttert.“ Das dies auch für Banken gilt, scheint nicht jedem klar zu sein. Der am Tropf hängende Patient beschwert sich fortlaufend über die Arbeit des Arztes?
    Die staatliche Organisation ist eine fundamentale Stütze unserer Gesellschaft.
  • Die derzeitigen Marktspekulationen sind u.a. an den täglichen sprunghaften Ausweitungen der Zinsdifferenzen der EU Staaten ablesbar. Dies führt bis hin zur Nichtakzeptanz von Staatsanleihe-Emissionen, wie kürzlich in Spanien geschehen. Das Angstlevel selbst ist mittlerweile beängstigend.
    Nimmt man nun an, das ein Zusammenbruch der Eurozone oder von einzelnen Staaten mit einem Auseinanderbrechen der Grundlagen für funktionierende Märkte einhergehen würde, dann dürfte kein EU-Marktteilnehmer ein Interesse daran haben. Die Verluste und Konsequenzen bei einem Zusammenbruch der Handelszone wären dramatisch. Die Marktteilnehmer benötigen eine stabile Gesellschaft, um letztlich darauf aufbauend wirtschaften zu können.

Kehrt man zu dem Gedanken zurück, dass beide Seiten an einer Funktionsfähigkeit des Währungsraumes Euro und einer Notwendigkeit zur Zusammenarbeit der europäischen Staaten interessiert sind, dann wäre die Rückkehr zu einem Grundvertrauen in die Politik ein guter Anfang. Ebenso entstünde die Grundlage für einen Ausweg aus der derzeitigen Angstgemeinschaft. Schließlich fiele es Politikern wesentlich einfacher Lösungen zu finden, wenn die Märkte mit Ihrem Verhalten nicht fortlaufend dagegen steuern würden. Das hektische Marktverhalten forciert einerseits die Probleme und fordert währenddessen schnelle politische Lösungen. So etwas nenne ich paradox.

Die kurzfristigen Börsenaussichten bleiben unberechenbar, Tagesmeldungen bestimmen die Marschrichtung.

Am 26.10.2011, in der vergangenen Woche, festigten die Euroländer Ihren gemeinsamen Willen zur gegenseitigen Rettung derer, die in Schieflage geraten. Den Griechen soll die Hälfte der Schulden erlassen werden. Dazu werden auch diverse Möglichkeiten zur notwendigen Rekapitalisierung der Banken benannt, denn die sich ergebenden Abschreibungen aus einem teilweisen Schuldenerlass treffen die Finanzinstitute besonders.
Die Märkte schöpfen Hoffnung für eine Auflösung der Unsicherheit, die Börsen erholen sich daraufhin kräftig. Der deutsche Leitindex springt über 6.300 Punkte, nachdem er zuvor um 5.800 pendelte.

Am 01.11.2011 verkündet der griechische Staatspräsident Papandreou die Möglichkeit einer Volksabstimmung der Griechen zum EU-Rettungspaket. Die Hilfe der EU wird damit in Frage gestellt. Die Alternative dazu wäre wahrscheinlich der Staatsbankrott Griechenlands und der Austritt aus dem Euro. Die Griechen könnten eigene Wege gehen. Doch wie würden diese aussehen? Welchen Auswirkungen stehen die europäischen Banken und die Finanzbranche damit gegenüber? Schlagartig ist die Unsicherheit in die Kapitalmärkte zurückgekehrt. Von den erreichten 6.300 Punkten im DAX geht es schnurstracks wieder auf das Ausgangsniveau um 5.800 zurück.

Derzeitige Börsenstimmung – Hoher Pessimismus unter deutschen Anlegern

Die jüngsten Tagesmeldungen führten bei den Börsenteilnehmern bereits zu einer Phase, die von Skepsis und hohem  Pessimismus geprägt ist. Laut einer Studie von J.P. Morgan aus dem Oktober 2011, liegt das Vertrauen der deutschen Anleger in die Kapitalmärkte nahe der historischen Tiefpunkte. So gibt es derzeit mehr Pessimisten als Optimisten unter den Börsenteilnehmern. Während noch im Mai diesen Jahres jeder Zweite angab positiv voraus zu blicken, geht im September jeder zweite Befragte von einer negativen Marktentwicklung aus. Binnen 4 Monaten ist die Stimmung ins Gegenteil gedreht.

Quelle: J.P.Morgan Asset Management, Investor-Confidence Studie

Quelle: J.P.Morgan Asset Management, Investor-Confidence Studie

Allgemeine Bedeutung der Marktstimmung

Jede Medaille hat zwei Seiten. Ebenso ist die jeweils vorherrschende Marktstimmung ein wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung der Kapitalmärkte.
Ein hoher Pessimismus geht zumeist mit geringen Investitionsgraden einher. Das bedeutet, wer laut äußert das er fallende Kurse erwartet, ist oft nur gering investiert. Wenn ein besonders großer Kreis der Marktteilnehmer niedrig investiert ist, kann diese Gruppe auch keine Aktien mehr verkaufen. In der Folge kann Sie damit die weitere Börsenentwicklung nicht mehr negativ beeinflussen.

  • hoher Pessimismus = geringe Investitionsquote, hoher Optimismus = hohe Investitionsquote

Rückschlüsse auf die derzeitige Marktlage

Wenn man die Ergebnisse der Erhebung von J.P. Morgan heranzieht, könnte dieser Zusammenhang eine recht positive Ausgangssituation für die aktuelle Börsenlage bedeuten. Wer derzeit negativ gestimmt ist, steht als zukünftiger Investor an der Seitenlinie und wartet auf den Wiedereinstieg in den Markt. Dies kann aus folgenden Gründen geschehen:

  • Investitionen durch “günstige Kaufgelegenheiten”, die entweder aus charttechnischen oder fundamentalen Bewertungen resultieren. Dadurch wird der Markt immer wieder durch Nachfrage “aufgefangen” und es kommt zu einer so genannten Bodenbildung.
  • Investitionen durch die Bestätigung einer Bodenbildung und die Entstehung eines aufwärts gerichteten Trends. Kommt kein weiterer Einbruch der Kurse zu Stande und beginnt die Börse sich zu stabilisieren, dann steigt der Druck und der Wille bei nicht investierten Marktteilnehmern, ihr Kapital wieder zu investieren. Deshalb ziehen steigende Kurse weiteres Kapital an, ein Aufwärtstrend entsteht:  “die Hausse nährt die Hausse”

Fazit:

Im derzeitigen Umfeld ist eine Prognose zu den kurzfristigen Börsenaussichten nahezu unmöglich. Zu viele unkalkulierbare Einflüsse treiben das Tagesgeschehen vor sich her, die Unsicherheit drückt sich in ungewöhnlich hohen Marktschwankungen aus.

Die Staatsverschuldungs-Problematik ist nicht von „heut` auf morgen“ lösbar. Derzeit steht die EU im Zentrum der globalen Krisendiskussionen. Weitere Kandidaten wie Großbritannien, Japan oder die USA stehen zwar im Schatten, jedoch keinesfalls auf fiskalisch stabilerem Fundament. Insofern kann man sich darauf einstellen, dass große Börsenschwankungen in kürzeren Frequenzen als dauerhafte Begleiter und als Einflussfaktoren von Anlageentscheidungen zu berücksichtigen sind. Hinter großen Schwankungen verbergen sich natürlich auch große Investitionschancen.

Der Blick auf die grundsätzlichen Verhaltensweisen der Kapitalmärkte lässt derzeit darauf schließen, dass investitionswilliges Kapital an der Seitenlinie steht, um dann in den Markt zurückzukehren, wenn Unsicherheit durch Perspektiven ersetzt werden kann.

Die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt an den Kapitalmärkten ist nie leicht zu beantworten. Das muss nicht dazu führen, auf Investitionen in chancen-reiche Wertpapiere zu verzichten. Mit einem Sparplan verliert die Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt an Bedeutung und steht der Anlage nicht im Wege.

Mit Hilfe von Fondssparplänen werden die Schwankungen der Märkte zu Ihrem Verbündeten. Sie sind kosteneffizient, vielseitig und lukrativ, sofern der Fonds zu den Anlagezielen passt. Welche Kriterien zu beachten sind und welche Möglichkeiten ein Sparplan mitbringt, soll nachfolgend beleuchtet werden..

Inhalt:

  • 1. Was ist ein Fonds?
  • 2. Was Fondssparpläne interessant macht
  • 3. Vorteile einer regelmäßigen Sparrate – inkl. Beispiel
  • 4. Welche Renditen sind möglich?
  • 5. Geeignete Anlageziele und praktische Tipps
  • 6. Fazit Fondssparen

Vorschau:

Nachstehend sind die Zinsdifferenzen eines 100€ Sparplanes über einen 25-Jahres-Zeitraum dargestellt.
Die Einzahlungen belaufen sich auf 30.000€. Bei einem jährlichen Zins von 2% (z.B. Tagesgeld) entstehen nach der Zeit gerade einmal 38.850€. Bei jährlich 4% Rendite wären bereits 51.050€ (z.B. Rentenfonds) zu erwarten. Bei einer Durchschnittsrendite von 7% pro Jahr würde ein Fondsvermögen von 78.750€ (z.B. Aktienfonds) angewachsen sein.

Fondsparplan_100_25J._Verzinsungen

„Nur der kann ein großes Vermögen aufbauen, der mit einem kleinen Vermögen beginnt,
vom Erbfall oder Lottogewinn einmal abgesehen.“

12.09.2011 Die Börsen werden weiterhin mit schlechten Nachrichten konfrontiert, die Kurse reagieren entsprechend. Nachdem in der letzten Woche der Chefvolkswirt der EZB seinen Rücktritt verkündete, wurden
die Sorgenfalten auf dem Parkett wieder tiefer. Die Zurückhaltung auf Seiten der Aktienkäufer unterstützte erneut fallende Notierungen.
Die neue Woche beginnt mit einer Verschärfung der Griechenland-Schuldenkrise, der mögliche Euro-Austritt des Landes wird nun offen diskutiert. Die Überlegungen zur Tragweite für europäische Finanzwerte belasten den Markt bereits zum Handelsbeginn.

Marktverhalten: skeptisch ja, panisch nein

Überhaupt lässt sich über den Kursverlauf der letzten Wochen sagen, dass keine wirklichen Erholungen, wie diese normalerweise nach kurzfristigen starken Kursrückgängen eintreten, festzustellen waren. Betrachtet man das Verhalten der Marktteilnehmer mit Hilfe von so genannten “Behavioral Finance” – Analysen, so zeigt sich das die Märkte die Abwärtsbewegung erstaunlich gelassen hinnehmen. Es entsteht keine echte Verkaufspanik einerseits und keine Euphorie auf schnelle Gewinne mit steigenden Positionen andererseits. Man könnte sagen, der Markt lässt sich in der rauen See treiben, während der Wetterbericht zunächst weder Orkan noch Sonnenschein verkündet.

Saisonaler Marktverlauf

Ein Blick auf den durchschnittlichen saisonalen Verlauf des DAX zeigt, welche Monate sich historisch eher negativ bzw. eher positiv entwickelt haben. Aus diesem Muster entstand auch die bekannte Börsen-Bauernregel: „Sell in May and go away, but always remember come back in September“ (Verkaufe im Mai und bleib dabei, aber vergiss nicht im September zurückzukehren).
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DAX_Seasonalchart_36Jahre

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In diesem Jahr wäre diese Strategie bisher aufgegangen, in anderen Jahren eher nicht. Trotzdem lohnt es sich diese Betrachtung im Hinterkopf zu behalten, denn nicht wenige Investoren verhalten sich entsprechend. Hieraus kann man nun schließen, dass normalerweise im Oktober/November investitionswilliges Kapital in die Märkte strömt, um am günstigen Verlauf zwischen November bis April teilzuhaben.

Fazit

Das saisonale Muster lässt die Hoffnung und die Wahrscheinlichkeit von steigenden Kursen in Richtung Jahresende wachsen. Zwischenzeitliche neue Tiefkurse sind im derzeitigen Umfeld jedoch ebenso möglich, denn es herrscht hohe Sensibilität auf die Nachrichtenlage, es fehlt eine positive Perspektive.
Schrittweise und gezielte Investitionen, mit ruhiger Hand, scheinen uns eine geeignete Strategie, ähnlich dem Stockpicking bei Aktien (selektive „Schnäppchenjagd“). Um die Risiken von Einzelinvestments abzumildern, praktizieren wir die antizyklische Chancennutzung in Form von Fondspicking.

16.08.2011 die heftigen Ausschläge der Aktienmärkte in den vergangenen 3 Wochen lassen in der Art und Weise nur wenig historisch vergleichbare Situationen finden. Hier ist natürlich der Crash vom 19.Oktober 1987 aufzuführen, bei dem die Kurse im US-Aktienmarkt an einem Tag um über 20% einbrachen.

Der wohl bedeutendste Crash ist jedoch der legendäre „Schwarze Freitag“, der 25.Oktober 1929. Hier kam es binnen weniger Tage zu Kursrückgängen von gut 30%. In den Folgejahren bis 1933 verloren Aktien durchschnittlich 75% ihres Wertes. Gleichzeitig gilt dieses Ereignis als der Übergang in die große wirtschaftliche Depression der 1930-er Jahre. Banken brachen zusammen, der Geldkreislauf kam nahezu zum erliegen.
Banken-rettende Staaten gab es nicht, sonst wäre die Geschichte sicherlich anders verlaufen.

Derzeitige Kursverluste der Aktienmärkte überzogen ?

Wertentwicklung einiger Aktienindizes im Zeitraum 01.01.-11.08.2011, in €:

  • DAX:                                        5.798    – 16 %
  • Eurostoxx 50:                          2.216    – 21 %
  • US Aktien – S&P 500:              1.173    – 13 %
  • US Aktien – Dow Jones:        11.145    – 10 %
  • Aktien Weltindex – MSCI:          796     – 17 %
  • Aktien Asien, MSCI Asia:            415     – 17 %
  • Gold in Euro:                           1.230    + 15 %

Nach unserer Einschätzung findet sich aktuell eine völlig andere Marktkonstellation als bei historischen Crashs vor. Denn diesmal liegt keine Aktienblase zu Grunde. Ganz im Gegensatz zur Situation an den Börsen bis 1929, in der eine erhebliche Blase durch Spekulationen auf Kredit entstanden war, kam es von 2009 bis 2011 zu keiner Überbewertung in den wichtigen Aktienindizes. Die fundamentale Situation in den Unternehmenszahlen, welche bei Aktienbewertungen zu Grunde gelegt werden, spricht gegen übertrieben optimistische Notierungen.

Seit dem Börsentief in der Finanzkrise, im März 2009, haben die Kapitalmärkte auf eine Erholung der Weltwirtschaft gesetzt. Der DAX konnte von Frühjahr 2009, bei rund 3.800 Punkten, bis Mitte 2010 auf ein Niveau um 6.000 Punkte zulegen. Im Herbst 2010 wurde eine weitere Wachstumsphase der weltweiten Handelsbeziehungen vorweggenommen. Die Kurse stiegen bis zum Jahresende 2010 nochmals deutlich an, auf rund 7.000 Punkte. Die Wirtschaft wuchs tatsächlich recht kräftig, die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es liegen demnach zwei positive Aktien- und Wirtschaftsjahre hinter uns.

In der gegenwärtigen Kursbewegung wird eine drastische Wachstumsverlangsamung vorweg genommen. Ob eine solche auch wirklich bevorsteht, ist keineswegs entschieden. So könnten sich die jüngsten Kursverluste als zu pessimistische Annhame herausstellen.

Politik verursacht Vertrauensverluste

Der Kursrutsch in der ersten Augusthälfte hat seine Ursache vielmehr im mangelnden Vertrauen gegenüber der Politik, die gegenwärtigen Probleme in den Staatsfinanzen auf absehbare Zeit in den Griff zu bekommen.
Zunächst führte die Herabstufung des Kreditratings der USA einerseits und die sich abschwächende Wirtschaft in Übersee andererseits zu Vertrauensverlusten der Marktteilnehmer. Dann gerieten neben Griechenland auch die übrigen südeuropäischen Länder ins Kreuzfeuer. Und schließlich erfasste die Rating-Diskussion mit Frankreich einen vermeintlichen Stabilitätspfeiler der Eurozone. Bisher wurden seitens der Politik nur ungenügende Lösungen für ein stabiles Europa präsentiert.
Im Ergebnis sahen sich die Aktienmärkte zunächst mit Gewinnmitnahmen konfrontiert, welche durch die schnell fallenden Kurse in eine generelle Verkaufsstimmung umschlugen.

Sicherlich werden die Investoren noch einige Zeit benötigen, um den erlebten, unerwarteten Kursabschwung zu verdauen. Ob der Tiefpunkt an den Börsen schon gesehen wurde ist durchaus fragwürdig. Um das Anlegervertrauen wieder zu stärken und die Unsicherheiten im Markt abzubauen wäre politische Entschlossenheit, besonders in Europa, eine gute Medizin.

Wir sagen “Ja” zu substanzstarken Aktien

Wir sehen in der Konsequenz derzeit keinen Grund Aktienfonds generell zu verkaufen oder diese Anlageklasse grundlegend in Frage zu stellen. Wenn man von überzogen stimmungsgetriebenen Kursverlusten ausgeht, könnten in den nächsten Wochen gezielte Zukäufe getätigt werden.
Aktien dürfen gerade in den Zeiten nicht außer acht gelassen werden, in welchen die Sicherheit von Staaten und damit von Staatsanleihen, zu bröseln beginnt. Substanzwerte sind werthaltiger als Zahlungsversprechen.

Stresstest für Anleger

Investoren können die Schwankungen der letzten Wochen als Stresstest ansehen. Wenn Sie dieser Tage feststellen, dass fallende Aktienkurse in Ihrem Depot einen Wertverlauf verursachen, den Sie so ganz und gar nicht ertragen können, dann kann es daran liegen, dass Sie zu hoch in dieser Anlageklasse investiert sind?

Marktschwankung ist nicht gleich Depotschwankung

Einige unserer Anleger sind überrascht, dass die negative Stimmung an den Aktienbörsen (rund -20% in 2011) nicht zwangsläufig zu ebenso negativen Depotständen führen muss. In unseren Kundendepots sind in diesem Jahr fast durchweg Ergebnisse zwischen 0 bis -7% anzutreffen, je nach Risikoprofil des Portfolios.

Ein von uns strukturiertes Portfolio besteht aus verschiedenen Anlageklassen, welche sich gegenseitig stabilisieren. Eine beruhigende Begründung dafür, auch in emotionalen Marktphasen nicht den Blick für`s Wesentliche aus den Augen zu verlieren.

29.07.2011 Im Grunde unterstreichen wir die Aussagen des letzten Marktkommentares und haben dem nicht viel hinzuzufügen. Lediglich die Inflationsentwicklung gerät aktuell etwas in den Hintergrund.

Die heiss diskutierte Anhebung der Schuldenobergrenze im US-Staatshaushalt ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit. Einen tatsächlichen Zahlungsausfall der USA wird es höchstens kurzfristig geben, weil das Machtgezerre der Obama Gegner kaum von Dauer sein kann.

Anhebung der US-Schuldenobergenze fast schon Normalität

Seit 1940 wurde das US-Schuldenlimit über 70 Mal angehoben. Besonders in den letzten 10 Jahren gab es zehn solcher Erhöhungen, das Limit hat sich dabei mehr als verdoppelt. Von 6,4 Billionen USD im Jahre 2002 bis auf 14,3 Billionen USD zur letzten Anhebung im Februar 2010. Die Abläufe und Begründungen dieser Schritte waren stets unterschiedlich.

Gibt es noch sichere Schuldner?

