Als Anleger kann man fragen, ob bei der Auswertung der Anlageentwicklungen wirklich immer die großen Themen der Welt berücksichtigt werden müssen? Antwort: Ja. Denn in einer globalisierten Welt bestimmen die Rahmenbedingungen das Marktgeschehen erheblich mit, dies galt in 2018 besonders.

Was in 2018 die Börsen bewegte

Zunächst macht es Sinn etwas heraus zu zoomen und 2017 in die Betrachtung einzubeziehen, weil es ein ungewöhnlich ruhiges Börsenjahr war. In 2018 kehrte insofern ein Stück Börsennormalität zurück, allerdings schwankten die Kurse im letzten Quartal besonders stark.

Mit den Rahmenbedingungen hat sich an den Märkten gezeigt was passiert, wenn Politik Probleme erschafft, anstatt Probleme zu lösen. Die Beispiele dafür waren auffällig vielfältig:

  • In den USA versuchte Präsident Trump das eigene Land von der Welt abzugrenzen, nachdem die Welt sich über Jahrzehnte hinweg vernetzt hat.
  • Die US-Notenbank erhöht die Zinsen (2,5%), in der Hoffnung auf eine weiter florierende Wirtschaft, entzieht dem System jedoch erheblich den Schmierstoff, die Liquidität.
  • In Großbritannien führte die Umsetzung des BREXIT zum politischen Durcheinander, mit Unwägbarkeiten für die gesamte Wirtschaft Europas.
  • Die EU erschafft mit großem Eifer neue Regulierungen und belastet damit Unternehmen verschiedener Branchen. Regeln die als Verbraucherschutz gedacht waren (Abgasrichtlinien, Datenschutz), stellten sich als unternehmerische Hürden heraus.
  • Die Zinspolitik der europäischen Zentralbank EZB (Leitzins 0,0%) belastet die europäische Finanzwelt, besonders der Strafzins belastet Banken (-0,4%) und Versicherer müssen kämpfen.
  • In Folge der Handelsstreitigkeiten geriet Chinas Wirtschaft in Bedrängnis, was wiederum Schatten auf die Weltwirtschaft zurückwirft. All dies war 2018.

Die Summe der politischen Einflüsse trübte schließlich die Stimmung in der Wirtschaft, wirkte wie Sand im Getriebe, und schwappte allmählich auf die Börsen über. Mit Beginn des 4. Quartals kam plötzlich Nervosität in den Märkte. Die US-Börsen erlebten infolge der zunehmend negativen Marktstimmung das schwächste Quartalsergebnis (S&P 500 -15%) seit den 1930`er Jahren. Die Ergebnisse fast aller Anlageklassen gerieten schließlich in die Verlustzone. Technologieaktien (FANG) waren die Gewinner der letzten Jahre und gaben nun im Schnitt um -30% von ihren Höchstkursen nach.

 

 

Die europäischen Börsen hatten vom Start weg kein gutes Jahr (EuroStoxx50 -13%). Für deutsche Aktien herrschte große Skepsis (DAX -18%). Weil deutsche Unternehmen als „Exportweltmeister“ in einer Welt mit Handelsbarrieren womöglich als Verlierer dastehen könnten, wurde kräftig ausländisches Anlagekapital abgezogen. Der DAX war besonders von den Bank- und Automobilaktien belastet (z.B. Dt. Bank -50%, Daimler -40%, Continental -50%).
Bei vielen kleineren Aktienwerten kam es zu auffälligen Kursbewegungen. So knickten die Kurse bei einigen europäischen und deutschen Nebenwerten zwischen -30% und -50% ein, ohne dass die Unternehmen irgendwelche negativen Meldungen zu berichten hatten. Derartige Verwerfungen in der Handelsliquidität waren zuletzt während der Finanzkrise 2007/2008 zu beobachten.

In den letzten Dezembertagen ähnelte die Börsenentwicklung einer panikartigen Verkaufswelle. Umfragen unter Börsianern brachten zu Tage, dass historisch noch nie ein größerer Pessimismus gemessen wurde. Es herrschte eine Art Ausnahmezustand, der exakt bis zum Jahreswechsel anhielt.

Einzig Gold wurde in diesem Umfeld seinem Ruf des „sicheren Hafens“ in Krisenphasen gerecht.