Insgesamt ist die Zahl der Schuldner mit Bestnote AAA weltweit recht übersichtlich geworden. Triple-A-Rating bedeutet, dass ein Zahlungsausfall des Anleihe – Herausgebers besonders unwahrscheinlich ist, bzw. andersherum, eine höchstmögliche Sicherheit unterstellt / angenommen wird.
Unter den sichersten Emittenten sind z.B. Unternehmensanleihen von Microsoft zu finden, überwiegend jedoch Staatsanleihen, von Ländern wie z.B. Australien, Norwegen, Schweiz und Deutschland.

Gold profitiert

Der Goldpreis ist zu einem „Fieberthermometer“ für Verschuldungsängste geworden. Je größer die Unsicherheit der Marktteilnehmer, desto höher der Goldpreis. Dies wird wohl auf absehbare Zeit auch so bleiben.
Die letzte derartige Flucht ins Gold fand 1979/1980 statt. Einige Experten vermuten, dass diesmal noch deutlich höhere Kurse erreicht werden könnten, bevor mit einer Trendumkehr zu rechnen ist.

Kapitalanlage – Lösungen

Mögliche Lösungen auf Anlegerseite unterscheiden sich heute kaum von dem, was wir bereits vor einem Jahr zusammengefasst hatten: Börsenbrief 07.2010

09.06.2011 Nach der Ankündigung der Ratingagentur Standard & Poors im April diesen Jahres, das Höchstrating der USA auf den Prüfstand zu stellen, vollzog nun eine kleinere Ratingagentur, Feri EuroRating Services AG, die Herabstufung von AAA auf AA tatsächlich. Ziehen andere Ratingagenturen nach, könnte der größte Anleiheschuldner der Welt nicht länger auf die Bestnote in der Bonität verweisen. Die Rückzahlungsfähigkeit für US Staatsanleihen wird damit erstmals offiziell angekratzt.

Die Ratingagenturen beanstanden die hohe und weiterhin schnell anwachsende US-Staatsverschuldung. Die USA sitzt nach offiziellen Angaben auf einem Schuldenberg von über 14,4 Billionen US-Dollar. Hier können Sie einen Blick auf die US-Schuldenuhr werfen: http://www.usdebtclock.org/

Bill Gross, Chefstratege einer der größten Anleiheinvestoren weltweit (PIMCO), trennte sich bereits im März 2011 von US-Staatsanleihen. Die Stützungsprogramme für die US Konjunktur infolge der Finanzkrise, bedeuteten einen schlagartigen Anstieg der Verschuldung. Die Neuverschuldung wächst seit nunmehr 3 Jahren im 2-stelligen Prozentbereich. Von 2008 – 2010 waren es rund 15% vom BIP pro Jahr. Das sind griechische Verhältnisse.
(zum Vergleich: Für die Eurostaaten sind 3% Neuverschuldung seitens der EZB erlaubt; Deutschlands Neuverschuldung für 2010 betrug rund 3,3%)

Wichtige Einflussgröße US-Immobilienmarkt

Ein weiteres Problem: die aktuellen Wirtschaftsdaten lassen keine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft erkennen. Trotz der großen Anstrengungen mit niedrigen Zinsen die Wirtschaft anzukurbeln (Stichwort: QE – Quantitative Easing), kommt diese nicht eigenständig in Fahrt. Die jüngsten Arbeitslosenzahlen lassen keine erfreulichen Rückschlüsse zu.

Eine Grundvoraussetzung für eine selbsttragende Erholung der US-Konjunktur sehen einige Experten im US-Immobilienmarkt. Wenn genügend neue Häuser gebaut werden, führt dies zur Belebung der Baubranche, welche wiederum eine feste Stütze des Wirtschaftskreislaufes eines Landes darstellt. Es entstehen Arbeitsplätze vor Ort, die Kaufkraft steigt und regt schließlich auch den Konsum an.
Doch deuten weder die laufenden Hausverkäufe noch die Entwicklung der Häuserpreise auf einen echten Stabilisierungskurs hin. Die Baubeginne verharren seit ca. 2 Jahren auf dem tiefen Niveau der Finanzkrise von 2009, wie nachfolgende Grafik verdeutlicht:

US-Baubeginne_langfristig_1960-2011

Wie ernst die Lage ist, sieht man daran, dass seit 1960 keine Rezession (graue Abschnitte) derart heftige Auswirkungen auf den US-Häusermarkt hatte.

Fazit:

  • hoher und weiterhin schnell ansteigender US-Schuldenberg
  • ein nach wie vor schwacher US-Immobilienmarkt
  • kaum Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft

Welche Überlegungen sind auf Anlegerseite zu berücksichtigen?

Zahlungsversprechen sind nur soviel Wert, wie der Schuldner der dieses Versprechen gibt. Nur wenige würden auf die Idee kommen jemanden Geld zu leihen, der bereits stetig mehr Ausgaben als Einnahmen hat. Genau dies passiert jedoch bei Staatsanleihen und üblicherweise funktioniert das System trotzdem.
Problematisch wird es bei Investitionen in Staatsanleihen von Ländern mit hoher und anhaltender Neuverschuldung. Zwar könnte der versprochene Zins noch eine Zeit gezahlt werden, aber die Fähigkeit zur Rückzahlung des geliehenen Betrages ist zunehmend kritisch zu betrachten.

Für den Aktienmarkt könnte man aus der genannten Gesamtkonstellation folgende Ableitung treffen. Die USA sind nach wie vor eine bedeutende Wirtschaftsmacht der Welt. Ein erneuter Rückgang des US-Konsums würde folglich auf die globale Wirtschaftsentwicklung dämpfend wirken. Der Aufschwung der weltweiten Aktienmärkte in den letzten 2 Jahren, basierte sowohl auf einer hohen vorhandenen Liquidität, als auch auf der Hoffnung zur Rückkehr einer global florierenden Wirtschaft. Sollte diese Wachstumshoffnung nun einen Dämpfer erhalten, müsste man sich ebenso auf eher gedämpfte Aussichten an den Börsen einstellen.
Vielleicht wird an den derzeitig schwächeren Daten nur eine kurzfristige wirtschaftliche Auswirkung der Japan – Ereignisse vom März sichtbar. Und wir befinden uns in einer Situation die relativ schnell wieder überwunden werden kann. In diesem Fall wäre wohl nur ein mildes und reinigendes Sommergewitter für das Börsenparkett zu befürchten.

Die derzeitigen US-Inflationserwartungen deuten recht klar auf steigende Verbraucherpreise hin, nachfolgende Grafik zeigt die längerfristige Entwicklung. Nach einem Rückgang der Verbraucherpreise in 2009, der hauptsächlich durch fallende Rohstoffpreise verursacht wurde, ziehen diese nun wieder deutlicher an.

Verbraucherpreise_US-CPI_1990-2011

Steigende Verbraucherpreise verursachen eine Reduzierung der Kaufkraft. Um hier entgegen zu wirken, kann die Investition des Kapitals in Sachwerte zum Kaufkrafterhalt verhelfen. Diese Betrachtung begünstigt die Aussichten und das Potential der Aktienmärkte.

Die Situation der Amerikaner wirft natürlich auch einen Schatten auf den US-Dollar, der gleichzeitig als Weltleitwährung fungiert. In Kombination mit o.g. Verschuldungsproblematik wäre dies ein zusätzlicher Hinweis auf einen schwächeren US-Dollar. In der Wechselwirkung sollte der Goldpreis auch weiterhin profitieren. Wenn Sie US-Dollar Investments besitzen, verkaufen Sie keine Goldbestände, denn diese stellen eine willkommene Währungsabsicherung dar (z.B. für Anlagen in amerikanischen oder globalen Aktienfonds).

06.05.2011 Aus einer aktuellen Studie des DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) und des
IVA (Institut für Vermögensaufbau) geht hervor, dass der überwiegende Teil der aktiv gemanagten  Investmentfonds dauerhaft nicht in der Lage ist besser abzuschneiden als der zu Grunde liegende Index.
Zum Beispiel ist für weltweit anlegende Aktienfonds der MSCI Welt der Vergleichsindex.

Verwunderung kann dieses Studienergebnis unter den regelmäßigen Lesern unserer Webseite nicht auslösen. Im Prinzip beweist diese Studie objektiv die Gültigkeit unseres Leitsatzes.

85% der offenen Investmentfonds sind nicht in der Lage dauerhaft besser abzuschneiden als ihr Vergleichsindex. Kein Grund die erfolgreichen 15% zu ignorieren.

Worum geht es in der Studie?

Die Herausgeber der Analyse überprüften den Mehrertrag von Investmentfonds gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark), nach Abzug der jeweiligen Fondskosten. Untersucht wurden knapp 2.400 Aktien-, Renten- und Mischfonds unterschiedlicher Regionen und Kategorien, die seit mindestens 10 Jahren bestehen.

Es wird darauf verwiesen, das im Betrachtungszeitraum von 10 Jahren nur jeder vierte Fonds besser abschnitt als der Vergleichsindex. Positiv fielen Investmentprodukte für deutsche Aktien auf, bei denen über 10 Jahre immerhin jeder zweite Fonds mit dem DAX mithalten konnte. Über 20 Jahre war nur jeder siebente Fonds dauerhaft in der Lage Mehrwerte zu erwirtschaften, dies entspricht ca. 15% aller Fonds.

Aktive Fondskonzepte besitzen meist den Anspruch mit höherer Flexibilität im Investmentprozess bessere Anlageergebnisse zu erzielen. Die Studie verweist darauf, dass dieser Anspruch häufig in der Theorie stecken bleibt und den Anleger zusätzliche Gebühren kostet, ohne Mehrertrag.

Erwähnt wird auch, dass Anleger zu oft auf Produkte setzen, die Modethemen und kurzfristige Trends aufgreifen, langfristig aber nicht bestehen können. Das Dilemma dabei, die vermeintliche Chance auf schnelle Gewinne wird zum Extra-Risiko. Viele Modelle sind auch binnen kurzer Zeit wieder vom Markt verschwunden.
Es sollte besser auf bewährtes Anlagemanagement zurückgegriffen werden.

Die Herausgeber der Studie: www.dsw-info.de und www.institut-va.de

unsere Anmerkung

Auch auf Seiten der Produktanbieter sollten die Untersuchungsergebnisse zum Nachdenken anregen. Nicht selten hat man den Eindruck, dass fragwürdige Produktkonstrukte oder mangelnde Managementleistungen durch aggressive Marketingmaßnahmen überdeckt werden sollen. Natürlich beißt sich dabei die sprichwörtliche „Katze in den eigenen Schwanz“.

Aktive Fonds können den Index schlagen

Es lohnt sich nach gut gemanagten Fonds Ausschau zu halten, dazu ein Beispiel:

Vergleichszeitraum 10 Jahre, 30.04.2001-30.04.2011:

Aktienfonds weltweit anlegend:      120%   (+8,2% p.a.)
MSCI Welt (Weltaktienindex):          -25%   (-1,8% p.a.)

Dieser Aktienfonds erreichte einen Mehrwert von ca. 10% pro Jahr, während viele andere Fonds nicht in der Lage waren den Index zu übertreffen. Übrigens lassen sich in jeder Kategorie ähnliche Beispiele finden.

aktiver Fonds vs. Index

Fazit für Anleger

Geben Sie sich bei Ihren Anlagen nicht mit durchschnittlichen Fondsprodukten und Pauschallösungen zufrieden, gleich ob sicherheits- oder chancenorientierte, mittel- oder langfristige Ziele dahinter stehen.

Hohe Anforderungen an den Anlageberater sind angebracht. Dieser sollte die nachweislich fähigsten Fonds empfehlen und ein abgestimmtes Anlagekonzept aufzeigen. Dazu bedarf es nicht nur einer langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Kapitalmärkten. Ein uneingeschränkter Produktzugang ist eine Grund-voraussetzung. Zwei weitere sind intensive Recherche und tiefere Produktkenntnis als fortlaufender Prozess.

Werden diese Regeln berücksichtigt, sollten unterdurchschnittliche Wertentwicklungen der Vergangenheit angehören. Deshalb sollte diese Studie nicht zur Verurteilung von Fonds herangezogen, sondern Ansporn sein und als Aufforderung zur Qualitätsfindung verstanden werden.

  • unsere Antwort für anspruchsvolle Anleger: der Wave-Fondsfilter – optimale Fondslösungen finden

Wir möchten auf ein interessantes Fundstück dazu verweisen.

Thema: Wieviel Information benötigen wir und wohin führt uns all das Internet – “Wissen”?

Desinformation – Im Netz der Besserwisser

von Sascha Lobo

Manche Internetnutzer wissen alles: wie Osama Bin Laden getötet wurde, was im Atomkraftwerk Fukushima wirklich passiert, dass Aristoteles keine Ahnung von Fliegenbeinen hatte. Das Netz ist voll gefühlter Experten …

14.04.2011  In unserer Rubrik Markt-Timing steht eine Investition in Rentenfonds aus dem Dezember 2003 offen. Mit einer soliden Wertentwicklung von 32% schließen wir diese Position. Wir waren von einer günstigen Ausgangslage für die Entwicklung bei globalen Rentenfonds überzeugt. Diese Einschätzung hat sich bestätigt, denn im Umfeld weitgehend niedriger Zinsen in diesem Zeitraum, wurde ein jährlicher Zuwachs von rund 4% realisiert.

Ein direkter Umtausch in ein anderes, aussichtsreiches Investment zwingt sich aktuell nicht auf, deshalb sollte der Erlös dem Cashbestand zufliessen. Damit wird Liquidität geschaffen, bis sich neue Investitionschancen eröffnen.

Begründung

In vergangenen Marktkommentaren wurde bereits mehrfach angesprochen, dass die Risiken bei verzinslichen Wertpapieren zunehmen. Die Situation des Rentenmarktes, speziell in Staatsanleihen, wird unkalkulierbar. Schon seit Monaten sind die Kapitalmärkte mit einer drohenden Zahlungsunfähigkeit von Griechenland und Portugal beschäftigt.

Auch in anderen Ländern wachsen die Staatsverschuldungen weiter an. Dadurch findet eine Marktbeflutung mit neuen Anleihen statt. Die Kapitalmärkte haben bereits eine entsprechend große Menge dieser Papiere aufgenommen und die Verzinsung ist teils unattraktiv niedrig geworden. Vielerorts ist von einer Rentenmarkt-Blase die Rede.

Ob die genannten und andere Staaten künftig in der Lage sind die Zinsen für die aufgenommenen Kredite zu stemmen, bleibt fragwürdig – gerade im Umfeld steigender Zinsen und damit steigender künftiger Zinslasten. Kürzlich hatte die europäischen Zentralbank EZB mit einer ersten Zinsanhebung begonnen. Weitere kleine Schritte werden erwartet.

Steigende Zinsen führen auch auf Investorenseite zu Umschichtungen. Heraus aus den niedrig verzinsten Papieren, hinein in die neuen, höher verzinslichen Anleihen. Dadurch kommen die Kurse der älteren Papiere unter Druck, in der Folge kommt es zu Kursverlusten bei Rentenfonds.

Kürzlich hat einer der größten Anleiheinvestoren der Welt, der Rentenmanager PIMCO, bekannt gegeben, dass man sich vollständig von US-Staatsanleihen getrennt hat. Auch dies ist ein deutliches Zeichen für die Risiken der Rentenmärkte.

Ausnahmen

Einzelne Segmente des Rentenmarktes bleiben interessant, beispielsweise Unternehmensanleihen oder Staatsanleihen einiger Schwellenländer. Vermutlich können aber auch diese sich von einem allgemein schwachen Rentenmarkt nicht komplett abkoppeln.

11.03.11 In den letzten Wochen sorgten die Unruhen in nordafrikanischen und arabischen Ländern immer wieder für besorgte Minen auf dem Börsenparkett. Denn, der daraufhin stark anziehende Ölpreis könnte negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Erholung weltweit nach sich ziehen. Allerdings hielten sich die globalen Aktienkurse bisher recht stabil, was auf eine robuste Verfassung der Kapitalmärkte hindeutet. Besonders Rohstoff- und Energieaktien konnten vom drohenden Öl-Mangel und dessen Verteuerung profitieren.

Griechenland erneut im Visier

Nun kommt eine weitere Belastungsprobe hinzu. Erneut fällt Griechenland als schwelender Krisenherd auf. Die Tagespresse offenbart Schlagzeilen wie: „Euro-Krise hat zum Ausgangspunkt zurückgefunden“. Die wirtschaft- liche Lage Griechenlands findet noch nicht zu einer Bodenbildung. Der politische Druck verschärft sich wieder.

Die Ratingagentur Moody`s stufte die Kreditwürdigkeit Griechenlands am 07.03.11 auf B1 herunter. Dies bedeutet konkret: Spekulative Anlage – bei Verschlechterung der Lage sind Ausfälle wahrscheinlich.
Moody`s Ratingskala

Die Refinanzierung aus eigener Kraft wird unwahrscheinlicher. Der drohende Zahlungsausfall Griechenlands nimmt damit immer mehr Gestalt an.

EZB / Eurozone – höhere Zinsen angekündigt

Als weiterer Belastungsfaktor ist auch der Drang der europäischen Zentralbank zu höheren Zinssätzen zu sehen. Höhere Zinsen sind z.B. in Deutschland notwendig, um Inflationsszenarien entgegen zu wirken. Andererseits schaden Sie den südeuropäischen Staaten, denn dies bedeutet erschwerte Bedingungen für die notwendigen Sanierungen der Staatshaushalte. Auch für Unternehmen wird die Finanzierung von Investitionen teuerer.
Der Graben zwischen den wirtschaftlichen Interessen in den Ländern der Eurozone wird immer offensichtlicher.
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Nachfolgend der Verlauf der wichtigsten Leitzinssätze in den letzten 10 Jahren:

Leitzinssätze global 02.2011, Quelle: www.markt-daten.de

Leitzinssätze global 02.2011, Quelle: www.markt-daten.de

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Bisher kaum Auswirkungen auf den Euro

Normalerweise sind derartige Entwicklungen in Währungsräumen auch an schwächeren Wechselkursen ablesbar. Jedoch zeigt sich der Euro derzeit nahezu unbeeindruckt und notiert gegenüber dem US- Dollar um 1,38 €/$. Man könnte vermuten, dass an den Kapitalmärkten die aktuelle Entwicklung bereits „vorhergesehen und eingepreist“ wurde. Natürlich hat auch der Dollar so einige Probleme. Aber bei ähnlichen Nachrichten vor ca. 10 Monaten wertete der Euro im Kurs trotzdem kräftig ab.
Vorausblickend stärkt die o.g. Zinserhöhungspolitik den Euro. Zinsdifferenzen in verschiedenen Währungs- räumen sind mittel- bis langfristig einer der wesentlichen Triebkräfte für die Entwicklungen der Wechselkurse.

Konsequenzen für die Anlagestrategie

Rentenprodukte die überwiegend in Staatsanleihen investieren sind in der Vergangenheit als sichere Anlageprodukte betrachtet worden. Diese Sichtweise muss im derzeitigen Umfeld in Frage gestellt werden. Mittlerweile bestehen für einige Länder signifikante Ausfallrisiken. Daher gilt es genau zu selektieren. Prüfen Sie Ihr Depot auf evtl. Risiken (Geldmarkt- und Rentenfonds sind häufig in Staatsanleihen investiert).

  • Die Kernbotschaft kann aus unserer Sicht nur lauten: Vermeiden Sie Klumpenrisiken!

Wir sehen weiterhin Möglichkeiten auf der Aktienseite, auch wenn die aktuellen Unsicherheiten erhöhte Tagesschwankungen verursachen und eine Konsolidierung über mehrere Wochen auslösen könnten. Aktien von soliden Unternehmen, gestreut über Regionen und Branchen, bieten Substanz. Es reicht hierfür jedoch nicht, einfach mehrere weltweit anlegende Aktienfonds zu besitzen. Damit geht ein zu hoher Marktgleichlauf einher, der keine echte Streuung darstellt. Deshalb verknüpfen wir unterschiedliche Anlagestile und spezialisierte Fondskonzepte um Alpha zu generieren, also Mehrwerte zu erzielen.

  • Unser Tipp: bestimmte Mischfonds übernehmen die ständige Überwachung und marktnahe Umschichtung von Anlagegeldern, also die aktive Steuerung von Chancen und Risiken.
    Unsere Aufgabe besteht in der qualitativen Selektion und Überwachung der Zielfonds und in der Abstimmung mit Ihren Anlagebedürfnissen: der Wave Fondsfilter – zur Stabilität Ihres Kapitals.

19.01.2011  Mit dem Jahreswechsel endete ein wirklich erfolgreiches Börsenjahr 2010. Die deutliche Mehrheit der weltweiten Aktienindizes konnte mit 2-stelligen prozentualen Kursgewinnen die Anleger erfreuen.

Unter den Spitzenreitern finden sich einige asiatische Länder, wie z.B. Thailand (+68%), Indonesien (+63%) und Malaysia (+43%). Aber auch Chile (+60%), Argentinien (+54%) und Südafrika (+40%) legten kräftig zu. Damit wird schnell ersichtlich, dass besonders die aufstrebenden Länder gesucht waren (die so genannten Emerging Markets). Die hohen Wachstumsraten der Schwellenländer ziehen nach wie vor weiteres Kapital an.

Auch in Europa gab es ordentliche Wertsteigerungen zu erzielen, besonders in den skandinavischen Ländern. Schweden (+40%), Dänemark (+36%) und Norwegen (+26%) ließen damit den europäischen Durchschnitt weit hinter sich. Dieser lag gemessen am DJ EuroStoxx nahezu unverändert bei +/- 0.

Auf die Stärke deutscher Aktien hatten wir bereits im letzten Kommentar hingewiesen. Die kleineren Aktienwerte in MDAX (+35%) und SDAX (+45%) starteten hierbei nochmals kräftiger durch als die erste Reihe deutscher Unternehmen im DAX 30, welcher das Jahr 2010 mit +16% abschloss.

  • Unsere Kundenportfolios konnten im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Depotzuwachs von 12% erreichen. Damit wurde seit unserer Unternehmensgründung jedes Jahr die Benchmark übertroffen. Unter anderem hatten wir in der Finanzkrise 2007/2008 Verluste vermieden. Zum Jahresende 2008 regten wir die Aufstockung von Aktienfonds und gemischten Fonds an. Daraufhin konnten unsere Kunden von den kräftigen Wertentwicklungen der globalen Aktienmärkte in 2009 und 2010 profitieren.

Der Blick nach vorn, Erwartungen für 2011

Die größten Chancen für 2011 erwarten wir erneut im Aktienbereich. Aussichtsreich und substanzstark erscheinen selektiv deutsche und europäische Aktienwerte, sowie Unternehmen in Russland und Hongkong. Zu den Gewinnern könnten auch Technologieaktien gehören, auf Grund guter Wachstumraten und recht moderaten Bewertungen.
Darüber hinaus dürften sich solide Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen als wertvolle Portfoliobausteine erweisen.

Für konservative Anlagen in Geldmarktfonds, Festgeld oder Tagesgeld war 2010 eher deprimierend. Hier lagen die Erträge zwischen 0,3% und 2%. Die schlechte Nachricht für diese Anlagen: die Tendenz wird sich auch in 2011 nicht wesentlich ändern, die Zinsen bleiben auf niedrigem Niveau.

Für die Anleger, die nach etwas mehr Zuwachs als Tagesgeld & Co suchen, bieten sich ausgewählte defensive Mischfonds an. Diese können einerseits auf Kapitalerhalt und gleichzeitig auf solide Vermehrung setzen. Eine breite, ausgewogene Streuung und aktive Chancenbeimischung sind hier die Erfolgskomponenten.

  • Für die genannten Anregungen und Anlageziele haben wir die jeweils erfolgreichsten Fondsmanager für Sie selektiert. Wir sehen gute Voraussetzungen für ein weiteres attraktives Anlagejahr in 2011 und würden im Falle von Kurskorrekturen weitere selektive Zukäufe überlegen.

Um neue Anregungen aufzuspüren und Ideen zu vertiefen, befinden wir uns auch in diesem Jahr auf der alljährlichen Fachmesse der Investmentwelt, dem Fondsprofessionell – Fondskongress.

06.12.2010 Eine alte Börsenweisheit besagt, dass die Kurse stets einen Vorlauf von ca. 6 Monaten gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung haben. An der Börse wird Zukunft gehandelt.

In 2010 beeinflussten die Diskussionen über hohe Verschuldungen einiger Staaten die Marktteilnehmer stark und versperrten die Sicht auf den „vorausschauenden Rhythmus“. Wahrscheinlich würden sich viele Aktienindizes ansonsten schon auf deutlich höheren Kursniveaus befinden.

Besonders der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich in den letzten Wochen sehr robust. Während der europäische Leitindex Eurostoxx50 im November um ca. 6% nachgab, konnte der DAX um rund 2% zulegen.   Hier zeigt sich die aktuelle Stärke bzw. die solide Nachfrage nach deutschen Aktien. Jeder Kursrückgang wurde binnen kurzer Zeit wieder für Käufe genutzt.

Stabiler Arbeitsmarkt in Deutschland
Auch der hiesige Arbeitsmarkt spiegelt im europäischen Vergleich eine Führungsposition Deutschlands wieder. Eine ähnlich niedrige Arbeitslosenquote würde anderen Ländern auch die Problematik der Staatsfinanzen erleichtern, denn je geringer die Zahl der Arbeitslosen desto besser funktioniert ein Staat.
Immer lauter werden die Stimmen aus dt. Unternehmen, die über einen Mangel an Fachkräften berichten.
Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Erwartungen sind weiterhin optimistisch. Die Beschäftigung sollte weiter zunehmen, die dt. Wirtschaft befindet sich auf Wachstumskurs.

Al_Quote_EU_10.2010

Erholung der US-Wirtschaft voraus?
Die jüngst von der FED veröffentlichten Daten begründen auch die Hoffnung auf eine Stabilisierung der US-Wirtschaft. Derzeit sind knapp 10% der Amerikaner arbeitslos. Trotzdem berichtete der Einzelhandel zu Beginn der Weihnachts-Shopping-Saison über gute Umsätze. Ein anziehendes Verbrauchervertrauen würde auch eine insgesamt wachsene Zuversicht wiederspiegeln.
Eine Rückkehr zum selbsttragenden Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt, würde viele skeptische Marktbeobachter überraschen. Hier könnte die nächste Tür für echten Börsenoptimismus aufgestoßen werden.

Fazit
Soweit sind wir aber noch nicht. Wir gehen davon aus, dass der positive Markttrend zumindest bis Mitte Januar anhält und die Kurse noch etwas höher trägt. Die moderaten Bewertungen bei vielen europäischen Aktien liefern ebenfalls Substanz für weitere Gewinne.

Fröhliche Weihnachten. Für Aktien(fonds)anleger dürfen die Geschenke wohl etwas größer ausfallen.

21.10.2010  In der letzten Woche konnte der DAX seine einjährige Seitwärts – Handelsspanne nach oben hin überwinden. In der Charttechnik wird ein „Ausbruch aus dem Trendkanal“ als richtungsweisend angesehen. Auch für trendorientierte Investoren gilt ein derartiger Ausbruch als Kaufsignal. Eine solche Entwicklung zeigt an, dass die Zahl der Aktienkäufer am Markt überwiegt, die Verkäufer sind in der Minderheit.
Steigende Kurse ziehen weiteres Kapital an. Der Markt wird zunächst durch eine gewisse Eigendynamik getragen, die Hausse nährt die Hausse, bis wieder andere Aspekte stärker in den Vordergrund drängen. Dadurch summieren sich nun die Argumente für weiterhin freundliche Börsen.

Welche weiteren Argumente beflügeln derzeit die Aktienmärkte?

  • niedrige Zinsen und unattraktive Bewertungen bei Staatsanleihen in EU und USA
    > dadurch besteht  Umschichtungspotential heraus aus Renten, hin zu Aktieninvestitionen
  • US Regierung wird weiterhin „Geld drucken“ um die Wirtschaft anzukurbeln
  • insgesamt freundliche Zahlen in den laufenden Quartalsberichten der Unternehmen
  • teilweise günstige Aktienbewertungen, mit guten Dividendenerträgen (deutlich über Staatsanleiheniveau)
  • „Jahresendgeschäft“ gibt den Börsen saisonalen Rückenwind

kurzer Rückblick:
Bereits im Dezember 2008 hatten wir den Positionsaufbau in Aktienfonds empfohlen. Diese Bestände sollten bei langfristigen Investitionen weiterhin gehalten werden, auch wenn zwischenzeitlich bereits hohe Wertzuwächse aufgelaufen sind.

So konnten Fonds für deutsche Standardaktien von 12.2008 bis 10.2010 um ca. 50% zulegen. Mit Schwellenländeraktien sind im gleichen Zeitraum bis zu 150% Gewinn aufgelaufen, speziell bei Fonds die in Asien und Osteuropa investieren.

Trotz allem Optimismus sollten die Risiken, welche wir in unserem umfangreichen Börsenbrief 07.2010 zusammengetragen hatten, nicht aus den Augen verloren werden. Z.B. zeigt der ebenfalls steigende Goldpreis eine ungebrochene Skepsis gegenüber den voranschreitenden Staatsverschuldungen in USA und Europa und damit gegenüber den Papierwährungen.

Fazit:
Vieles spricht für weiter steigende Aktienkurse, zunächst auf Sicht der kommenden 3-4 Monate. Jedoch sollten Aktienfonds unbedingt gezielt selektiert werden, sodass bereits auf  Fondsebene aktiv mit Chancen und Risiken umgegangen wird. Auch die Aufsplittung auf mehrere Fonds kann dabei ein Lösungsansatz sein.

Die durchaus schwierigen Marktbedingungen in einigen Bereichen sollten jedoch zu einer bewussten Verteilung des Anlagekapitals veranlassen. Da verschiedene Szenarien den laufenden Wirtschaftsaufschwung gefährden können, sollte das Portfolio nicht zu sehr auf eine bestimmte Entwicklung fixiert sein, sondern stets auf die eigene Risikoverträglichkeit.

10.09.2010 Die Inhalte aus unserem letzten Kommentar behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
Seit rund einem Jahr sind die Aktienbörsen in einer Handelsspanne „gefangen“. So zieht der DAX im Bereich zwischen 5.800 und 6.400 Punkten seine Bahnen. Noch hält der seitwärts gerichtete Trend an.
Bereits in unserem Bericht vom 21.10.2009 hatten wir erwartet, dass die bis dahin laufende Aufwärtsbewegung an Dynamik verlieren und die Verdauung der Kurssteigerungen bevorstehen würde. Erst ein Ausbruch aus der o.g. Bandbreite weist den Weg für die weitere Entwicklung.

Das konjunkturelle Marktumfeld bleibt angespannt. Einerseits bescheren die niedrigen Zinsen in Staatsanleihen nur sehr geringe Erträge. Andererseits zeigen aktuelle Wirtschaftsdaten nur zaghafte Erholungsversuche an. Deshalb ist die allgemeine Phantasie für weitere Kursgewinne vorerst begrenzt.

Gute Aussichten bei gezielter Selektion

Relativ stark zeigen sich in diesem Umfeld deutsche Unternehmen, die von besonderen Marktsituationen profitieren. Deshalb bieten im derzeitigen Umfeld so genannte Stock-Picking-Fonds gute Chancen. Diese können frei von einem Vergleichsindex aussichtsreiche Aktien herauspicken. Oftmals wird auf eine starke Substanz und eine solide Wettbewerbssituation der Unternehmen Wert gelegt. Aber auch günstige Gelegenheiten in bestimmten Branchen können eine Investition Wert sein.

  • Als im Frühjahr 2010 die Aschewolke eines isländischen Vulkans Europas Luftverkehr behinderte, boomte die Nachfrage nach Mietwagen.
  • Derzeit profitieren Bauunternehmen von staatlichen Infrastruktur- und Investitionsprogrammen.
  • Deutsche Maschinenbaufirmen besitzen eine starke Position im globalen Wettbewerb.
  • In den letzten Tagen legten die Aktienwerte aus dem Bereich Glücksspiel und Sportwetten kräftig zu, nachdem ein EU-Gerichtsurteil den deutschen Glücksspiel-Staatsvertrag für nichtig erklärte.

Derartige Chancen werden besonders in Stock Picking Fonds aktiv genutzt. Das Know-How des Fondsmanagements entscheidet über den Erfolg.
Der Vergleich zeigt ein Beispiel, bei dem geringere Schwankungen und höhere Erträge erzielt wurden.
Wir empfehlen aussichtsreiche Kandidaten für Ihr Depot. kontaktieren Sie uns


Stockpicker im Vorteil

Stock Picking Fonds - klar im Vorteil

23.07.2010 Beginnend mit einer kurzen Halbjahresbilanz, sollen anschließend wichtige Einflussfaktoren für den weiteren Marktverlauf beleuchtet werden. Heiß diskutierte und kritische Aussagen von Finanzmarktexperten stellen die dauerhafte Sicherheit von Geldwerten in Frage. Darauf aufbauend betrachten wir sachwertorientierte Portfoliobausteine, welche nach unserer Meinung Lösungsansätze bieten, wenn es darum geht eine möglichst krisenfeste Anlagestrategie abzustimmen.

Wertentwicklung Aktienindizes im ersten Halbjahr, 01.01.2010 – 30.06.2010:

  • DAX:                                        5.950        0 %
  • Eurostoxx 50:                         2.570    – 15 %
  • US Aktien – S&P 500:              1.040     – 8 %
  • Aktien Weltindex – MSCI:           760     – 8 %
  • Aktien Asien, MSCI Asia:                           3 %
  • Gold in Euro:                           1.014      28 %

Die erste Jahreshälfte 2010 verlief unter überschaubaren Schwankungen, wobei aktuell kein klarer Markttrend vorliegt. Seit Oktober vergangenen Jahres notieren die Indexstände nahezu unverändert. Doch die scheinbare Langeweile trügt. Nach einem positiven Jahresstart, angetrieben durch gute Geschäftszahlen der Unternehmen im ersten Quartal, folgte ein Kursrückgang nahezu aller Aktienindizes im zweiten Quartal. Hauptsächlich ist dafür die Fokussierung auf die Verschuldungsproblematik einiger südeuropäischer Staaten verantwortlich gewesen, allen voran Griechenland. Die Nervosität und die Sensibilisierung für das Thema Staatsverschuldung ist noch immer sehr hoch.

1. Problem Staatsverschuldung

Staaten können durch eine steigende Verschuldung in hohe Zinszahlungen hineingezwungen werden. Auf der Ausgabenseite wachsen die Verpflichtungen schneller als andererseits die Einnahmen. In der Folge kann der Staat seine Handlungsfähigkeit verlieren. Dies hat im schlimmsten Fall die Zahlungsunfähigkeit zur Folge, die Staatspleite.

Der Fall Griechenland ist deswegen so bedeutend, weil das Risiko eines Staatsbankrottes für deutsche Anleger diesmal in greifbarer Nähe stattfindet, ja für so manchen überhaupt erstmalig existent wird. Historisch sind Staatsbankrotte häufiger aufgetreten als Vielen bewusst ist. In den letzten 200 Jahren waren einige Länder sogar mehrfach zahlungsunfähig, wie eine Studie von C.M. Reinhart und K.S. Rogoff aus dem Jahre 2008 aufzeigt. In der Liste der Kandidaten finden sich beispielsweise Spanien, Ungarn, Portugal, Großbritannien, China, Deutschland (Währungsreform 1923, 1948), die DDR, Türkei, Russland und Argentinien (2002).

Staatsbankrott bedeutet nicht den Untergang eines Staates, sondern die Abwertung seiner Schulden und damit die Entwertung des geliehenen Geldes. Es entsteht dadurch die Möglichkeit eines Neuanfangs.

Unter dem Szenario einer Staatspleite würde der Anleger eine direkte Geldentwertung erleiden. Nicht nur der Ausfall von Zinszahlungen sondern langjährige Rückforderungsprozesse des eingesetzten Kapitals gingen stets mit Staatspleiten einher. Der indirekte Weg der Staatsentschuldung, der ebenfalls eine Geldentwertung mit sich bringt, ist die Inflation.

Für alle Anleger in vermeintlich sicheren Staatspapieren heißt das, dass die vermeintlich sicheren Anlagen tatsächlich riskanter sind als geglaubt und größere Risiken verborgen sind. Viele Anlageprodukte im Bereich Rentenfonds und Geldmarktfonds sind in diversen Staatsanleihen investiert. An dieser Stelle ist der Anlageberater gefordert. Es gilt zu prüfen, die Risiken herauszufiltern und zu vermeiden.

Durch die aktuell vielschichtigen Diskussionen über Staatsverschuldung, Währungsrisiken und Abwertungsszenarien wird die Frage der Vermögensaufteilung für den Anleger immer schwieriger zu beantworten. Es bleiben jedoch Anlagemöglichkeiten die helfen, sowohl der direkten als auch der indirekten Geldentwertung entgegenzuwirken. Diese verbergen sich hinter dem Oberbegriff Sachwertanlagen.

2. aktuelle Aussagen und Markterwartungen verschiedener Finanzexperten:

negative Einflüsse:

  • Staaten im südeuropäischen Raum haben zu viele Schulden und zu wenig Wachstum. Mittelfristig kommen große Schwierigkeiten auf diese Staaten zu. Aber auch in Ländern wie USA, GB und Japan schlummern ähnliche Probleme.
  • Zur Gewährleistung der künftigen wirtschaftlichen und politischen Handlungsfähigkeit wären Haushaltssanierungen und die Reduzierung der Staatsschulden notwendig, anstatt weiterer Verschuldung.
    Beispiel: Griechenland wird nicht dadurch geholfen neue Schulden zu den bereits Bestehenden hinzuzupacken. Dies ist zwar kurzfristig eine Unterstützung und dürfte für Beruhigung an den Märkten sorgen, führt aber mittelfristig dazu, dass noch weniger die Chance besteht die Zinslast zu schultern. Nach einiger Zeit wird dies auch wieder klar erkannt und das Spiel beginnt von vorn – aber auf aussichtsloserer Basis.
  • Sparmaßnahmen von Staaten belasten Unternehmen und Verbraucher stärker (durch höhere Steuerabgaben), dies bremst das Wachstum. Jedoch benötigen die Staaten ein Wirtschaftswachstum, um auf Steuererhöhungen verzichten zu können. Diese Problematik stellt eine große Herausforderung dar.
  • Eine solide wirtschaftliche Wachstumsdynamik in Europa und USA ist derzeit nur ansatzweise in Sicht.
  • Die Währungen aller hoch verschuldeten Staaten könnten daraufhin zu weiterer Schwäche neigen, z.B. gegenüber Edelmetallen.
  • Die Situation im Bankensektor ist weiterhin schwierig und wenig transparent. Der aktuell durchgeführte Banken-Stresstest gibt nur bedingt Einblicke in die tatsächliche Verfassung der Branche.

positive Einflüsse:

  • Einen Lichtblick für europäische Unternehmen mit hohen außereuropäischen Exporten bietet der derzeit schwächere Euro (durch verbesserte Wettbewerbsfähigkeit). Dies gilt besonders für das exportstarke Deutschland.
  • Das Wachstum der Schwellenländer in Asien und Südamerika stützt die Weltwirtschaft. Auch wenn in China erste Ermüdungserscheinungen sichtbar werden.
  • Die angelaufene Quartalsberichtssaison der Unternehmen dürfte überwiegend positiv ausfallen, was beruhigend auf die Börsen wirken und die Aktienmärkte stützen sollte.
  • Das aktuelle Umfeld und die Bewertung bei Aktien sind per Definition (KGV) günstig. Qualitätsaktien sind attraktiver als Rentenpapiere, gerade mit Blick auf die Dividendenerträge.
  • Zinsen sind und bleiben sehr niedrig, besonders für Deutsche und US Staatsanleihen. Da die Liquidität wahrscheinlich auch weiterhin hoch bleibt, wird das vorhandene Investitionskapital zur weiteren Nachfrage von Real- und Sachwerten führen.