Und plötzlich … der Jahreswechsel führt zum Stimmungswechsel

Zum Jahresbeginn drehte die Marktstimmung zum Positiven und die Kurse begannen wieder zu steigen. Im Januar und Februar wurde bereits ein großer Teil der vorherigen Rückgänge wieder aufgeholt, speziell an den US-Börsen. Auch in anderen Regionen, zum Beispiel in den Schwellenländern, erholten sich die Kurse bereits im zweistelligen Prozentbereich. Der DAX hinkt noch immer hinterher.
Nachfolgend die Wertentwicklung einiger Indizes vom 01. Januar bis 26. Februar 2019:

 

 

Die Entspannung der Märkte in den ersten Wochen des neuen Jahres ist eine Reaktion auf die vorherige Anspannung, auf ein übertrieben negatives Szenario. Denn grundsätzlich wächst die Wirtschaft weiterhin. Die Prognosen des IWF zum Wirtschaftswachstum für 2019 (Welt 3,2%, Europa 1,6%, Asien 6,4%) wurden zwar etwas nach unten korrigiert, doch eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik ist noch keine Rezession (wie befürchtet). Zudem geht es den meisten Unternehmen gut, die jüngsten Quartalsberichte stimmten Investoren größtenteils zufrieden.

  • Anders gesagt: Die Kapitalmärkte haben eine Wirtschaftsschwäche vorweggenommen, die so nicht da ist und auch nicht kommen muss. Bleiben die Unternehmensergebnisse nur stabil, wäre die Börsenbewertung eher als günstig zu erachten. Kein Grund zur Euphorie, aber ein erheblicher Unterschied zum Ausblick 2018!

Vorausblickend auf den weiteren Jahresverlauf bleiben die politischen Themen der Unsicherheitsfaktor. Die Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit USA vs. China steigt, da es sich aus ökonomischer Sicht keine der Seiten leisten kann längerfristig als Verlierer da zu stehen. Zudem will/muss Mr. Trump Gründe für eine mögliche Wiederwahl präsentieren. Die US-Notenbank hat direkt zum Jahresbeginn mehr Vorsicht in der Zinspolitik und mehr Rücksicht auf die Wirtschaftsdaten bei künftigen Zinsentscheidungen eingeräumt. Dieser Punkt gilt als ein Auslöser der jüngsten Markterholung. Und, die Aussicht auf eine BREXIT-Einigung wird grundsätzlich etwas positiver eingeschätzt, trotzdem das Ende völlig offen bleibt. Allgemein tendieren die Markterwartungen also zunächst in Richtung Entspannung.

Gute Fonds schlagen den Index … dauerhaft!

Die Marktphase in Q4 2018 liefert eine lehrreiche Botschaft für Anleger:
Wer sich womöglich Ende 2018 aus emotionalen Gründen zum Verkauf seiner Anlagen verleiten lies, musste anschließend steigenden Kursen hinterherschauen. Besser war es, geduldig zu bleiben und nichts zu tun. Das gilt nicht nur für diese Marktphase.

  • Beim Investieren gilt stets: Sein langfristiges Anlageziel im Auge behalten und sich nicht durch aufkommende Emotionen oder kurzfristige Marktbewegungen verunsichern lassen.

Das vorbeschriebene, allgemeine Marktumfeld stellte für alle Fondsmanager eine Herausforderung dar. In den letzten Jahrzehnten war es zum Beispiel für Mischfonds möglich, bei schwachen Aktienmärkten auf die Zinsseite zu wechseln und damit Erträge zu erzielen. Dieser Rückhalt existiert nun nicht mehr. Jedes Prozent Ertrag oberhalb der Marktmöglichkeiten, muss hart erarbeitet werden. Gerade in schwierigen Marktphasen treten die Fähigkeiten der Manager ungeschminkt zu Tage und helfen uns in der Unterscheidung der Fondsquälitäten.

 

 

Die Grafik zeigt die jeweils kumulierten Wertentwicklungen der letzten 5 Jahre, zum Stichtag 31.12.2018.
Wir haben die Ergebnisse von verschiedenen Aktien- und Mischfonds mit dem Index bzw. der Vergleichsgruppe gegenübergestellt.

Beispiel „Aktienfonds Weltweit“

Der graue Balken in der Mitte zeigt die Wertentwicklung des Index, in diesem Fall handelt es sich um den MSCI Welt (50%). Der grüne Balken darüber präsentiert das Ergebnis eines Top Fonds (65%), der nach unseren Kriterien selektiert wurde und sich tatsächlich in Kundenportfolios befindet. Der rote Balken darunter visualisiert die Entwicklung eines schwachen Fonds (13%) der Kategorie, in diesem Fall ist es ein bekannter Aktienfonds-Klassiker.

  • Je nachdem wo ein Anleger investiert war, zeigt sich in allen Kategorien ein erheblicher Unterschied im Anlageergebnis. Mit einem schwachen Fonds kann man deutlich hinter dem Index zurückbleiben. Ein Top Fonds kann wesentlich bessere Wertsteigerungen gegenüber dem Index erzielen..
  • In den verschiedenen Regionen/Kategorien liegt das Spektrum der Möglichkeiten zudem weit auseinander. Zum Beispiel gelingt es auch schwachen europäischen Fonds den Index (EuroStoxx50) hinter sich zu lassen, während ein europäischer Top-Aktienfonds den Index regelrecht pulverisieren konnte..
  • Unter den Mischfonds sind ähnliche Ergebnisse im ausgewogenen, wie im dynamischen Chance-Risiko-Verhältnis zu finden. Hier zeigt sich, dass es auch für Profis schwierig ist Markt-Timing erfolgreich zu betreiben.
    Schließlich versuchen Manager in beiden Mischfonds-Kategorien, Risiken bei fallenden Kursen zu begrenzen und Chancen bei steigenden Märkten zu nutzen. Hier zeigt sich, dass es nicht so sehr auf die Art des Fonds, sondern vielmehr auf die Fähigkeiten des konkreten Managements ankommt.

In allen Kategorien besteht das Spitzenfeld der Top Fonds aus einem kleinen, erlesenen Kreis hervorragender Fondsmanager. Nicht Jeder ist jedes Jahr ganz vorn dabei, jedoch gelingt es Ihnen im Zeitverlauf einen systematischen Vorsprung gegenüber dem Index herauszuarbeiten. Die dargestellten Verhältnismäßigkeiten verbildlichen unseren Leitspruch, wie auch unseren Anspruch:

85% der offenen Investmentfonds sind nicht in der Lage, dauerhaft besser abzuschneiden als ihr Vergleichsindex. Kein Grund die erfolgreichen 15% zu ignorieren. Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen dem anspruchsvollen Kapitalanleger und den hervorragenden Vermögensverwaltern unserer Zeit.

Ich wünsche gute Anlageentscheidungen
André Klatt

 

Kurzer Rückblick auf das Börsenjahr 2017

Im Ausblick auf 2017 hatten wir erwartet das “… Aktienanlagen die aussichtsreichste Anlage darstellen …“. In der Rückbetrachtung darf nun festgestellt werden, dass Aktien fast die einzigen Anlagen mit Wertzuwachs waren. Zinsanlagen lieferten kaum Erträge und der Goldpreis kam auf Euro-Basis nicht vom Fleck.

Trotz aller Unsicherheiten zum Jahresbeginn, hauptsächlich ausgehend von Entscheidungen aus der Politik und von Notenbanken, konnten die Aktienkurse bereits im ersten Quartal 2017 zulegen. Über die Sommermonate hinweg verliefen die Märkte in einer Seitwärtsphase. Die üblicherweise schwankungsanfälligen Herbstmonate zeichneten einen ungewohnt freundlichen Börsenverlauf, der bis zum Jahresende anhielt.

Nachfolgend die Wertentwicklungen einiger Anlageklassen und Indizes 2017 (in €):

Wertentwicklungen_2017

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Die Erhöhungen der Leitzinsen in den USA (von 0,75% auf 1,5%) hätten eigentlich zu einem starken Dollar beitragen können, stattdessen verteuerte sich der Euro von 1,05 auf 1,20 €/Dollar. Für viele Marktakteure eine große Überraschung. Entsprechend sorgte der Wechselkurseffekt zu einer Verminderung der Ergebnisse bei Anlagen ausserhalb des Euroraumes um 14%. Nach vielen Jahren mit Zusatzgewinnen aus Währungen brachte 2017 also Gegenwind. Aus der Perspektive des Euroanlegers verbleiben im Durchschnitt 5% Gewinn mit USA-Aktien und im weltweiten Aktiendurchschnitt.