Fazit

Sehr auffällig ist derzeit dass die Expertenmeinungen nicht nur weit auseinander gehen, sondern teilweise komplett gegensätzlich sind. Während die Einen von einer zweiten Abwärtswelle der Aktienmärkte und von Staatsbankrotten ausgehen, kommunizieren Andere eine bevorstehende Börsenrallye und eine Stabilisierung der Finanzsysteme.

Das insgesamt gemischte Zukunftsbild sollte sich unbedingt in der persönlichen Anlagestrategie wiederspiegeln. Die bewusste Verteilung des Vermögens bietet gute Chancen einem evtl. drohenden Kapitalverlust, aus welcher Richtung auch immer, entgegenzuwirken. Wertestreuung muss gerade in einem Umfeld oberste Priorität besitzen, in dem eine kritische Betrachtung der weiteren Staats- und Wirtschaftsentwicklung notwendig ist.
Es ist Zeit zu prüfen und zu handeln!

So wird auf Seiten der Kritiker häufig von Sachwerten als “Rettungsboot” gesprochen, vorwiegend von Gold und Immobilien. Das Spektrum ist jedoch noch breiter, mehr dazu finden Sie anschließend unter Punkt 3.

Unser Tipp: Jeder Sachwert sollte auch auf seine Liquidierbarkeit hin überprüft werden, denn in einer Investition „gefesselt“ zu sein, stellt womöglich keine Hilfe in schwierigen Marktsituationen dar.

3. Das wetterfeste Portfolio – Auswege mit Blick auf Sachwertanlagen

  1. Edelmetalle: Anlagen in Gold und Silber stellen einen eigenen Wert dar, unabhängig von allen Papierwährungen. Sie bieten dadurch Schutz vor Währungsrisiken. Die Beteiligung ist sowohl als physische Anlage (in Münzen und Barren), als auch in Form von Minenaktien möglich. Große Goldbarren sind wegen eingeschränkter Liquidierbarkeit eher zu vernachlässigen, echte Münzen können als kleine “Notfallreserve” sinnvoll sein und sind auch offizielles Zahlungsmittel. Fonds die direkt die Goldpreisentwicklung nachbilden sind eine einfache und kostengünstige Investitionsmöglichkeit. Eine Investitionsbeimischung i.H.v. 10% des gesamten Anlagevermögens kann als allgem. Richtwert dienen.
  2. Aktienfonds: Erste Wahl bleiben substanzstarke Aktien in Form von Aktienfonds. Werthaltige Aktien mit soliden Dividenden werden in jedem denkbaren Wirtschaftsszenario einen guten Schutz vor Kapitalverlust bieten, auch wenn die Kurse schwanken. Die Bevölkerungsdichte weltweit wächst und es wird immer Unternehmen geben, die damit Geld verdienen. Agrar-, Nahrungsmittel-, Energie- und Pharmakonzerne erfüllen die menschl. Grundbedürfnisse, unabhängig von Krisenszenarien.
    In bestimmten Fondsanlagen werden auch Absicherungen von Aktieninvestitionen umgesetzt. Für den Anleger komfortabel, denn während man weiterhin im Sachwert investiert bleiben kann, bestehen nur begrenzt Kursverlustrisiken in fallenden Trendphasen. Jedoch ist nicht jeder Aktienfonds geeignet. Wir empfehen Ihnen gern ausgewählte aktiv gemanagte Produkte.
  3. Rohstoffe: Besonders Rohstoffe stellen eine gute Investitionsbeimischung dar (z.B. auch Wald oder Wasser). Gemeinsam mit ökologischen Technologien und der regenerativen Energiegewinnung, trifft man hier die Trendthemen der nächsten Jahrzehnte an.
  4. Immobilien: Die sicherste Immobilie ist wohl das selbstgenutzte, schuldenfreie Wohneigentum. Bei offenen Immobilienfonds bleibt die Lage vernebelt, auch hinsichtlich der bevorstehenden gesetzlichen Regulierung. Die bestehenden Anlagen sollten je nach Produktqualität gehalten werden, für Neuanlagen steht die Ampel derzeit auf Gelb.
  5. Wandelanleihen: Ebenfalls sehr interessant sind Wandelanleihen. Hierbei handelt es sich um eine Art Aktienbeteiligung mit Zinsertrag. Jedoch müssen solide Unternehmen mit zukunftssicheren Geschäfts-feldern zu Grunde liegen. Einige Fonds haben sich auf diese Anlageart spezialisiert und bieten interessante Lösungen.
  6. Fremdwährungsanleihen: Die Streuung in Anleihen von Staaten bei denen ein solider Finanzhaushalt anstatt einer wachsenden Staatsverschuldung vorzufinden ist, kann zur weiteren Erhöhung der Kapitalsicherheit führen. Durch einen soliden Finanzhaushalt verfügt ein Land über die Voraussetzungen einer stabilen Währung. Länder die hierfür in Frage kommen, wären bsw. die Schweiz, Brasilien, Norwegen, sowie einige asiatische Staaten. Auch diese Streuung lässt sich gut mit spezialisierten Investmentfonds umsetzen.
  7. Hedgefonds und Absolut Return Produkte: Auch diese bieten weitere Möglichkeiten zur Risikominderung. Im Vordergrund steht die Zielsetzung der marktunabhängigen Rendite. Besonders wichtig ist es in diesem Segment nur Produkte zu wählen, bei denen die Transparenz und die Historie stimmen.
Bestimmte vermögensverwaltende Fonds ermöglichen mit einem einzigen Fondsinvestment die Streuung in einzelne, mehrere oder auch alle vorgenannten Anlagearten.
Obendrein findet eine professionelle Überwachung und Anpassung innerhalb des Fonds statt.

Jedem Anleger steht eine ganze Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, sein Kapital so zu streuen, dass beruhigende Anlagelösungen auch für Krisenszenarien umsetzbar sind. Wir stehen Ihnen als unabhängiger Ansprechpartner mit langjähriger Markterfahrung zur Verfügung und freuen uns, Ihnen individuelle Lösungen anbieten zu können.

26.05.2010 Die Konjunktur läuft wieder mit niedriger bis mittlerer Drehzahl. Sowohl in USA als auch in Deutschland steht im ersten Quartal ein BIP-Wachstum zu Buche. Hieran kann abgelesen werden, dass die massiven Staats- und Notenbankunterstützungen der letzten beiden Jahre fruchten.
In der abgelaufenen Quartalsberichtssaison wurden auch auf Unternehmensebene überwiegend überzeugende Zahlen vorgelegt. Das robuste Wachstum der Emerging Markets (z.B. Südostasien und Lateinamerika) begünstigt gleichfalls die Erholung der Industriestaaten. In soweit trifft die Kapitalmarkterholung des Jahres 2009 auf fundamentale Unterstützung. Das macht Mut.

Die weiter steigende Verschuldung der Staaten zur Krisenabwehr, gibt hingegen Anlass zur Sorge. Zum einen stellt sich die Frage wer eigentlich die riesigen Summen neuer Staatsanleihen kaufen soll? Zum Anderen werden dadurch die Zinslasten der höheren Neuverschuldung zu einem immer größeren Belastungsfaktor für die Handlungsfähigkeiten der Staaten. Wenn mehr Staatseinnahmen für die Zinszahlung aufgewendet werden müssen, fehlen diese Gelder u.a. für weitere Konjunkturprogramme und soziale Ausgaben. Ohne Sparkurs geht es nicht, darüber herrscht Einigkeit.

Die derzeitige Nachrichtenlage zum Euro erscheint jedoch überzogen negativ. Der „Euro-Rettungsschirm“ zeigt dass die Gemeinschaft bereit ist für den Schwächeren einzustehen, was für sich genommen Stärke repräsentiert.
Wenngleich durch die Handlungsweise der EU-Staaten und der EZB die Stabilität des Euro gegenüber der bisherigen Zielsetzung aufgeweicht wurde, stellt dies nicht zwangsläufig die €-Existenz in Frage. So lange die Lage in Südeuropa immer weitere Fragen aufwirft, wird der Druck auf den Euro anhalten. Dass selbst Währungsexperten derzeit kaum eine Prognose wagen, ist Ausdruck der hohen Verunsicherung. Sie beziffern den fairen Wechselkurs um 1,20 Euro/Dollar. Unter dieser Betrachtung ist in den letzten Wochen eher eine bisherige Überbewertung abgebaut worden. Folglich ist der Euro besser als sein derzeitiger Ruf?
Als positive Auswirkung der Währungsentwicklungen bleibt festzuhalten, dass direkte Wettbewerbsvorteile für Europa entstehen, dies gilt besonders für`s exportstarke Deutschland, wie wir bereits am 04.03.10 kommentiert hatten.

Was heisst das für den Anleger?

Wir sehen die Investition in vermeintlich sichere Staatsanleihen weiterhin nicht als interessantes Investment an. Die Risiken von Staatsanleihen mehren sich mit steigender Verschuldung, der Zinsertrag ist hingegen sehr mager. Eine Veränderung dieser Situation ist noch nicht in Sicht. Das Chance-Risiko-Verhältnis stimmt einfach nicht.

Werthaltige Aktien(fonds)investments und solide Unternehmensanleihen bleiben attraktiv. Nicht nur weil die Alternativen dazu stark eingeschränkt sind. Die zuletzt positiven Entwicklungen der Unternehmenszahlen sprechen ebenfalls für Chancen und sollten stützend wirken. Bei weiterer Schwäche der Aktienmärkte sollte deshalb eher über Zukäufe nachgedacht werden.
Sinnvoll bleibt eine breite Streuung in Anlagen die möglichst geringe Korrelationen zu einander ausweisen und damit die Vermeidung von Klumpenrisiken. Augenmerk sollte derzeit nicht auf hohe Renditen unter Einbeziehung hoher Risiken gerichtet sein, sondern auf werterhaltendes Kapitalmanagement.

Ein breit aufgestellter Investor sollte die aktuellen Verunsicherungsherde aufmerksam verfolgen, aber nicht durch tagesaktuelle Meldungen seine strategische Anlagestruktur über Bord werfen.
Für den unsicheren Investor bieten aktive, vermögensverwaltende Fondskonzepte, oder auch alternative Anlagestrategien in Form von Investmentfonds zur Depotbeimischung, passende Lösungen.

16.04.10 Ostern liegt hinter uns, nun tritt die Hauptversammlungs- und Dividendensaison in die heiße Phase. Von April bis Mai berichten 24 der 30 DAX Unternehmen über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres. In diesem Jahr bekommen deutsche Aktionäre erstmalig die Gelegenheit, auf der Hauptversammlung auch über die Vorstandsvergütung mit abstimmen zu können, sicherlich eine Maßnahme für mehr Transparenz und Vertrauen.

Die Dividende ist eine jährliche Ausschüttung eines Unternehmens, welches auf diese Weise seine Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligt.

Auf welche Ausschüttungen können sich Aktionäre in diesem Jahr freuen?

Zunächst muss vorangestellt werden, dass 2009 als das Jahr 2 der Krise gilt und die Unternehmensaktivitäten mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert wurden. Dennoch sorgten Kosteneinsparungen überwiegend dafür, das die Ergebnisse weniger stark einbrachen als zunächst erwartet.

  • Daimler verkündete auf seiner Hauptversammlung am 14.April, dass in diesem Jahr die Dividende ausgesetzt werden soll. Auch Commerzbank, Infineon und Lufthansa planen keine Ausschüttung.
  • Solide Dividendenerträge jenseits der 4% sollen bei BASF, Dt. Post, EON und RWE fließen.
  • Bei einigen Unternehmen wird prognostiziert, dass die Dividende gegenüber 2009 sogar gesteigert wird, so z.B. bei Allianz, Fresenius und bei der Münchner Rück.

Die durchschnittliche DAX – Dividendenrendite soll in 2010 bei gut 3% liegen und damit deutlich über den Verzinsungen für sichere Staatsanleihen und Festgelder.
Ein Festgeld über 1 Jahr bringt derzeit eine Verzinsung von ca. 1%, für 5 Jahre Festgeld gibt es ca. 2,5% Zinsertrag, erst für 10 Jährige Festgelder bekommt man ebenfalls um 3%.

  • Allen DAX Unternehmen voran steht seit Jahren die Ausschüttung der Deutschen Telekom, beim derzeitigen Kurs von rund 10€ je Aktie werden hier die Anleger mit rund 7% Dividendenrendite beglückt. Wobei diese kein Aufruf für die T-Aktie ist.

Ein Dividendenertrag von 7% pro Jahr bedeutet rechnerisch, dass nach 14 Jahren Anlagedauer allein durch diese Ausschüttung das angelegte Kapital zurückgezahlt ist, zusätzlich zur Kursentwicklung. Sicher kann dies nicht als Maßstab betrachtet werden, dennoch sind weltweit eine Vielzahl von Unternehmen mit ähnlich hohen Dividendenzahlungen zu finden.

Der Anteil der Dividende am langfristigen Anlageerfolg ist deshalb nicht zu unterschätzen.
“Ein Dividendenfonds ist nicht so sexy wie ein BRIC-Fonds, aber die Strategie steht für stabile und nachhaltige Erträge bei geringerem Risiko. Denn langfristig können die Dividenden rund 50 Prozent der Aktiengewinne ausmachen”, hebt die Managerin eines Dividendenfonds hervor “es geht um die Balance aus Dividende und qualitativem Wachstum.”

Damit Sie nicht selbst auf die komplexe Suche nach Einzeltiteln gehen müssen, empfehlen wir Ihnen die besten globalen Dividendenfonds von erfahrenen Fondsmanagern, für Ihren Depotzuwachs. Kontakt aufnehmen

04.03.10 Verfolgt man derzeit die Tagesnachrichten aus Anlegersicht, stolpert man umgehend über die finanziellen Schwierigkeiten einiger EU Staaten, allen voran Griechenland. In der Folge wird ein schwacher Euro gegenüber dem US-Dollar als „logische Sache“ bezeichnet.
Ist die europäische Gemeinschaftswährung in Gefahr oder handelt es sich um eine Belastungsprobe die lösbar erscheint? Unserer Ansicht nach stellt Griechenland kein wirkliches Problem für die Eurozone und den Euro dar, sofern auf politischer Ebene seitens der EU und der EZB besonnen und kontrolliert agiert wird. Griechenland repräsentiert nur ungefähr 3% der europäischen Gesamt-Wirtschaftsleistung.

Auf der anderen Seite befindet sich der US-Dollar ebenfalls in einem  problematischeren Umfeld. Kürzlich verwies EZB Präsident J.C. Trichet: „Kalifornien könnte für die USA zum größeren Problem werden als Griechenland für die Euro-Zone“. Der Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief bereits Mitte 2009 wegen des riesigen Haushalts-defizites den finanziellen Notstand (Zahlungsunfähigkeit) aus. Kalifornien ist der bevölkerungsreichste
US-Bundesstaat und zählt für sich genommen, zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt. Auch weitere Bundesstaaten befinden sich in einer schwierigen Haushaltslage. Damit wäre nur ein brisanter Blickwinkel auf die US Währung beleuchtet. Darüber hinaus bläst dem Dollar Gegenwind wegen einer hohen US Arbeitslosenquote ins Gesicht und auch die Wirtschafts- und Währungsbeziehungen gegenüber China belasten.

Ein willkommener Nebenfeffekt wird nur selten erwähnt. Wird der Euro gegen den Dollar schwächer, stärkt dies die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der Eurozone. Man könnte beinahe von einem Konjunkturprogramm durch den Währungseffekt sprechen. Hatten die europäischen Unternehmen im globalen Handel kürzlich noch mit Kursen um 1,55 USD/EUR zu kämpfen, begünstigen binnen weniger Wochen rund 12% Währungsabschlag die Exporte. So profitiert das exportstarke Deutschland indirekt von Griechenlands Schwäche.

Anleger sollten damit rechnen, dass mittelfristig wieder ein schwächerer Dollar wahrscheinlicher ist. Die Heimatwährung Euro bleibt erste Wahl in der Anlagestruktur. Wichtig ist eine ständige Beobachtung der “Großwetterlage”, um bei Bedarf frühzeitig in den Anlagepositionen reagieren zu können. Z.B. kann derzeit über eine Erhöhung des Goldanteils im Depot nachgedacht werden. Denn trotz des stärkeren Dollar beweist auch der Goldpreis relative Stärke und entzieht sich damit der bekannten Wechselwirkung.

Fazit: Die Aktienmärkte verhalten sich in Anbetracht der täglichen Weltuntergangsdebatten über Währungs-probleme und Staatsverschuldung recht besonnen. Wir teilen die Sicht der Märkte und sehen hierin derzeit keinen Grund unsere Anlagestrategie zu ändern.
Weiterhin sollten Aktienfonds mit solidem Stockpicking und Fokussierung auf europäische Dividendenpapiere in keinem ausgewogenen Depot fehlen. Damit kann eine Anlagestreuung in substanzstarke Sachwerte erzielt werden, während gleichzeitig regelmäßige Erträge über Geldmarktniveau möglich sind. Motto: Gut selektieren und mit ruhiger Hand investieren.

Willkommen in 2010, ein neues Jahrzehnt bricht an. Zur Einstimmung wagen wir einen kritischen Blick in die zurückliegende Dekade. Wir wollen speziell die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes anhand des DAX aufgreifen und anschließend näher auf Investmentstrategien eingehen, mit denen Mehrwerte erzielbar waren.

  • Welche Entwicklung durchlief der DAX / deutsche Aktienfonds?
  • Welche Rolle spielt antizyklisches Investieren?
  • Aktiv oder passiv gemanagte Fondsprodukte?
  • Der ideale Anlageberater? – ein praktischer Unterschied

Börsenbrief 01/2010:  Rückblick auf des abgelaufene Börsenjahrzehnt

14.12.2009 Unsere Betrachtung zu den Kapitalmärkten vom 21.10.09 hat sich eigentlich kaum verändert. Der DAX vollzieht seit Oktober eine seitwärts gerichtete Bewegung innerhalb einer recht geringen Schwankungs-breite, sodass die weitere Entwicklung nach wie vor nicht entschieden ist. Ein Nachlassen der Handelsvolumen an den Börsen veranlasst zur Einschätzung, dass den aktuellen Tagesbewegungen, hinsichtlich der weiteren Trendfindung, keine zu große Bedeutung gegeben werden muss.

Während der Goldpreis seit Oktober unter größeren Schwankungen weiter zulegen konnte, ist beim Ölpreis eine stetig fallende Tendenz zu beobachten. Unserer Ansicht nach, deutet dies auf eine allgemein skeptischere Betrachtung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung hin. Ob die Aktienmärkte in freudiger Erwartung einer wirtschaftlichen Erholung schon zu weit gestiegen sind, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

  • Unterdessen haben wir uns, mit einem Augenzwinkern, Gedanken darüber gemacht, ob es Gemeinsamkeiten zwischen den Entscheidungen in der Weihnachtszeit und dem Verhalten bei Geldanlagen gibt? Lesen Sie weiter in unserem Weihnachts-Spezial-Newsletter.