Der Deutsche Leitindex DAX (12%) und der europäische Aktienindex (Eurostoxx50 6%) lieferten insofern bessere Ergebnisse, kleinere europäische Aktienwerte erlebten ein sehr gutes Börsenjahr. Die meisten asiatischen Börsen vollzogen, nach vielen mageren Jahren, einen dynamischen Aufwärtstrend, insbesondere in Indien und China. Weltweit standen Technologieaktien hoch in der Gunst der Anleger und lieferten die besten Gewinne, zählen aber nun zu den teuren Aktien.
Betrachtet man die Börsenbewertungen der Unternehmen ganz allgemein, d.h. über alle Branchen hinweg, notieren die Märkte etwas über dem Bewertungsdurchschnitt der letzten 20 Jahre.

Eine global gestreute Anlage mit ausgewogenem Chance-Risiko-Verhältnis (50% offensiv / 50% defensiv) hätte in 2017 ein Ergebnis von ca. 3% gebracht. Um eine bessere Performance zu erzielen, kam es auf eine selektive Mischung der Fondsarten und natürlich auf die Auswahl der „richtigen“ Fonds an. Mit einem ausgewogenen Portfolio waren durchaus 5-6% Wertentwicklung erzielbar.

Ergebnisse mit Fondsanlagen

Grundsätzlich bot sich in 2017 ein günstiges Marktumfeld für Stockpicker und lieferte für aktive Fondsmanager viele Möglichkeiten zur Outperformance gegenüber den Indizes. Das heißt konkret, durch geschickte Auswahl von Aktienwerten gelang es, bessere Wertentwicklungen zu erzielen als die jeweiligen Regionen oder Branchen.

In der nachfolgenden Grafik sind die Wertentwicklungen von verschiedenen Fondskategorien dargestellt. Hierbei haben wir einen Mittelwert unserer Top-Fonds für die jeweilige Kategorie zu Grunde gelegt. Es gab teilweise erhebliche Unterschiede zwischen den Indizes und Fondsergebnissen.

Wertentwicklung_Fonds_2017

Aktive Fondsmanager lassen Indizes hinter sich

Die Mehrzahl der von uns selektierten Aktienfonds konnten ihre regionalen Indizes hinter sich lassen. Besonders deutlich fielen die Unterschiede bei Fonds aus, die in europäischen und deutschen Aktien investierten. Während der DAX um ca. 12% zulegte, konnten Aktienfonds Deutschland im Schnitt um 18% zulegen, in der Spitze bis zu 25%. Ebenso deutlich konnten europäische Aktienfonds (ca. 9%) den Eurostoxx 50 (ca. 6%) hinter sich lassen.

Wir sehen uns einmal mehr darin bestätigt ganz bewusst nicht auf passive Investments (ETF) zu setzen, die lediglich die Marktentwicklung nachzeichnen können. Wir setzen auf Fondsmanager, die die Qualität der investierten Unternehmen in den Vordergrund stellen. Nur so besteht die Chance auf Mehrwerte für Anleger, in guten wie in schlechten Zeiten (= mehr Zuwachs in positiven Marktphasen und geringerer Verlust in negativen Marktphasen).

Ausblick 2018

Nach nunmehr 9 Jahren Aktienhausse, mit nur kleineren Pausen, sind die Aktienmärkte nicht mehr günstig. Viele Investoren sind bereits in Aktien investiert, zumindest in der globalen Betrachtung. Wesentlichen Einfluss auf das Marktgeschehen haben erneut Zinsentscheidungen, für die US-Notenbank werden 3 Zinserhöhungen in 2018 erwartet. Hierin ist auch die Verunsicherung der Märkte in den ersten Wochen des Neuen Jahres verankert. Steigende Zinsen verringern tendenziell die Investitionsbereitschaft in Aktien, historisch betrachtet stellt dies jedoch erst bei einem Zinsniveau um ca. 3% eine bedeutsame Konkurrenz für Aktien dar.