21.10.09 Rückblickend erreichte die Stimmung an den Kapitalmärkten im März diesen Jahres eine Art Ausverkaufsstimmung durch überzogene Risikowahrnehmung. Daraus entstand eine Bodenbildung mit anschließender Trendumkehr. Die folgenden Kurssteigerungen lockten Schritt für Schritt weitere Käufer an. Begünstigt wurde der Kursaufschwung von niedrigen Zinsen. Beim derzeitigen Zinsniveau um 1% in sicheren Staatsanleihen fühlt sich kaum ein Investor wirklich wohl, wenn er gleichzeitig immer höhere Aktienkurse vor Augen geführt bekommt. So kam die noch immer anhaltende Aufwärtsbewegung zu Stande.
Auch bei Unternehmensanleihen sind deutliche Kursgewinne aufgelaufen. Das “Paniklevel” wurde nicht nur verlassen, vielmehr hat sich eine Normalisierung eingestellt. Man könnte auch sagen der Risikoappetit ist zurückgekehrt.

Derzeit nimmt der Aktienmarkt eine Wiederbelebung der Wirtschaft vorweg. Es herrscht eine optimistische Grundstimmung. Die erwarteten Korrekturen blieben dabei bisher aus. Alle Versuche des Marktes in diese Richtung wurden von den Investoren sofort als Chance für Zukäufe und Einstiege genutzt. Laut „Lehrbuch“ sind solche stetigen Zuwächse der Aktienkurse entlang einer vorsichtigen Investitionsbereitschaft sehr gesunde Entwicklungen. Nachhaltig ist dies allerdings nur dann, wenn die tatsächlichen Wirtschaftsdaten sich schrittweise verbessern. Eben darauf gilt es im 4. Quartal den Blick zu richten.

Die Probleme im Bankensektor sind nach wie vor noch nicht gelöst. So verwies der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kürzlich darauf, dass vielen Banken ein echtes Geschäftsmodell fehle und sagte weitere Bankenpleiten voraus. Zusätzlich muss man auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland im Auge behalten, da die Konjunkturprogramme langsam auslaufen (Abwrackprämie, Unterstützung von Kurzarbeit).

Dies könnte für kurzfristige Ernüchterung sorgen und die Märkte in eine Korrekturphase einmünden lassen. So zeigt auch die für viele Investoren bedeutende Charttechnik, dass aktuell entscheidende Kurslevel bei verschiedenen Indizes erreicht sind. Aktien und Rohstoffe würden dann vermutlich gleichermaßen korrigieren, da auch ein Gleichlauf bei steigenden Kursen beobachtet werden konnte.

Wir finden durchaus Gelegenheiten um Cashreserven schrittweise abzubauen und mit höheren Renditen zu investieren, bleiben dabei aber zunächst vorsichtig. Wer bereits gut investiert ist und an den Kursgewinnen der letzten Monate teilgenommen hat, sollte momentan auch an Gewinnmitnahmen der teilweise sehr hohen Kurszuwächse bei Aktien und Anleihen denken. Anschließend kann besonnen nach neuen Chancen Ausschau gehalten werden. Zum Beispiel bieten solide Versorger und Nahrungsmittelunternehmen attraktive Dividendenrenditen, welche auch über gut gemanagte Investmentfonds zugänglich sind.

05.10.09 Wir freuen uns, Sie auf unserer neuen Webseite begrüßen zu dürfen. Die Inhalte sind übersichtlicher und transparenter geworden. Auch die “alten” Informationen werden schrittweise wieder eingebunden. Besonders möchten wir auf unser selbst entwickeltes Highlight hinweisen, welches neue Maßstäbe in Sachen Transparenz setzt und unseren qualitativen Auswahlprozess beschreibt: Der Wave Fondsfilter. Hier können sie in einer übersichtlichen Grafik unsere Arbeitsweise in der Fondsselektion nachvollziehen.
Wir möchten auch künftig dem Privatanleger Orientierung geben, wie mit dem Einsatz von Investmentfonds eine erfolgreiche Kapitalvermehrung erreicht werden kann. 
Gern können Sie uns Ihre Meinung mitteilen. In Kürze wird noch eine Rubrik “Kunden über uns” folgen, um auch diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die unsere Arbeitsweise bereits kennen.
Mit Besten Grüßen, Andrè Klatt

05.08.09 Im Beitrag vom 13. November 2008, hatten wir unsere Erwartung zur Zinsentwicklung für Fest- und Tagesgeldanlagen kundgetan. Wir erwarteten ein deutliches Absinken der Zinsen auf 2 – 3%, was einer Halbierung vom damaligen Niveau entsprach. Wirft man jetzt einen Blick auf die tatsächliche Ertragslage wird schnell offensichtlich, dass unsere Erwartung in der Realität bereits unterschritten wurde. Aktuell sind niedrige 1,5 – 2,5% für sichere Bankanlagen an der Tagesordnung. (Online-Tagesgeldvergleich 03.08.09)

Die Entwicklung bei vielen konservativ anlegenden Investmentfonds betrug in den letzten 10 Monaten zwischen 2% und 10% Wertzuwachs. Im Durchschnitt konnten von uns erstellte risikoarme Depots eine Rendite von ca. 6% erzielen. Die Differenz zu den geringen Tagesgeldzinsen ist erheblich. Der risikoscheue Investor muss entscheiden, ob er weiterhin mit Sicherheit die Renditenachteile in Kauf nehmen möchte.
Der Konflikt: Wann ist der richtige Zeitpunkt um wieder in ertragreichere Anlagen umzuschichten? Schwierige Frage, einfache Antwort: Der Versuch den richtigen Zeitpunkt zu erwischen hat schon so manchen Anleger schlaflose Nächte bereitet und trotzdem nicht zum gewünschten Ergebnis geführt.

Dazu ein Zitat von A.Meyer Rothschild (1744 – 1812), Begründer eines der ältesten und bedeutendsten Privatbankhäuser der Welt: “Ich habe bei meinen Börsenspekulationen noch nie zu den Anlegern gehört, die immer wieder den unmöglichen Versuch machen, nur zum niedrigsten Kurs zu kaufen und zum höchsten zu verkaufen”

Die Lösung: “Sparst du noch oder investierst du schon?” Wege aus der Festgeld -Falle. Ein Prospekt zu diesem Thema mit nützlichen Informationen, können Sie sich auf dem Postweg zusenden lassen. Bitte senden Sie dazu eine kurze Nachricht an uns.

05.06.09 Zum Zeitpunkt unseres letzten Kommentars (05.03.09) war nicht nur die Anlegerstimmung auf einem Tiefpunkt, sondern auch die weltweiten Aktienkurse. Seither konnte bspw. der DAX um satte 35% zulegen. Dies führte dazu, dass hier die zwischenzeitlichen Verluste des Jahres 2009 wieder aufgeholt werden konnten. In einigen Schwellenländern (Russland, China) fanden darüber hinaus regelrechte Kurssprünge um +50% statt. Besonders zur Freude derer, die im Rahmen eines global gestreuten Portfolios dort investiert sind. So führen Schwellenländeraktienfonds auch die Gewinnerlisten in 2009 mit deutlichem Vorsprung an.

Wenn man die Statistik der Kapitalströme von Investmentfonds vom 1. Quartal 2009 betrachtet, so fällt auf, dass im Bereich Aktienfonds nochmals Mittelabflüsse, also Verkäufe von Fondsanteilen, stattfanden. Auch Rentenfonds und Mischfonds wurden tendenziell verkauft (www.bvi.de ->Statistikwelt). Anders formuliert bedeutet dies: Es wurden erneut zyklisch Verluste realisiert. Denn trotz weiter fallender Börsenkurse verkauften Anleger ihre Aktien und Aktienfonds, anstatt nachzukaufen und somit antizyklisch zu investieren. Eben ein solches antizyklisches Handeln ist eine der Hauptchancen für den mittel- bis langfristigen Investor, eine wesentlich höhere Rendite als der Gesamtmarkt erzielen zu können.
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Nicht nur die komplette Finanzbranche ist sich einig: verlässliche Prognosen über die künftige Entwicklung von Wirtschaft und Börse sind aktuell nicht möglich. Zu viele Brandherde mit unkalkulierbaren Einflussfaktoren, auf Staats- und Unternehmensebenen, vernebeln den Blick nach Vorn. Zwar sind die Zinsen in vielen Ländern mittlerweile sehr niedrig und die Refinanzierung für Unternehmen sollte gewährleistet sein, doch noch immer sind die Banken selbst ein Problem. Wieviele faule Kredite noch in den Büchern der Banken stecken und zu welchen Teilen diese noch abgeschrieben werden müssen, können Außenstehende nicht kalkulieren, sondern nur vermuten. Vermutungen führen jedoch nicht zu einer notwendigen Vertrauensbasis und ohne Vertrauen leiden die Geschäftsaktivitäten, das Geld kommt bei den Unternehmen nicht an. Die Auswirkungen führen zu branchenübergreifenden Kettenreaktionen. Die Probleme daraus finden sich momentan in den Schlagzeilen der Tagespresse wieder.

So sind auch die Aussichten der institutionellen Anleger nur wenig von Hoffnung geprägt. Auffällig dabei ist, dass die Liquiditätspolster vieler Vermögensverwalter historische Rekordstände erreicht haben und gleichzeitig die Verzinsung dieser Liquidität historische Tiefstände verzeichnet. Sicherheit ist wichtiger als Rendite, Cash wichtiger als Zins. (wobei Sicherheit stets relativ zu betrachten ist)

Extreme Cashreserven weltweit, bei gleichzeitig niedrigen Zinsen – sehr wahrscheinlich, dass das Geld früher oder später wieder nach Renditen suchen und in die Kapitalmärkte zurückkehren wird. Wenn die Verwalter der übermäßigen Liquiditätsreserven Investitionsgelegenheiten ausmachen, werden Sie auch handeln. Allerdings werden die unklaren Zukunftsaussichten zu eher kurzfristigem Agieren führen, extreme Schwankungen in den verschiedenen Anlageklassen dürften auch weiterhin die Folge sein.
Wie derzeit sichtbar bei Gold. Wenn man die kompletten bisher weltweit geförderten Goldvorräte zusammenfassen würde, entspräche dies einem Würfel mit einer Kantenlänge von gerade einmal 20m. Daraus muss die weltweite Nachfrage gedeckt werden. Kein Wunder dass bei der derzeitig vorherrschenden Nachfrageexplosion auch der Preis steigt. Gold ist ein elementarer Depotbaustein mit stabilisierender Wirkung, ganz besonders in Krisenzeiten. Der Trend hält aktuell noch an.

Wagen wir einen Blick über die Krise hinaus, den Focus auf die menschlichen Bedürfnisse gerichtet:
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16.01.09 Nach einigen ruhig-optimistischen Handelstagen um den Jahreswechsel herum, ist erwartungsgemäß wieder der Börsenalltag eingekehrt. Mit 2008 lassen wir eines der historisch schlechtesten Börsenjahre überhaupt hinter uns, was man wiederum positiv sehen kann.
Wie unsere Anleger wissen, entwickeln sich Aktienkurse weniger durch Fakten, als vielmehr durch die Erwartungen der Investoren. Da an der Börse die wirtschaftlichen Entwicklungen stets im Voraus prognostiziert und “gehandelt” werden, lies der Börsenverlauf des letzten halben Jahres ein schwieriges Wirtschaftsjahr 2009 erwarten. Unternehmen beginnen dieser Tage mit der Berichterstattung zum Geschäftsverlauf 2008 und optimistische Ausblicke aufs kommende Jahr werden sicher nur selten erfolgen. Jedoch wird dies alles bereits von den Marktteilnehmern erwartet. Aber: eben diese pessimistische Grundstimmung im Markt bietet andererseits auch Raum für positive Überraschungen. Denken Sie daran, nur selten tritt an der Börse das ein, was der überwiegende Teil der Investoren erwartet …

Es gilt deshalb den Blick nach vorn zu richten und Chancen ausfindig zu machen. Eine Chance bieten zum Beispiel Sparpläne in soliden Investmentfonds. Man muss sich dadurch nicht auf einen Anlagezeitpunkt festlegen, sondern erwirbt schrittweise Anteile an einem gut gemanagten Aktienkorb. Dabei werden bei tieferen Kursen mit gleich bleibender Sparrate mehr Anteile erworben, bei höheren Kursen weniger Anteile. Dieser Durchschnittskaufeffekt (Cost-Average-Effekt) führt dazu, dass man im nächsten Börsenhoch investiert ist und Kursgewinne erwirtschaftet, ohne sich ständig mit der Börsenentwicklung auseinanderzusetzen. Unser Tipp: Denken Sie doch mal über Investmentfonds-Sparpläne nach …

Auch für Einmalanlagen gibt es Fonds, die dieses Prinzip beinhalten, also schrittweise über einen längeren Zeitraum investieren.

17.12.08 Derzeit bleibt leider kaum Zeit für einige Zeilen, da die letzten Depotveränderungen, hinsichtlich der Abgeltungssteuer, nicht auf sich warten lassen können.

Weiterhin befeuern nahezu täglich neue negative Unternehmensschlagzeilen die Kapitalmärkte. Hohe Schwankungen bei Aktien- und Rentenkursen sind an der Tagesordnung, ein Ende der Krise ist derzeit nicht absehbar. Wir vermuten, dass nach einigen ruhigeren Handelstagen zum Jahreswechsel, auch das Neue Jahr erst einmal turbulent beginnt. Es ist noch nicht die Zeit gekommen, in der man einfach Aktien und Aktienfonds kaufen kann, ohne dabei auf weitere Verluste gefasst sein zu müssen. Jedoch erwarten wir eine Stabilisierung der Börsen im Laufe des 2. Halbjahres 2009. Bis dahin können wir uns beim DAX zwischen 3.000 und 6.000 Punkten alles vorstellen.
Für den langfristig orientierten Anleger haben wir jedoch in den vergangenen Tagen und Wochen in einige aussichtsreiche Fondsanlagen investiert. Natürlich auch, um die letztmalige Chance auf Steuerfreiheit von Kursgewinnen nicht einfach zu ignorieren.

Bei unserer Fondsauswahl für die langfristige Abgeltungssteuerfreie Investition wurde in der Selektion besonders kritisch auf die Flexibilität der Fonds geachtet, also die Fähigkeit auf die Veränderungen der Kapitalmärkte aktiv zu reagieren. Grundsatz dabei: Der Kapitalerhalt hat oberste Priorität, erst dann folgen gute Renditechancen.
Mit einer breit gefächerten Auswahl unterschiedlicher Investmentfonds, welche sich dabei möglichst nur geringfügig gleichlaufend verhalten, haben wir für unsere Anleger die individuellen Anlageziele aufgegriffen und Lösungen umgesetzt. Bereits in 2008 hat sich die überdurchschnittliche Stabilität verschiedener Fonds bewiesen. Trotz extremer Verluste an den weltweiten Börsen, von bis zu -80%, konnten einige Fonds Kursverluste nahezu vollständig vermeiden und so zur Depotstabilität beitragen.
Um für unsere Anleger auch weiterhin überdurchschnittliche Erträge zu erzielen, überprüfen wir ständig die verwendeten Fonds. Bei einigen Geldmarkt- und Rentenfonds konnten hohe Verluste nur vermieden werden, weil wir rechtzeitig einen Verkauf der einzelnen Produkte angeregt hatten. Auch hier sehen wir eine besondere Stärke unserer Dienstleistung, die Nähe zu den aktuellen Marktentwicklungen und das damit verbundene frühzeitige selektieren von alternativen Möglichkeiten.
Wer in Aktien und Aktienfonds investiert, wird sich auch mit seinen Anlageergebnissen an den Aktienmärkten orientieren. Wer in einem individuell ausgewogenen Anlagedepot investiert, begrenzt die Risiken und erhält sich gleichzeitig die Anlagechancen. Wir bedienen uns zu diesem Zwecke der Zusammenarbeit mit langjährig erfolgreichen deutschen und internationalen Vermögensverwaltungen.

13.11.08 Die aktuellen Angebote für Tagesgeld und Guthabenszinsen jenseits der 5% betrachten wir als “Nebelbomben”. Zitat eines Branchenkenners dazu: “Die Lockvogelangebote sollen verhindern, daß Privatanleger vor dem Jahresende und damit vor dem Stichtag der Abgeltungssteuer, Ihr Geld langfristig und überlegt in Fonds investieren”. Lassen Sie sich nicht blenden. Dem Interessenten wird eine hohe Verzinsung schmackhaft gemacht, die in den meisten Angeboten aber nur für wenige Monate gültig ist (5% p. a. für 3 Monate = 1,25% Zinsertrag)! Lesen sie das Kleingedruckte und rechnen Sie selbst nach, welche Erträge Sie tatsächlich erwarten. Nach Ablauf der kurzfristigen Aktionsangebote wird der Zins zumeist marktüblich angepasst. marktüblich? Aktuell wird erwartet, dass die Notenbanken die Zinsen weiter senken werden, um die Wirtschaft wieder zu stimulieren. Wenn dies geschieht, können die 5% Supersonderaktionszins nach wenigen Monaten auf 2-3% p.a. zusammenschrumpfen. Wenn sich der Anleger dann entschließt doch lieber langfristig renditestärkere Investitionschancen wahrzunehmen, ist bereits die Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 in Kraft getreten und schmälert den Ertrag um rund 1/4. Überlegen Sie deshalb jetzt ihre Anlagestrategie möglichst genau.
Es gibt diverse Möglichkeiten mit Investmentfonds jetzt konservativ zu investieren und trotzdem künftig Kurschancen steuerfrei wahrnehmen zu können, wenn Sie noch in 2008 handeln. Konkrete Vorschläge können nur im persönlichen Gespräch stattfinden. Kontaktieren Sie uns unverbindlich, und testen Sie unsere langjährigen Fonds-Erfahrungen.

12.11.08 Die Wachstumsaussichten der globalen Wirtschaft trüben sich weiter ein, auch die Aktienkurse haben extrem negative Wochen hinter sich. Die starken Kursrückgänge wurden durch große Verkaufsaufträge in nahezu allen Anlagen ausgelöst. Das oberste Ziel der Verkäufe war die Beschaffung von Liquidität. Auch krisensicher geglaubte Anlagen, wie z.B. Gold, blieben dabei nicht verschont. Die Kurse von einigen Aktien nehmen mittlerweile stark negative Zukunftsaussichten vorweg, sodass durchaus von Übertreibungen die Rede sein kann.
Auf Seiten von Politik und Notenbanken wird weltweit sehr viel unternommen, um einer weiteren Verschlechterung der Lage entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen werden stabilisierende Wirkungen zeigen, auch an den Börsen, es stellt sich allerdings die Frage: Wann?

Ein bewährtes Mittel gegen stark schwankende Anlageentwicklungen ist ein breit gestreutes und nach den Risikovorstellungen des Anlegers ausgerichtetes Depot, sowie die disziplinierte Umsetzung der Strategie.
Wertvolle Depotbausteine können dabei computergestützte Managementmodelle sein, die in der Lage sind, Verluste in turbulenten Börsenphasen zu begrenzen. Solche Managementmodelle sind auch in Form von aktiv gemanagten Investmentfonds für jeden Anleger zugänglich. Dadurch sind geringere Schwankungen und höhere Sicherheit gegenüber normalen Aktienfonds erreichbar. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass der entsprechende Fonds nicht nur das theoretische Ziel von mehr Stabilität hat, sondern auch den Praxisbeweis liefern kann.
Wir haben einige langjährig erfolgreiche Kandidaten für Sie parat, damit Sie auch in der Krise möglichst schmerzfrei bleiben.