In Europa notiert der Leitzins weiter bei 0,0%, mit steigenden Zinsen wird in diesem Jahr noch nicht gerechnet, die Inflationsrate (ca. 1,6%) reicht der EZB dahingehend nicht aus. Das Thema Inflation, also steigende Löhne und steigende Preise (Lohn-Preis-Spirale genannt) wird bisher relativ wenig beachtet, aus dieser Richtung könnte ein weiterer Überraschungsmoment für die Märkte entstehen. Aufkommende Inflation wäre unserer Meinung nach der einzige Grund, der evtl. für Zinserhöhungen der Notenbanken spricht. Anders gesagt, bleibt die Inflation niedrig, werden die Zinsen kaum steigen.

Neben diesen Rahmenbedingungen stellt sich die wesentlich bedeutendere Frage, ob Unternehmen weiterhin ihre Gewinne steigern können? Schließlich gilt, Wachstum übertrumpft Politik!
Der IWF (internationaler Währungsfonds) prognostiziert eine weitere Verbesserung des Weltwirtschafts-wachstums von 3,6% in 2017 auf 3,9% in 2018. Besonders für Europa befinden sich die jüngsten Daten im Aufwind und die Wachstumserwartungen werden optimistischer (bisher 2,2%, neu 2,6%).

Fazit: Wächst die Wirtschaft weiter, können Unternehmen auch besser verdienen. Einiges an Optimismus ist in den Kursen bereits enthalten. Deshalb darf ein Anlagejahr mit deutlicheren Schwankungsphasen als 2017, bei weiterhin substanziellem Rückenwind für Aktien erwartet werden. Wobei es noch mehr auf die Selektion der Einzeltitel ankommen wird. In 2017 bewiesen viele aktive Fondsmanager dabei ein gutes Händchen.

Ende Januar 2018 nutzten wir auf dem Fondskongress in Mannheim (Deutschlands größte Kapitalanlageveranstaltung), die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit einigen Fondsgesellschaften und Fondslenkern. Besonders bei Mischfonds herrscht derzeit eine gewisse Vorsicht gegenüber der allgemein positiven Marktstimmung. Einige der Fonds haben ihre Aktienquote vorübergehend abgesenkt und starten vorsichtig ins Neue Jahr, nach dem Motto: Kapitalschutz geht vor Rendite.
Sollten die Märkte größere Kursrückgänge erleben, würden sich daraus neue Chancen für Investitionen ergeben.

In diesem Sinne, Auf ein spannendes Anlagejahr 2018!

Kurzer Rückblick auf das Börsenjahr 2016

Manchmal braucht es nur einen Monat, damit aus einem eher zähen Börsenjahr letztlich ein gutes Anlagejahr wird. Ungefähr so verhielt es sich in 2016. Zum Jahresstart verunsicherten der tiefe Ölpreis und Sorgen um das Wachstum in China die Kapitalmärkte für gut einen Monat. Zur Jahresmitte erschreckte der BREXIT die Börsenwelt nur für wenige Tage. Zum Jahresende, nach dem überraschenden Wahlausgang in den USA, verflog die Unsicherheit bereits nach wenigen Stunden. Jedes Mal erholten sich die Kapitalmärkte recht schnell wieder. Denn: Kapitalmärkte mögen keine Unsicherheit, Märkte verarbeiten Fakten und handeln Zukunft.

Im Dezember führte der angekündigte Aktionismus des neuen US-Präsidenten Trump schließlich zu neuen Wachstumshoffnungen für die Wirtschaft und zu weltweit steigenden Aktienkursen. Zum Jahresende zeichnen sich jene Anleger als Gewinner, die in aller Ruhe in Fonds (Aktienfonds, Mischfonds) investiert geblieben sind.

Nachfolgend die Wertentwicklungen einiger Anlageklassen und Indizes 2016 (in €):

Wertentwicklungen_2016

Neben den Anlagen haben wir auch die Inflation eingetragen. Die Inflationsrate, also die Teuerungsrate eines Warenkorbes, stieg im letzten Jahr auf knapp 2%. Zieht man diese Teuerungsrate von den Anlageergebnissen ab, bleibt das tatsächliche, um den Kaufkraftverlust bereinigte Anlageergebnis übrigt. Guthaben auf Tagesgeld und Sparbuch verloren also an Kaufkraft.

Unterstellt man für die nächsten 10 Jahre eine Inflation von nur 2% p.a., verringert sich die Kaufkraft von Kontenguthaben folglich um rund 20% (bei weiterhin Null Zinsen). Ein gefährlicher, weil unsichtbarer Prozess. Der Geldwert auf dem Konto verringert sich augenscheinlich nicht, dafür jedoch die Kaufkraft des Geldes.
Es geht in der Anlageplanung also darum, dass bereits für den Werterhalt von Kapital ein höherer Zuwachs benötigt wird, als die vorherrschende Inflationsrate.
Rechnen Sie ruhig mal nach, was eine Inflation von 4% für ihr Bankguthaben bedeuten würde… .

2017 – Hoffen auf Trump

Das neue Jahr beginnt schwungvoll an den Börsen. Nahezu alle Anlageklassen konnten in den ersten Wochen zulegen, teilweise mit zweistelligen prozentualen Gewinnen. Grund dafür ist die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung, initiiert durch die Maßnahmen, die der amtierende US-Präsident verabschieden könnte. Hier ist beispielsweise die erwartete Steuerreform in den USA zu nennen. Es wird erwartet, dass eine Steuersenkung für Unternehmensgewinne von ca. 35% auf ca. 20% verabschiedet werden könnte. Dies hätte deutlich steigende Gewinne bei US-Unternehmen zur Folge. Die Kurse steigen aktuell auch in freudiger Erwartung eines solchen Effektes.

Es gibt natürlich skeptische Stimmen, die davon ausgehen, dass der tatsächliche Effekt der politischen Entscheidungen in den USA nur von kurzer Dauer sein könnte. Dies liegt an der hohen Staatsverschuldung, die es nur in begrenztem Umfang zulässt, dass der Staat auf Steuereinnahmen verzichten kann. Wenn Trump Investitionen in die Infrastruktur des Landes tätigen und Steuern senken will, geht dies zu Lasten einer höheren Staatsverschuldung. Aus diesem Grunde sind deutlich steigende Zinsen eher unwahrscheinlich, die Zinslast der USA würde sich schließlich ebenfalls erhöhen. Alles in Allem ein Umfeld mit hohen Erwartungen, vielen Fragezeichen und in guter Hoffnung auf wirtschaftliche Belebung.

DAX – Jahresziel bereits erreicht?

Der deutsche Aktienmarkt schwimmt aktuell im positiven Fahrwasser der US-Börsen gut mit. In den letzten Tagen erreichte der deutsche Leitindex bereits die Marke von 12.000 Punkten. Damit liegt das Allzeithoch aus dem April 2015 (12.380 Punkte) in Reichweite.
Werfen wir einen Blick auf die Zielmarken für den DAX, welche die Banken in ihren Prognosen für das Jahresende 2017 angenommen haben. Die durchschnittliche Erwartung der deutschen Banken, für den DAX zum 31.12.2017, liegt bei 11.630 Punkten. Dieses Niveau haben wir bereits überschritten. Und weiter?
Im Grunde spielt es keine Rolle was Marktteilnehmer erwarten. Die Trefferquote solcher Prognosen ist ohnehin so schlecht, dass sich keinerlei Orientierung daran lohnt.

Fazit:

Prognosen für das neue Jahr sind nicht leicht herzuleiten. Durchstreift man die Markterwartungen von Banken und Vermögensverwaltern, wird immer wieder auf die Unvorhersehbarkeit des neuen US-Präsidenten verwiesen. Dessen Aktionen sind maßgebend, denn die Wirtschaftsmacht Amerika gibt weiterhin die Richtung für die Welt vor.
Wie auch im letzten Jahr, muss im Jahresverlauf mit größeren Schwankungen gerechnet werden. Dies klingt zunächst oberflächlich, ist es aber nicht. Nämlich unter dem Blickpunkt, dass der Gewinn auch im günstigen Einkauf liegt und es sich kurzfristig lohnen kann auf Rücksetzer zu warten.

Insgesamt erwartet der IWF für 2017 eine Belebung der Weltwirtschaft um 3,4%, wobei die höchsten Wachstumsziele in Asien liegen. Für Europa werden nur 1,6% Wachstum angenommen. Der weitere Vollzug des BREXIT bremst dabei ebenso, wie die strukturellen Probleme in Italien und natürlich die bevorstehenden Wahlen in Frankreich, Holland und Deutschland. Diese Entscheidungen werden sicher auch Bewegungen an den Kapitalmärkten um die betreffenden Termine herum hervorrufen, bzw. zur Folge haben.