08.10.08 Ein “Danach” wird es geben – Was soll man tun?
Zuerst einmal: Die Welt wird von dieser Krise nicht untergehen!
Aber die Auswirkungen werden die Finanzwelt völlig verändern. Diese Krise hat eine neue Dimension. Jede Stunde laufen neue Meldungen über die Ticker, die die Märkte bewegen, und die Lage ist aktuell für alle unkalkulierbar. Kaum einer der Marktteilnehmer hat eine ähnlich schwere Krise schon mitgemacht. Und gerade deshalb sind auch keine einfachen Antworten möglich. Die in Presse und Medien geäußerten Vorschläge sind daher auch ziemlich wirr. Und sie sind deshalb auch nicht in der Lage, individuell richtige Entscheidungen/Ratschläge zu geben!
Fragen Sie stattdessen ihren erfahrenen Anlageberater und machen Sie sich Ihr eigenes differenziertes Bild.

Für den Anleger sind pauschale Durchhalteparolen eben so wenig hilfreich, wie panikartige Verkäufe von Anlagen. Im Wesentlichen gelten die selben Grundregeln für Ihre Anlageentscheidungen wie immer. Investieren Sie gut strukturiert und breit gestreut über mehrere nicht gleichlaufende Anlageklassen, entsprechend Ihrer Anlageziele. Wenn Ihre Ziele langfristig sind und Sie in guten Aktienfonds langfristig vorsorgen, dann behalten Sie Ihr Ziel im Auge. Wenn Sie Ihr Kapital jetzt oder in Kürze benötigen (bitte nicht, um ein Sparbuch zu eröffnen), dann veräußern Sie Ihre Anlagen im entsprechenden Umfang. Behalten Sie ihre Ziele im Auge, denn ein Danach wird es geben.

kurzer historischer Rückblick: In vergangenen Krisen wurden große Verluste stets von denjenigen vermieden, die gut gestreut in Sachwerten investiert waren (Immobilien, Aktien, Rohstoffe). Zum Beispiel auch viele Aktien von Firmen, die die Große Depression 1929/30 durchlebten, behielten ihren Wert und profitierten im folgenden Aufschwung besonders. Zwar schwanken auch die Anteilswerte von substanzstarken Unternehmen, aber Sie werden nicht einfach wertlos. Wer sich einen langfristigen Verlauf von soliden Aktienfonds ansieht, wird verstehen was damit gemeint ist.
Wenn Sie nun Wissen möchten, welche Strategie evtl. für Sie geeignet ist, können Sie gern Kontakt mit uns aufnehmen.

Hinweis: Offene Investmentfonds sind so genannte Sondervermögen (anders als Zertifikate) und folglich nicht an das Schicksal einer Bank geknüpft. (siehe Beitrag vom 18.09.08)

18.09.08 In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse um die Hypotheken-, Bank- und Finanzkrise. Wir hatten bereits seit rund einem Jahr zur Vorsicht gemahnt, dass es hinsichtlich den Problemen im US Finanzmarkt keine Entwarnung geben kann. Die rasante Zuspitzung der Lage ist allerdings kaum mit Worten zu beschreiben. Nun ist eine “Abwärtsspirale” im Gange, welche die Bankenlandschaft in den USA, wahrscheinlich sogar weltweit, nachhaltig verändern wird. Allerdings kann auch nur mit diesem schmerzvollen Weg eine notwendige Bereinigung erfolgen und somit eine Substanz für künftige Entwicklungen entstehen.
Der Kommentar vom 21.08.2008 behält weiterhin seine Gültigkeit.

Gerade der Zusammenbruch von Lehman Brothers sollte dem Zertifikateanleger nochmals in der Praxis verdeutlichen, was ein Emittentenrisiko bedeutet. Hier möchten wir auf unseren Newsletter 01/08 verweisen (Punkte 3. Anlageverhalten der Deutschen … und 4. Lösungen mit Investmentfonds…), in welchem wir Zertifikate ausschließlich für gut informierte und kurzfristig handlungsfähige Anleger geeignet ansehen.

  • Nachteil für Zertifikate = Emittentenrisiko: wenn die auflegende Gesellschaft (Bank) Pleite geht, verfällt auch das Zertifikat wertlos. Genau dies droht aktuell für Zertifikate von Lehman Brothers, welche auch am deutschen Markt aktiv vertreten waren. (FAZ vom 16.09.08:”Lehman Zertifikaten droht Totalausfall”) Auch andere Zertifikateherausgeber könnten in Schwierigkeiten geraten.
  • Vorteil für Offene Investmentfonds = Sondervermögen, abgegrenzt von der Solvenz der verwaltenden Bank oder Fondsgesellschaft. Ein Investmentfonds ist per Definition sicherer als direkte Bankanlagen (Festgeld, Sparbuch, Tagesgeld …) oder Verbriefungen (Zertifikate, Optionsscheine, Anleihen …), z.B. stellen Aktienfonds Sachwerte dar, keine Geldwerte. Sachwerte wie Immobilien, Aktien oder Edelmetalle waren bei Finanzkrisen, historisch betrachtet, die bessere Wahl, die werthaltigere Anlage.

21.08.08 Die Aktienmärkte konnten sich in den letzten Wochen von Ihren Jahrestiefstständen erholen. Bedeutet dies nun, dass die erwarteten negativen Konjunkturdaten in die Kurse “eingepreist” sind?
Die Weltwirtschaft wird min. noch 1-2 Jahre (!) benötigen, um die Folgen der Banken- und Finanzkrise zu verdauen. Weitere schlechte Nachrichten können jederzeit zu weiteren Kursverlusten führen. In vergangenen Wirtschaftsabschwüngen konnte man jedoch oftmals beobachten, dass sich die Kurse an den Kapitalmärkten bereits erholten, während die allgemeine Wahrnehmung zur Wirtschaftslage Ihren Tiefpunkt noch nicht erreicht hatte. Die Börse ist zumeist einen Schritt voraus. Dies sollte auch dieses mal zutreffen, die Kurse werden bereits früher beginnen sich zu stabilisieren, als die Stimmung dies vermuten lässt.

Sollte man jetzt wieder in Aktien und Aktienfonds investieren? Häppchenweise. In den letzten Wochen wurden negative Quartalsergebnisse nicht mehr zur Belastung der Aktienbörsen, scheinbar kommt langsam eine Art “Gewöhnungseffekt” hinsichtlich dem Thema Finanzkrise auf. Zwar rechnen wir mit einem erneuten Rückgang der Aktienbörsen im frühen Herbst, trotzdem bzw. deshalb, sollte man in mehreren Tranchen ausgewählte Aktienfonds kaufen, also schrittweise investieren. Ziel sollte es dabei sein, in Richtung Jahresende die individuelle “Ziel-Aktienquote” im Depot zu erreichen. (für den langfristig orientierten Anleger)

Antizyklisches Investieren bedeutet: “Die Zeiten des größten Pessimismus, sind die Besten Zeiten, um zu kaufen und umgekehrt”.

Im Folgenden einige Tipps für Ihre Anlageentscheidungen: In welche Anlagen sollte man bevorzugt investieren, was sollte man meiden?

  • Dies hängt ausschließlich von Ihren Anlagezielen und Vorstellungen ab. Definieren Sie Ihre Ziele! Eine geeignete Anlagestrategie kann erst darauf aufbauend wirklich abgestimmt werden.
  • Lassen Sie sich nicht fertige Produkte und Strategien “aufs Auge drücken”, sondern achten Sie darauf, dass Anlageprodukte möglichst nach Ihren Vorstellungen selektiert werden.
  • Vermeiden Sie Garantieprodukte (Garantien fressen Rendite)!
  • Mit Hilfe von Investmentfonds können Sie auch kleinere Anlagesummen auf mehrere erfahrene Fondsmanager verteilen. Vermeiden Sie Anlageprodukte ohne langjährige Vergangenheitsreferenzen.
  • Die richtige Vermögensaufteilung (d.h. die Streuung über verschiedene Anlageklassen und Stile) entscheidet zu 90% über den Anlageerfolg.
  • Achten Sie auf eine unabhängige Produktauswahl! Es gibt ca. 130 Fondsgesellschaften mit ca. 8.000 Fonds.
  • Vertrauen Sie nicht einfach auf Dachfondsanbieter, denn historisch betrachtet konnten nur wenige Dachfonds einen Mehrwert für den Kunden erzielen. Es ist schwer vorstellbar, dass in Zukunft alles anders wird.

Fazit: lassen Sie sich von Anlagespezialisten beraten. Langjährige Erfahrung und genaue Produktkenntnisse sind unersetzbar. Vielleicht Nutzen Sie einfach unseren kostenfreien Depotcheck?!

10.06.08 Marktgeschehen: Aktienmärkte mögen keine Unsicherheit. Derzeit verunsichert nicht nur der hohe Ölpreis die Standhaftigkeit der künftigen Unternehmensgewinne, auch die Inflationszahlen sorgen für Verunsicherung. In der Eurozone wird von aktuell ca. 3,6% Inflation gesprochen. Die US Notenbank gab kürzlich bekannt, dass man weiterhin besorgt über die Preissteigerungen ist, es wird über die Notwendigkeit von Zinserhöhungen nachgedacht. Zinserhöhungen sind wiederum negativ für Aktien. Die heftigen Ausschläge einiger Aktienmärkte in den letzten Tagen sind also nicht verwunderlich.

Um sich vor Inflation zu schützen, ist es wichtig nicht nur in Geldwerte, sondern auch in Sachwerte zu investieren.

  • Geldwerte werden durch Inflation “entwertet” z.B. Sparbuch, Festgeld, Bundesschatzbriefe und Tagesgelder.
  • Sachwertinvestments sind z.B. Edelsteine, Edelmetalle, Immobilien, aber eben auch Aktien/Aktienfonds

Wichtig dabei: nicht alles auf eine Karte setzen, die Mischung muss stimmen, oder wie ich gern zu sagen Pflege: die Wahrheit liegt immer irgendwo in der Mitte.

Warum Investmentfonds?

Wir haben noch einmal die entscheidenden Argumente zu Investmentfonds zusammengefasst. Bei kaum einer anderen Anlageart kann man ein derart breites Spektrum an Vorteilen vorfinden:

02.05.08 rätselhafte Ereignisse bei unsicherer Wirtschaftslage … während kürzlich noch die “schlimmste Banken- und Finanzkrise der letzten 100 Jahre” vermutet wurde, verziehen sich nun die Sorgenwolken an den Börsen und die Aktienmärkte kehren in den Aufwärtstrend zurück?

Optimismus unangemessen

Da muss man sich fragen, auf welcher Basis diese plötzliche positive Einstellung der Anleger zu Stande kommt. Die US Häuserpreise sind weiterhin rückläufig und bei auslaufenden Finanzierungskonditionen kommen weitere Schwierigkeiten auf die Hausbesitzer zu, hier ist kurzfristig keine Verbesserung der Lage ersichtlich. Vielmehr sind weitere Wertverluste bei US Hypotheken zu befürchten, in der Folge drohen auch weitere Wertberichtigungen der US Häuserpreise, die Bauwirtschaft schwächelt ebenfalls, scheinbar läuft hier eine Abwärtsspirale.

Die Arbeitslosenzahlen steigen weiter an und sogar einige Mitglieder der US Notenbank FED weisen auf eine hohe Rezessionswahrscheinlichkeit hin. Wiederholt wurden am 30.04.08 die Zinsen gesenkt, auf nunmehr 2%, um die Wirtschaft zu stützen. Banken benötigen noch immer hohe Liquidität und riefen kürzlich verstärkt nach staatlicher Hilfe. Die frischen Quartalsberichte einiger Banken wurden mit Kursgewinnen gefeiert, weil diese “nicht so schlecht wie erwartet” ausgefallen waren, nach dem Motto “es hätte auch schlimmer kommen können”, so weit so gut, bis jetzt.
Die Erholung des US Dollar gegenüber dem Euro lässt vermuten, dass Anlagegelder zurück in den US Dollar fließen, um die eigene Wirtschaft aufzufangen.

Und weiter?

Sollte die “Jahrhundertkrise” schon überwunden sein? Schlechte Nachrichten können ignoriert werden, denn die Zukunft verspricht rosarote Zuckerwolken? … widersprüchliche Ereignisse.
Nach den positiven Entwicklungen der Börsen in den letzten Tagen und Wochen, dürften weitere Anstiege nun schwieriger werden. Natürlich muss man andererseits auch bedenken, dass derzeit viel Kapital “an der Seitenlinie bereit steht” und auf eine klare Marktrichtung wartet, um einzusteigen. Schwierige Situation.

Fazit: Was tun? Die ausgewogene Mischung der Anlageklassen im Portfolio sorgt für Stabilität und geringere Abhängigkeit von einzelnen Märkten, gerade in volatilen Zeiten. Ein Menü aus diversen Anlagen ist Trumpf, zumindest aus fünf Gängen, gemischt nach Ihrem Geschmack.

19.03.08 Die Stimmung an den Kapitalmärkten ist sehr angespannt, abzulesen ist dies an den enormen Kurssprüngen der Börsen.
Unsere Einschätzung vom 23.01.2008 behält auch weiterhin ihre Gültigkeit.

23.01.08 in den letzten Monaten verwiesen wir in unseren Kurzberichten immer wieder darauf, dass die Risiken an den Börsen, unserer Ansicht nach, unterschätzt werden. Die Ausmaße der Hypothekenkrise bezeichneten wir als “nicht vorhersehbar”.
Seit Beginn des Jahres 2008 drängen fast täglich schlechte Nachrichten aus dem Bankensektor in die Öffentlichkeit. Hohe Abschreibungsnotwendigkeiten bei Banken und eine Ausweitung der Immobilienkrise auf andere Kreditinstitute verunsichern die Kapitalmärkte enorm. Die übermäßig negative Mediendarstellung erreicht schließlich auch den Privatanleger (der Anstieg der weltweiten Aktienmärkte in den letzten 4-5 Jahren ging wesentlich weniger Medienintensiv von Statten). In der Folge drängten viele Verkaufsaufträge auf einmal in den Markt und führten bereits zu großen Kursverlusten. Ein solch starker und schneller Kurseinbruch kam für die meisten völlig überraschend. Der langjährige Aufwärtstrend wurde innerhalb weniger Tage (2-3 Tage) gebrochen.
“Für den Ausstieg bei Aktien zu spät, für den Einstieg in Aktien zu früh”, wird ein Börsenhändler zitiert. Ähnlich sehen wir die jetzige Lage. Bereits Mitte 2007 hatten wir die Aktienquote reduziert und die Cashquote erhöht. In den letzten Tagen haben wir vereinzelt Aktienfonds veräußerst. Für den mittel-langfristigen Anleger mit einer ausgewogenen Depotaufteilung sind jedoch kaum Veränderungen notwendig.
Eine kurzfristige Lösung der Probleme im US Immobilien- und Bankensektor können wir uns nicht vorstellen. Es muss folglich weiterhin mit heftigen Schwankungen an den Börsen gerechnet werden. Deshalb: Für einen erneuten Einstieg bei Aktien/Aktienfonds sollte man sich Zeit lassen und eine Beruhigung der Lage abwarten.

04.01.08 Nachdem die letzten Handelstage in 2007 ruhig und positiv verliefen, geht es mit Beginn des Börsenjahres 2008 gleich wieder richtig zur Sache. Ein schwacher US-Dollar, neue Höchstkurse beim Gold und die Angst vor der weiterhin unberechenbaren Hypothekenkrise in USA.

Wenn man sich die Kapitalmarkt-Prognosen von Banken und Fondsgesellschaften für 2008 ansieht, reicht das Spektrum der Meinungen von sehr optimistischen Aussagen (z.B. DAX 10.000 Punkte), bis hin zu düsteren Aussichten (wobei Kursziele DAX 6.XXX genannt werden). Die durchschnittliche Analystenerwartung für den DAX zum Jahresende 2008 liegt bei ca. 8.600 Punkten. Bevorzugt werden allgemein die europäischen und die asiatischen Börsen, aufgrund Ihres soliden Wachstums.
Unserer Ansicht nach ist eine Prognose für 2008 sehr schwierig. Momentan würde man jede Marktrichtung begründen können, jeweils auch mit gewichtigen Argumenten (dies war in den letzten Jahren anders). Es erscheint uns aktuell aber wenig sinnvoll, auf einen Trendwechsel zu spekulieren und sich noch weiter aus den Aktienmärkten zu verabschieden, denn: “The Trend is your Friend”.

  • Untergewichten würden wir: Nebenwertefonds, spezielle Länderfonds (z.B. China, Indien, Japan)
  • Übergewichten würden wir: Standardwertefonds mit aktivem Handelsansatz, gute Stockpicking Fonds, Mischfonds und vermögensverwaltende Fondskonzepte

TIPP zum Thema Abgeltungssteuer: Die langfristige Tauglichkeit Ihrer Fonds in Abstimmung mit Ihren Anlagevorstellungen, sollte unbedingt noch in 2008 überprüft/ggf. optimiert werden. Hier finden Sie in uns einen erfahrenen und ausgezeichneten Ansprechpartner.

Lassen Sie sich bzgl. der Abgeltungssteuer in Ihren Anlageentscheidungen nicht unter Druck setzen. Es bleibt noch genug Zeit. Erst auf Aktien und Fondsanlagen die nach dem 31.12.2008 getätigt werden, wird die Abgeltungssteuer beim Verkauf anfallen. Fondsanlagen die bis zum 31.12.2008 angekauft werden, unterliegen noch der jetzigen günstigen Besteuerung. Die Kursgewinne Ihres bestehenden Fondsdepots können Sie folglich auch in vielen Jahren noch steuerfrei verkaufen.

Unser Jahresausblick auf 2008 (inkl. Rückblick 2007) wird noch etwas Zeit benötigen.

28.11.07 im Marktbericht vom 09.10.07 wiesen wir darauf hin, dass die Börsen die bestehenden Risiken noch weitestgehend ignorierten. Im November kam es nun zu teilweise deutlichen Kursrückgängen der Aktienmärkte. Besonders kräftig waren die Kursverluste bei den Aktien- und Rohstoffwerten, die zuvor mit großen Kursgewinnen auffielen. Kurz: Gewinnmitnahmen auf breiter Front bestimmten das Börsenbild.
Die großen Indizes, bspw. EuroStoxx, Dow Jones und DAX, bewegen sich noch immer in Ihren langjährigen Aufwärtstrends, sodass man weiterhin von einer normalen Korrektur sprechen kann.
Die Meinung über ein rückläufiges Wachstum der Weltwirtschaft scheint sich mittlerweile auf breiter Front durchgesetzt zu haben. Belastend wirken vor allem der hohe Ölpreis und deutliche Preissteigerungen bei Agrarprodukten. Auch die Unsicherheit über das noch bevorstehende Ausmaß der US Hypothekenkrise (speziell bei Banken) wirkt dämpfend. So könnte beispielsweise die Konsumfreudigkeit der US Amerikaner leiden, denn höhere Zinsbelastungen für Kredite und gleichzeitig hohe Rohstoffpreise sind schwer zu verdauen. (evtl. führt ein geringeres Wachstum wieder zu einer Entspannung beim Ölpreis?)

Wer im Aktienmarkt investiert ist, sollte derzeit nicht unruhig werden, behalten Sie Ihre Positionen. Die Chancen auf steigende Kurse zum Jahresende stehen nicht schlecht, auch wenn der Gesamtmarkt weiterhin nervös auf Zinspolitik und Immobilienkrise blicken wird.

09.10.07 aktuelle Marktlage: die Aktienmärkte jubeln seit der Zinssenkung vom 18.09.07 durch die amerikanische Notenbank. Doch kann diese Zinssenkung um 0,5 Prozent tatsächlich die Hypothekenkrise einfach so abschütteln? Wir halten dies nicht für möglich. Zinssenkungen greifen immer erst mit einer Zeitverzögerung in den wirtschaftlichen Kreislauf ein. Auch die Hypothekenprobleme werden erst Schritt für Schritt ihre Folgen offenbaren. So dürfte ein Beurteilen der Probleme derzeit nicht so leicht sein, wie es sich einige Banken und Fondsgesellschaften machen. Des weiteren sind immer weiter steigende Rohstoffpreise zu beobachten, welche inflationäre Tendenzen schüren. Inflation kann aber nur mit steigenden Zinsen im Zaum gehalten werden … steigende Zinsen wären wiederum schlecht für die Aktienmärkte.
Wohin die Börsenkurse sich künftig entwickeln, ist somit sehr viel schwieriger zu prognostizieren, als dies die derzeit steigenden Aktiennotierungen scheinen lassen. Die Optimisten sind aktuell deutlich in der Überzahl. Wer optimistisch ist, hat aber zumeißt schon gekauft, deshalb steckt bereits viel Optimismus schon in den Kursen drin. Erfahrene Börsianer hingegen, sind derzeit eher erstaunt darüber, wie schnell die Kurse wieder angezogen sind.
Wichtig wird in den nächsten Wochen die Quartalsberichterstattung der Unternehmen. Dabei kommt es sowohl auf die Entwicklungen der tatsächlichen Zahlen im Verhältnis zu den Analystenerwartungen an, als auch auf den Ausblick den Unternehmen für die künftigen Geschäftsentwicklungen geben werden.
Wir erwarten weiterhin keinen Crash an den Börsen, aber für ein weiteres Ansteigen der Kurse braucht es “neue Nahrung”. Der Hinweis auf eine robuste Weltwirtschaft ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, das Wachstumstempo scheint allerdings stagnierend bis rückläufig. Ein aktuell starker Goldpreis zeigt auch, das es durchaus Risiken in den Finanzsystemen/ Währungen der Industrieländer gibt, schließlich dient Gold auch als Krisenabsicherung.
(während die neue Goldkette um den Hals der Frau oder Freundin sehr gut zur Krisenentspannung dienen dürfte :-) )

15.08.07 Die Nervosität nährt die Nervosität, so würden wir derzeit die Kapitalmarktbewegungen umschreiben. Eine Korrektur an den Aktienmärkten hatten wir erwartet, wie am 10.05.07 beschrieben. Was der Auslöser sein würde, ist erst in den letzten Wochen klar geworden. Welche Auswirkungen die Hypothekenkrise am US Markt nun global haben wird, ist noch nicht absehbar. Eine erhöhte Aufmerksamkeit für Anlagerisiken (hohe Zinsen=hohes Risiko, niedrigere Zinsen=niedrigeres Risiko) sollte nun wieder in den Vordergrund rücken und ist mittelfristig ein positives Signal. Auch das Einspringen der Notenbanken werten wir eher positiv, schließlich ist es eine Aufgabe der Währungshüter, in schwierigen Situationen die Märkte zu beruhigen.
Wir erwarten auch weiterhin größere Schwankungen an den Aktienmärkten bis in den September/Oktober. Ein Rückgang des DAX bis auf ca. 7.000 Punkte würde uns dabei nicht überraschen (bei ca. 6.800 DAX-Punkten verläuft der seit 2004 bestehende Aufwärtstrend, dieser könnte durchaus getestet werden). Vielmehr überrascht hatte uns der schnelle Anstieg der Aktienkurse in den ersten Monaten dieses Jahres.
Fazit: Überprüfen Sie Ihre eigene Risikobereitschaft in Abstimmung mit ihrem Depot. Wenn Sie mit weiteren Kursrückgängen bei Aktien/Aktienfonds nicht ruhig schlafen können, dann reduzieren Sie Ihre Aktienquote.

Prinzipiell sollten Sie Ihre Anlagestrategie nicht vom täglichen Börsengeschehen abhängig machen, sondern von Ihren persönlichen Anforderungen an die Kapitalanlage (Anlagedauer, Ziel der Anlage, Rendite- und Risikovorstellungen,…).

24.07.2007 unsere Markteinschätzung vom 10.05.2007 hat noch immer ihre Gültigkeit.

Im Empfehlungsbereich trennen wir uns jetzt von der Depotbeimischung im Biotech-Aktienfonds. Die Branche hat unsere Erwartungen bisher nicht erfüllt. Während die großen Indizes in diesem Jahr bereits gut zugelegt haben (01.01.07-24.07.07 DAX +18%, DJ EuroStoxx50 +7%, MSCI World +6%, Dow Jones+5% auf € Basis) bleibt der Biotech-Index “AMEX Biotechnology” deutlich zurück und verzeichnete einen kleinen Verlust von ca. 1 %. Der Verkauf wird mit einem Gewinn von rund 9% seit dem Kauf im Oktober 2006 abgeschlossen. Der Verkaufserlös erhöht die Cashposition.

22.05.2007 Das Fun(d)Masters Portfoliospiel, veranstaltet von der Fondsgesellschaft JPMorgan und FONDS professionell, endete am 15.05.2007. Unter den 268 Teilnehmern kam es im Wesentlichen auf eine gleichmäßige Wertentwicklung eines ausgewogenen Fondsdepots an. Wir waren von Beginn an dabei (Start am 16.10.2006) und konnten uns im Endergebnis den 14. Platz sichern. Die Teilnahme war eingeschränkt auf unabhängige Investmentberater, Bankberater und institutionelle Investoren. Zum einen hier die Meldung von JPMorgan und Fonds professionell. In der Auswertung zur End-Übersicht finden Sie uns als “Wavemaster”.

10.05.2007 Die Äußerungen der US Notenbank nach der letzten Sitzung am 09.05.07 waren erneut in Richtung notwendiger Inflationsbekämpfung zu verstehen. Dies beinhaltet, dass erneut Zinserhöhungen der Leitzinsen in den USA zu erwarten sein könnten. Die meisten Marktteilnehmer warten aber seit dem Ende letzten Jahres eher auf Zinssenkungen. Deshalb sind auch die Aktienindizes weitestgehend auf die aktuellen Höchststände angestiegen. Nun könnten diese Äußerungen ein Umdenken notwendig machen, was eher auf fallende Aktienkurse hindeuten würde. (Indexstände aktuell: DAX 7.500 Punkte, Dow Jones 13.300 Punkte).

Auf der anderen Seite sind die Quartalszahlen vieler Unternehmen für das 1. Quartal 2007 überwiegend positiv ausgefallen. Dies könnte auch weiteren Rückenwind für Aktien bedeuten. Wir sind der Ansicht, dass viele positive Argumente an den Aktienbörsen bereits berücksichtigt sind, jedoch weniger die durchaus bestehenden Risiken. Hier sei beispielsweise die Entwicklung der Wechselkurse zu nennen.

Wir erwarten kein weiterhin schnelles Ansteigen der Börsen und halten uns mit Neuinvestitionen bei Aktien deutlich zurück. Unserer Ansicht nach würde es zu einer umso stärkeren Korrektur im Spätsommer kommen, wenn die Aktienkurse jetzt weiterhin ansteigen. Eine Korrektur (kein Crash!) bei Aktien sollte bevorstehen, auch wenn derzeit kein konkreter Auslöser sichtbar ist. Wir haben in der letzten Zeit selektive Gewinnmitnahmen realisiert und unsere Aktienquote somit reduziert.
Wie kann man evtl. steigende Inflation in der Depotausrichtung berücksichtigen? Durch die Beimischung von Sachwerten im Fondsdepot, wie beispielsweise geeignete Investitionen in Immobilienfonds und bestimmte Rohstofffonds.

07.03.2007 na endlich! – könnte man beinahe sagen. Die Aufwärtsbewegung der Aktienkurse, speziell in den letzten Monaten, die nahezu wie “am Schnürchen” verlief, wurde durch einen “überraschenden” Rücksetzer erst einmal gestoppt. Eigentlich war dieser aber alles andere als überraschend. Nach langem Einatmen muss auch ein Ausatmen erfolgen, das ist an der Börse nicht anders als in der Natur. Und, der Mensch ist ein Gewohnheitstier getrieben oft von Angst und Gier. In den letzten Monaten begann eine gewisse Gier die Oberhand in einigen Branchen zu erlangen.

Schnelle Gewinne mit Rohstoffen und Schwellenländerinvestments schienen vielerorts wichtiger, als solide Anlagestrategien. In solchen Phasen ist auch die Anspannung der Anleger hoch, folglich reichen relativ kleine Ereignisse aus, um den nervösen Börsenteilnehmer zum hektischen Handeln hinzureißen. Werden Sie nicht panisch.

Wie geht es weiter? Ein solcher Rücksetzer ist prinzipiell gesund. Der favorisierte Börsenverlauf von professionellen Marktteilnehmern ist der, dass nach einer kleinen Erholung ein erneuter Rücksetzer an den Aktienbörsen stattfindet. Danach könnte dann eine Bodenbildung und ein erneutes Ansteigen der Kurse auf alte Höchststände beginnen.
Auf jeden Fall sollten Sie nicht panisch agieren, sondern vielmehr Ihre Depotzusammensetzung überprüfen. Wenn Ihr Aktienanteil mit der Anlagestrategie zusammenpasst, ist derzeit keine größere Reaktion notwendig. Erst ein Abrutschen, z.B. im DAX unter 6.000 Punkte, wäre ein deutliches Warnsignal, zumindest nach unserer Einschätzung. Orientierung nach Übersee: Die Richtung der Börsen wird vom amerikanischen Markt vorgegeben.

17.01.2007
hier finden Sie unseren Ausblick auf das Börsenjahr 2007.

Folgende Inhalte erwarten Sie:

  • Rückblick auf ein gutes Börsenjahr 2006
  • Die Reduzierung des Freibetrages für Kapitalerträge ab 2007
  • Risiken in 2007?
  • Ausblick und Erwartungen für 2007 (inkl. Fazit)

03.01.2007
Wir wünschen allen Freunden und Geschäftspartnern einen Guten Start in ein ereignisreiches und aufregendes Neues Jahr, Willkommen in 2007.

Unser Ausblick auf die Kapitalmärkte 2007 wird in der 2. oder 3. Januarwoche erscheinen.
Eines vorweg: Beachten Sie bitte, dass wir nunmehr seit fast 4 Jahren steigende Aktienkurse hinter uns haben. Es wird in 2007 auch wieder Korrekturen geben, ja geben müssen.

06.12.2006 Durch das plötzliche Ansteigen des Euro gegenüber dem US Dollar von knapp 5% binnen 2 Wochen, auf aktuell 1,33 €/USD,  wurde die starke Wertentwicklung der letzten Monaten im DAX (aktuell um 6.350 Punkte) erst einmal unterbrochen. Auch der Ölpreis löste sich von Tiefstkursen um 55 USD/Barrel wieder und liegt aktuell um 62 USD/Barrel. Jedoch bleibt darauf aufbauend auch festzustellen, dass diese Umstände zu größeren Abschlägen hätten führen können. Insoweit lässt sich schon ein relativ robustes Verhalten der Aktienmärkte herauslesen. Europa sollte nach wie vor als Kerninvestment im Depot gewichtet sein. Deutschland übertreibt gern ein wenig, d.h. der DAX entwickelt sich bei steigenden Kursen etwas besser, bei fallenden Kursen wird aber auch schneller mal verkauft.

Es gibt derzeit einfach kaum Störfeuer für die Börsen, deshalb wird weiter optimistisch auf Aktien gesetzt. Besonders schmerzhaft ist dies für jene, die nicht ausreichend investiert sind. Glaubt man den Statistiken, dann sind, nach nunmehr fast 4 Jahren steigenden Aktienkursen, immer noch viele potentielle Investoren nur Zuschauer (vom Kleinanleger, welcher dieses Jahr sogar Abflüsse aus Aktienfonds verzeichnet, bis hin zu Versicherungsgesellschaften).

Wir raten weiterhin investiert zu bleiben. Gewinnmitnahmen sind natürlich “erlaubt”, im Sinne der Anpassung der Asset-Allokation im Depot, sogar notwendig. Im nächsten Jahr rechnen wir durchaus mit einem erneuten Test der 6.000 er Marke im DAX. Solange der Aufwärtstrend aber intakt ist, sehen wir keinen Anlass für größere Verkäufe.

  • näher betrachtet:
    Besonders starke Zuwächse im europäischen Raum konnten skandinavische Werte erzielen. Die Begründung dafür sieht Tommi Saukoriipi, Fondsmanager des Nordea Nordic Equity, darin, dass die Nordeuropäer wettbewerbsfähiger und ertragstärker sind. Exporte, Rohstoffe und Telekommunikation sind dabei wesentliche Wachstumstreiber.
    Gleichzeitig bieten hier Rechtssicherheit und Investitionsschutz ein solides Fundament, z.B. im Gegensatz zu Brasilien, Russland oder China. Wenn Sie als Chancenorientierter Investor einen Teil Ihres Depots  in Nordeuropa anlegen möchten, sollte der Nordea Nordic Equity Fonds 1. Wahl sein.

16.11.2006 unsere aktuelle Teilnahme am Fun(d) Masters Portfoliospiel von der Fondsgesellschaft JPMorgan und FONDS professionell, hat in der ersten Etappe eine gute Platzierung für die uns gebracht. Im nationalen Wettbewerb mit anderen Fondsexperten können wir erneut “oben” mitspielen. Derzeit sind rund 200 Teilnehmer dabei. Hier die Nachricht zur Veröffentlichung von FONDS professionell Online:

Gratulation! Fund(d)Master Portfoliospiel – Die Etappensieger stehen fest

Die ersten 7 Plätze werden von einem Team belegt, welches sich täglich bespricht … deshalb sind wir mit Platz 9 umso zufriedener!

02.10.2006 Anfang September waren so viele Warnungen vor dem bösen Börsenmonat zu lesen wie selten zuvor. Auch deshalb kam was kommen musste, wenn alle darauf warten, passiert genau dies eben nicht. Sogar das Gegenteil ist eingetreten, steigende Kurse in allen Aktienindizes. Wesentlichen Einfluss hatte dabei der deutlich gefallene Ölpreis (-15% allein im September). Aber auch der Oktober kann noch mal Verluste an den Börsen mitbringen, bzw. einen günstigen Einstieg Richtung Jahresende bieten. Hier sei auch die aktuelle Marke des DOW Jones erwähnt. Der Dow Jones steht nahe Allzeithoch – bei 11.750 Punkten. Ein Überspringen der Marke würde sicherlich weiter steigende Kurse nach sich ziehen.

Biotechfonds aussichtsreich

Wir möchten aktuell auf den Biotechnologie-Sektor hinweisen. Aktuell kann hier, aus unserer Sicht, antizyklisch investiert werden. Der bisherige Jahresverlauf war nicht erfreulich (Biotech-Fonds 2006: im Durchschnitt -6%). Das letzte Mal als man deutliche Kapitalzuflüsse in diesem Sektor beobachten konnte, war im Jahre 1999/2000. In der Folge kam es zu enormen Kursanstiegen bis zu mehreren 100 %. Dies soll keine Prognose darstellen, aber der seither unterdurchschnittliche Verlauf bietet durchaus Chancen.
Nicht nur die demographische Entwicklung der Bevölkerung spielt der Biotechnologie entgegen, auch technische Fortschritte führen zu immer neuen und besseren Forschungsergebnissen. Dazu kommt, dass die etablierte Pharmabranche mit auslaufenden Patenten Ihrer langjährigen Medikamente zu kämpfen hat. Generika (lizenzierte Nachahmer-Medikamente) werden von den gesetzlichen Krankenkassen in DL sogar ausdrücklich empfohlen (gewünscht). Daher wird stets nach neuen Medikamenten geforscht, um wieder große Einnahmequellen zu eröffnen. Auch Übernahmen von kleinen Biotechnologieunternehmen durch große Pharmahersteller spielen dabei eine große Rolle.
Alles in allem sollte ein guter Biotech-Fonds für den chancenorientierten Investor eine interessante Depotbeimischung darstellen.

18.08.2006 nachdem wir im letzten Kommentar ein mögliches Absinken des DAX auf ca. 5300 Punkte prognostizierten, wurde Mitte Juli diese Marke mit 5.360 Punkten fast erreicht. Seither legte der deutsche Aktienindex um ca. 9% zu, alle Achtung. Doch die historisch schwächsten Börsenmonate, September und Oktober, stehen unmittelbar bevor. Aktuell sollte daher den steigenden Kursen nicht zuviel Euphorie entnommen werden. Halten Sie zumindest einen Teil Ihrer evtl. geplanten Investitionen noch zurück, um bei erneuter Schwäche der Aktien nachkaufen zu können.

In den letzten Tagen war zu beobachten, dass trotz schlechter Nachrichten (z.B. die neuerlichen Terrornachrichten aus London; weltweite Zinserhöhungen) die Kurse weiter gestiegen sind.  Entweder haben sich die Börsen an derlei Meldungen schon “gewöhnt”, oder der Markt will einfach weiter steigen. Ein solches Verhalten deutet auf relative Stärke hin, frei nach dem Motto: “was nicht fällt das steigt”. Auch der zurückgekommene Ölpreis wirkte unterstützend auf die Börsenkurse.

Lassen Sie Ihre Anlageentscheidungen in solch schwankungsfreudigen Phasen nicht durch das Tagesgeschäft beeinflussen, handeln Sie besonnen. Strategie statt Euphorie.

  • zurückgeschaut:
    unsere Japanfonds – Kaufempfehlung liegt nach rund 1 Jahr mit ca. +30% gut im Rennen. Wir bleiben investiert.

05.07.2006 Am 29.06.06 erhöhte die US Notenbank den Leitzins von 5,00% auf 5,25%. Besonders wichtig für Kapitalanleger war aber die Begründung, sowie ein Einblick in die weitere Verfahrensweise der US Notenbanker. Die Aktienmärkte reagierten positiv auf den Zinsentscheid, die Kurse ziehen wieder an. Begründung: weitere Zinsschritte sind nicht zwangsläufig zu erwarten, genau darauf hatten viele Investoren gewartet, ein mögliches Aussetzen der Zinserhöhungen in USA.

Der im Vorfeld stärkere US Dollar büßte gegenüber dem Euro wieder ein, somit erholte sich auch der Goldpreis von ca. 570 US$/Unze auf aktuell wieder 620 US$/Uz.

Das erste Börsenhalbjahr 2006 in Zahlen:

DAX +4%,
europäische Standardwerte +1%,
weltweite Aktien MSCI World in € -4%,
verzinsliche Wertpapiere (dt. und europ. Renten) ca. -3,5%,
offene Immobilienfonds +2,3%,
Gold in € +11%.

Ausblick:

Die Bewertung der europ. Aktienmärkte ist nach wie vor als attraktiv einzuschätzen. Auch die Chartbetrachtung gibt derzeit keinen Grund pessimistisch zu werden. Wir sehen weiterhin mehr Chancen als Risiken bei Aktien, zumindest mit Blick auf das Jahresende. Ein erneutes absinken des DAX auf ca. 5.300 Punkte halten wir über den Sommer für sehr gut möglich. Wesentlicher Unsicherheitsfaktor bleibt der Ölpreis mit all seinen verschiedenen Einflussfaktoren (auch wenn dieses Dauerproblemthema schon etwas nervt).

01.06.2006 kurze Betrachtung der Aktienmärkte: Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass es sich um eine Kurskorrektur im bestehenden Aufwärtstrend handelt. Trotzdem haben wir in den letzten Tagen an einigen Stellen Gewinne mitgenommen, an anderen dafür nachgekauft. Wenn keine neuen Tiefstkurse in den Hauptindizes (Dow Jones, S&P 500, DAX) ausgebildet werden bleiben wir investiert, bei weiterhin schwachen Kursen (z.B. DAX deutlicher unter 5.400 Punkten), wovon wir aktuell nicht ernsthaft ausgehen, würde ein geordneter Rückzug beginnen. Die US Indizes werden auch weiterhin die Richtung vorgeben, der Sommer bleibt spannend.

12.05.2006
Aktienmärkte
Der weiterhin hohe Ölpreis und die Zinsentwicklung in USA (16. Zinsanhebung der US Notenbank in Folge von 1% auf nun 5%, weitere sollen folgen) haben nun zu erhöhter Besorgnis bei Aktienbesitzern beigetragen. Die Kurszuwächse in 2006 sind bereits enorm, so hat der DAX bereits um 11% zugelegt, der Euro Stoxx um 7% und in einigen Schwellenländern sind bis 60% Kursgewinne aufgelaufen (RTX Russland +60%).

Gold
Die selbe Besorgnis welche die Aktienkurse seit 2 Tagen fallen lässt, verhilft dem Gold seit Wochen zu immer neuen Preissteigerungen. Genau aus dieser Wechselwirkung heraus haben wir immer wieder darauf hingewiesen, das Gold als Depotbestandteil sinnvoll ist. Natürlich sind die Korrelationen aber nicht erst seit einigen Tagen schwankungsdämpfend im Depot. Auch Gold ist sehr schnell gestiegen, rund 35% in 3 Monaten, eine Korrektur wäre auch hier überfällig.

Währungen
Wer Positionen in US Dollar Fonds besitzt (z.B. US Aktien, aber auch die meisten Asien Fonds notieren in USD), für den hat ein angemessener Goldanteil im Depot die jüngsten Währungsverluste komplett ausgeglichen (stärkerer Euro schwächerer US Dollar -> von 1,185 zum Jahresbeginn auf aktuell 1,291 EUR/USD = 9% Währungsverlust).

weiteres
Im Bereich festverzinsliche Wertpapiere (Rentenmarkt) erwarten wir ebenfalls eher schwächelnde Kurse, denn auch in Europa sind weitere Zinserhöhungen geplant. (Zinssatz EU aktuell 2,75%, erwartet bis Jahresende ca. 3,25%)

Im Gesamtbild ist es daher schwierig für Neuanlagen einen guten Einstieg zu finden. Eine Möglichkeit bilden da offene Immobilienfonds, die Begründung finden Sie im Beitrag vom 22.03.2006.

17.02.2006
Aktienmärkte: derzeit befindet sich der Dow Jones am oberen Ende einer Handelsspanne, diese befindet sich ca. zwischen 10.700 bis 11.100 Punkten kurzfristig und zwischen 9.800 bis 11.100 Punkten mittelfristig. Das Verlassen dieser Range dürfte zu einer stärkeren Bewegung führen – ein so genannter Ausbruch.

Gute Unternehmensergebnisse für das vergangene Quartal lassen auch eher auf steigende Kurse schließen. Zwar war die Rede des neuen Notenbankchefs B. Bernanke auf weitere Zinserhöhungen ausgerichtet, jedoch sorgt eine Entspannung beim Ölpreis für Hoffnung, denn fällt der Ölpreis, würden auch Inflationsängste besänftigt, die Zinserhöhungen könnten bald enden – die Aktienkurse würden steigen (Der Konjunktiv – liebster Freund der Börse).  Beobachten Sie die weitere Entwicklung der US Indizes, bei kurzfristig weiter anziehenden Kursen würde sich eine schöne Einstiegsgelegenheit eröffnen.

Der Dax zeigt sich in einer sehr starken Verfassung, allerdings scheint das kurzfristige weitere Aufwärtspotential begrenzt. Bleiben Sie aktuell dennoch investiert, evtl. empfiehlt es sich einige Gewinne mitzunehmen. Ansonsten gilt: Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen.

Die jüngste Korrektur beim Gold wurde m.M.n. höchste Zeit, dass Korrekturziel liegt zwar bei ca. 530 USD/Uz, aber der Goldpreis zieht bereits wieder an. Bleiben Sie langfristig investiert, bei weiterer Schwäche, die Saisonal gestützt wäre, nachkaufen.

Beachten Sie weiterhin die Biotechnologie Branche, einer unserer Top Wetten für dieses Jahr. (aktuell rund 10% Gewinn in 2006, unseren Fonds-Favorit erfahren Sie auf Anfrage)

16.12.2005
zum Gold: in den letzten Tagen haben wir Gewinnmitnahmen im Goldbereich realisiert, da hier in den letzten 3 Monaten Kursgewinne bis zu 25% erzielt wurden (430 US$/Uz bis 525 USD/Uz). Natürlich bleibt dieser Sektor auch für 2006, unserer Ansicht nach, besonders aussichtsreich. Jedoch sollte hier eine kurzfristige Korrektur (auch saisonal bedingt, denn Gold entwickelt sich historisch betrachtet im 2. Hj. eines Jahres besonders gut), ein “Luft holen” für den nächsten Anstieg, stattfinden.

Aktienmärkte: Die Aktienkurse tendieren zum Jahresende fester, wie erwartet. Nun geht es im Wesentlichen darum, sich für 2006 zu positionieren, jedoch wird der Jahreswechsel in Sachen Depotoptimierung häufig überbewertet.

Warum sollen Trends sich an Datumsumstellungen orientieren? Was in 2005 gut war, muss 2006 nicht schlecht sein. Evtl. können steuerliche Gründe für Depotveränderungen sprechen. Wichtiger ist es jedoch Depotumschichtungen dann vorzunehmen, wenn Kapitalmarkttrends entstehen oder enden (bspw. Währungsgesicherte Fonds in € sollten bevorzugt werden gegenüber Fonds in US-Dollar, egal in welchem Anlagebereich).

Unsere Favoriten für 2006 +++ solide: Deutsche Aktien +++ Gold und Silber werden auch weiterhin sehr spannend bleiben +++ Biotechnologie eine sehr interessante Beimischung +++

Unseren Ausblick auf das Börsenjahr 2006 gibt`s ungefähr zum Jahreswechsel. Ein Rückblick auf 2005 macht dieses Jahr besonders Spaß. Unsere Fondsfavoriten erzielten wieder überdurchschnittlich gute Wertentwicklungen und stellen somit erneut eine hohe Meßlatte für die Ansprüche im nächsten Jahr dar.
( Herausforderung, sei Willkommen ! )

27.10.2005
Der Oktober, aus Sicht der Börse gern Crashmonat genannt, wird seinem Ruf gerecht. Besonders die Schwellenländer mußten teilweise Verluste im 2-stelligen Prozentbereich hinnehmen. Gründe: Vogelgrippe, Wirbelstürme, Inflations- / Zinsängste.
Wir haben unsere Positionen im Goldbereich leicht aufgestockt und einige Gewinnmitnahmen im Aktienbereich vorgenommen.

Sehr erfreulich hat sich hingegen der japanische Markt entwickelt, hier warten wir nun entweder auf eine Korrektur oder neue Höchstkurse, um die Position aufzustocken.
Meiden werden wir hingegen weiterhin den Technologiesektor, zum einen des Dollars wegen, zum Zweiten wirkt sich hier im nächsten Jahr eine Änderung der Bilanzierungsvorschriften u. U. negativ aus, da Mitarbeiteroptionsprogramme künftig die Gewinne belasten können (und damit natürlich die KGV`s).

Die amerikanischen Indizes sollten bald wieder freundlicher tendieren, ansonsten eröffnet sich weiteres Korrekturpotential. Auch der DAX würde dann zumindest bis ca. 4.600 Punkte konsolidieren. Saisongemäß beflügelt das Weihnachtsgeschäft die letzten beiden Börsenmonate des Jahres und viele Aktienhändler handeln auch entsprechend.

Fazit: tendenziell positiv, aber Unterstützungsmarken der Indizes beobachten.

12.09.2005

Ein kurzer Rückblick auf unseren Ausblick 2005 vom 07.01.05.
Was waren unsere Favoriten und wie haben diese bisher abgeschnitten? (Zeitraum 02.01.05-09.09.05)

  • Aktien Deutschland – ADIG Fondak + 22%,
  • Aktien Nebenwerte Europa – Threadneedle eur. SC + 28%,
  • Aktien Osteuropa – Griffin East. Eur. + 33%
  • Indien (+20%) und Südafrika (+25%) liefen ebenfalls sehr gut.

Technologieaktien verzeichnen nur leichte Kursgewinne, seit Jahresbeginn notiert der NASDAQ fast unverändert. Da diese aber meist Dollar-abhängig sind, und unsere Aussichten eher gegen einen starken US Dollar sprechen, sind wir hier kaum investiert. Auch der Goldpreis konnte weiter an Wert zulegen. Unsere Rentenfonds haben in 2005 um durchschnittlich 4,5% zugelegt, das sind fast schon Ganzjahresrenditen.

Fazit: Alles in allem ist 2005 bisher ein Gewinnerjahr für alle die, die bereit waren, nicht in Geldmarkt und Sparkonten, sondern in Aktien und Aktienfonds zu investieren. Aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen am Rentenmarkt (Kurzfristanlagen um 2%) und den guten Dividendenerträgen bei Aktien (3-5% möglich) sind wir auch weiterhin optimistisch für Aktien/Aktienfonds.

Kurzausblick: Der Oktober ist eher ein schwieriger Börsenmonat, bei Kursabschlägen haben Sie evtl. noch einmal Einstiegschancen im Aktienbereich. Auch das Wahlergebnis in Deutschland könnte ausländische Investoren vom deutschen Aktienmarkt verschrecken, sofern der Regierungswechsel nicht erfolgt. Es bleibt weiterhin spannend …

Fondstipp: Die Empfehlung japanischer Aktien vom 09.08.05 liegt nach einem Monat mit ca. 7% im Plus.

09.08.2005
Blick auf die Aktienmärkte: die Kurssteigerungen der letzten Wochen speziell beim DAX / deutschen Aktien, erfolgten in sehr dynamischer Weise.

Doch wie ist die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten einzuschätzen? Steigen die Kurse im aktuellen Trend weiter?
Achten Sie auf die typischen Merkmale eines Trends: neuen Hochpunkte, Konsolidierung, neue Hochs …, der Trend wird dann als gebrochen angesehen, wenn immer tiefere Tiefstkurse und keine neuen Höchstkurse mehr erreicht werden. Genau so sollten Sie auch in der aktuellen Phase die Ruhe bewahren. Solange, z.B. der Dax nicht deutlich unter ca. 4.600 Punkte fällt, kann der ca. 2 jährige Aufwärtstrend als intakt betrachtet werden.

Kaufempfehlung: wir sind der Ansicht, dass aktuell ein Einstieg in den japanischen Aktienmarkt mehr Chancen als Risiken bietet. Japan hat vom Potential, welches der asiatischen Entwicklung immer wieder zugestanden wird (China, Indien …) bisher noch kaum profitiert. Dabei ist Japan als entwickelte Industrienation aber “mitten drin” und bestens positioniert als Zulieferer des “Asien Boom`s”.
Die Chartbetrachtung lässt auch optimistisch stimmen. (Fondsempfehlungen auf Anfrage)

08.07.2005
Terroranschläge und Aktienmärkte: gestern Nachmittag, nachdem die Terroranschläge in London die Presse bestimmten, erhielt ich einen Anruf eines besorgten Kollegen: “müssen wir die Kundendepots umstellen?…”. Nein, meine Antwort. Aufgrund der individuellen und ausgewogenen Depotstruktur unserer Kundendepots, sind auch solche traurigen Ereignisse kein Grund zu hektischem Handeln.

Strategie statt Emotion

Stets ist die Angst in einer solchen Extremsituation ein schlechter Ratgeber. Genauso ist es die Gier, wenn wir z.B. Aktienkurse steigen sehen und nicht oder zu wenig investiert sind. Als langfristiger Anleger sind Besonnenheit, Disziplin und ein gutes Konzept das A und O.

Als Trader würde das schon anders aussehen, denn kurzfristige Pläne sind enorm anfällig für unvorhersehbare Ereignisse. Tatsächlich schlossen die amerikanischen Aktienmärkte, nach einem zwischenzeitlichen Verlust von bis zu 3%, im positiven Bereich (Dow, Nasdaq +0,3%).

08.06.2005
kurze Rück-Betrachtung zum Bericht vom 13.05.05:

Der Dollar hat gegenüber dem Euro die prognostizierte Richtung eingeschlagen und das Kursziel sogar deutlich überschritten, liegt aktuell um 1,22 €/USD. Nun ist auch weitere Stärke bis in den Bereich 1,19€/USD möglich. Gold hat nicht im erwarteten Maße nachgegeben (aktuell 423 USD/Uz), die Wechselwirkung zeigt erstmals Differenzen auf – ein Zeichen der Stärke des Goldes! Gemessen in Euro hat der Goldpreis sogar zugelegt, was einmal mehr beweist, Gold dient als Sicherheitsinvestment gegenüber den “Papierwährungen”.

  • Gold bei Schwäche nachkaufen/kaufen! (in welcher Form ein Goldkauf für ihr Depot geeignet ist? Beratung auf Anfrage)

Die Aktienmärkte haben zuletzt deutlich angezogen, so stark hatten wir Nasdaq und DAX nicht erwartet. Unsere Aktienposition aus der Empfehlung vom 17.08.2004 liegt mittlerweile mit 25% im Plus, so macht Anlegen Spaß. In den nächsten Tagen sollten die Aktienmärkte erst einmal den Anstieg verdauen.

13.05.2005
der Euro hat seine Handelsspanne (1,27 €/USD bis 1,36 €/USD) gegenüber dem Dollar nach unten verlassen, der Dollar wird also wieder stärker. Grund dafür waren gute Wirtschaftszahlen aus den USA und weniger gute Aussichten in Europa. Nun sind auch stärkere Dollarkurse um 1,24 €/USD möglich. Die Wechselwirkung zwischen Dollar und Gold (stärkerer Dollar – schwächerer Goldpreis und umgekehrt) macht auch dem Goldpreis zu schaffen. Kurzfristig ist beim Gold ein Kursrückgang bis in den Bereich von 405 – 412 USD je Unze möglich.

Die Markteinschätzung vom 20.04.05 behält weiterhin ihre Gültigkeit. Die aktuelle Schwäche der Aktien ist wahrscheinlich auch auf den “sell in May and go away” Effekt zurückzuführen. Die mittelfristige Tendenz erwarte ich eher bullisch als bearisch.

20.04.2005
wie bereits im letzten Kommentar (30.03.05) befürchtet, haben weitere Verluste an den US Märkten dazu geführt, daß auch deutsche Aktien Kursrückgänge hinnehmen mußten.

Ursachen? Zum einen schockte General Motors die Investoren (Gerüchte über evtl. Gläubigerschutz). Des weiteren werden ein allgemein niedrigeres Wirtschaftswachstum und mögliche Inflationsszenarien als Verkaufsgrund für Aktien gesehen.

Die Kurserholungen der letzten 2-3 Tage fallen sehr dürftig aus, was eher auf weitere Kursverluste hindeutet, zumindest dürfte ein Test der Tiefstkurse stattfinden (Dow 10.000, Nasdaq 1.900). Erst bei signifikantem unterschreiten dieser Marken trübt sich das Bild weiter ein. Der Pessimismus ist zwar enorm hoch (derzeit auch am überdurchschnittlich hohen Anteil Leerverkaufter US-Aktien sichtbar), für Antizykliker jedoch noch kein gutes Umfeld -> mit Investitionen weiter zurückhalten.

Bei Gold kommt derzeit wieder Bewegung auf, wir bleiben investiert. Stopp für unsere Longposition im DAX bei ca. 4120 Punkten.

30.03.2005
Die Stabilität der deutschen Aktien gegenüber der “Leitbörse” in Amerika ist schon beeindruckend. Während der Dow Jones bei -4%, die Nasdaq bei -10% in diesem Jahr liegen, hat der DAX Kursgewinne von 2% zu verzeichnen. Auch die Amerikaner selbst setzen mehr und mehr auf andere Märkte, als den Heimischen. Bevorzugt werden Brasilien, Mexiko und Asien.

Das Kapital sucht nach neuen Anlagechancen, jedoch bringen diese Liquiditätsschübe auch Gefahren einer Überhitzung mit sich, daher sollte man auch dort nicht einfach der Masse folgen.

In Deutschland zeigt sich eine gesunde Anleger-Vorsicht. Es wird aber auch wahrgenommen, dass deutsche Unternehmen insgesamt gute Zahlen abliefern und wieder Geld verdienen (die Dividenden nicht zu vergessen). Also, warum in die Ferne schweifen, wenn Chancen doch so nah sind. Auf jeden Fall erweist sich unsere Strategie aktuell als richtig, sich von den US Märkten fern zu halten.

Wenn der Ölpreis weiter nachgibt, sollten auch die Aktien davon profitieren können. Allerdings kann eine weitere US-Marktschwäche nach wie vor auch die deutschen Aktien infizieren. Aktien -Neuengagements nur selektiv vornehmen, die Charttechnik mahnt kurzfristig eher zur Vorsicht, ansonsten sind Chancen und Risiken in DL nahezu ausgewogen.

Im Rentenbereich können antizyklische Zukäufe unternommen werden, da Zinserhöhung in aller Munde ist.

03.01.2005
Im 2. Halbjahr 2004 nahm die W.A.V.E. GmbH am Wettbewerbe zum “Finanzberater des Jahres 2004″ teil, welcher von der Zeitschrift Euro-FINANZEN und mehreren namenhaften Veranstaltern, im Zeitraum vom 01.07.04 bis 31.12.04, durchgeführt wurde.

Zwei Teilwettbewerbe bestimmten das Gesamtergebnis

Zum Einen ein Depotwettbewerb, in welchem virtuelle 500.000€ in Investmentfonds so gemanagt werden sollten, dass eine möglichst schwankungsarme und doch hohe Wertentwicklung zustande kommt. (hohes Sharpe-Ratio)

Zum Zweiten ein anspruchsvoller Wissenswettbewerb. Hier musste jeden Monat ein Fragebogen beantwortet werden, dabei wurden alle Bereiche der Finanzwelt abverlangt, z.B.

  • Versicherungen und Steuern,
  • Beteiligungen,
  • mathematische Aufgabe,
  • Kapitalmarkt – Kenntnissen.
  • gesetzliche Rahmenbedingungen und bevorstehende Änderungen

Das Teilnehmerfeld bestand aus rund 830 Bankberatern, Versicherungsmaklern und Vermögensverwaltern, und ist als sehr anspruchsvoll einzustufen. In den Zwischenwertungen, welche in der Zeitschrift FINANZEN monatlich nachgelesen werden konnten, erzielten wir mehrfach Top Ten Platzierungen in Depot und Gesamtwertung.

Unsere Endperformance im Depotwettbewerb liegt mit + 8,2 %, bei sehr gleichmäßigem Verlauf, ebenfalls im Spitzenfeld. (zum Vergleich: DAX im 2.Hj 2004 + 4,8 %)

Wir konnten somit dazu beitragen, dass es auch Teilnehmer aus den Neuen Bundesländern, auf einem Niveau mit dem doch überwiegend Westdeutschen Spitzenfeld, aufnehmen können. Ein genauerer Bericht erfolgt im EuroWirtschafts Magazin 02/03 2005, ab 16.02 im Zeitschriftenhandel.