  • „Eine Aktienhausse wird in der Panik geboren, reift in der Skepsis,
    wächst im Optimismus und stirbt erst in der Euphorie.“ (Zitat, Börsenweisheit)

Von Euphorie kann derzeit am ehesten bei Immobilien die Rede sein. Die Anlageklasse Aktien verzeichnete in 2016 die größten Kapitalabflüsse seit der Finanzkrise 2008. Weltweit wurden rund 100 Milliarden Dollar aus Aktienfonds abgezogen. Von Euphorie darf aktuell eher nicht die Rede sein. Vor diesem Hintergrund bleiben Aktienfonds wohl die langfristig aussichtsreichste Anlageklasse.
Eine nützliche Erkenntnis für die langfristige Anlageplanung.

Ein spannendes Jahr mit vielfältigen Ereignissen liegt hinter uns. Wenig Grund zur Freude hatten Anleger mit Bankprodukten, wie Tagesgeld und Sparbuch. Für Anleger in Wertpapieren war 2014 hingegen ein angenehmes Anlagejahr.

1. Markteinflüsse:

Wesentlichen Einfluss auf das Kapitalmarktgeschehen hatten einmal mehr die Notenbanken. So senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins für Europa zwei mal, auf aktuell 0,05%, um damit die Refinanzierung der schwachen Euro-Staaten und die Stützung der Banken zu gewährleisten. Im Oktober verkündete die japanische Notenbank (Bank of Japan), dass Sie auch künftig nicht nur eigene Staatsanleihen kaufen wird, sondern ebenso Aktienanteile japanischer Unternehmen erwerben will. Japan ist das am höchsten verschuldete Land der Welt und seine Notenbank druckt Geld, um damit Aktien zu kaufen. Diesem Gedanken können Sie ruhig einige Minuten freien Lauf lassen … .

In der ersten Jahreshälfte entwickelte sich die Ukraine-Krise vom Streitpunkt zum politischen Graben zwischen Europa und Russland. Die daraufhin erlassenen Sanktionen der EU gegen Russland, schadeten letzten Endes beiden Seiten, sodass der zarte Aufschwung der Eurozone wieder an Fahrt verlor.

Zu den größten Überraschungen im zweiten Halbjahr zählt wohl der Verfall des Ölpreises, um gut 50% (die Umstände dessen sollen hier vernachlässigt bleiben). In der Folge gerieten Länder welche stark vom Ölpreis abhängen, wie Russland, Venezuela oder Brasilien, in Bedrängnis.

  • 2014 – Das Jahr in dem der Zins abhanden kam
    Der Zins, der seit Jahrzehnten als verlässlicher Faktor für Anleger selbstverständlich war, notiert nun nahe der Nulllinie. Zwangsläufig nähert sich die Verzinsung von Bankanlagen ebenfalls diesem Niveau an. Das bedeutet speziell für den konservativen Anleger nichts Gutes. In der Folge haben alle zinsabhängigen Anlageprodukte ein Problem. Dies wird umso unerfreulicher, je länger die Niedrigzinsphase anhält. Wir kommen bei den Rückschlüssen nochmals auf Konsequenzen des fehlenden Zinses zurück.
  • Aktienmärkte – Ergebnisse durchwachsen bis gut
    Im Gegenzug zum fehlenden Zins profitierten Aktienwerte in vielen Ländern und erreichten teils neue Allzeithochs. So schlossen die europäischen Aktienmärkte das Jahr mit kleinen Gewinnen, trotz der Wachstumsschwäche der Wirtschaft. Der deutsche Leitindex DAX überquerte erstmals die 10.000 Punkte-Marke. Der amerikanische Leitindex DOW Jones, stieg kurz vor Jahresschluss erstmals über 18.000 Punkte. Die USA sind zurück in der Rolle des Leitwolfes für die globale Wirtschaftsaktivität, der Aktienmarkt zeigte sich in Feierlaune.
    Auch viele Börsen in den Schwellenländern stabilisierten sich, sodass hier unsere Erwartung aufging. Speziell die asiatischen Kapitalmärkte in China und Indien performten dynamisch.

2. Ergebnisse

Der Euro schwächte sich im Jahresverlauf gegenüber den meisten anderen Währungen ab. So wertete der US-Dollar gegenüber dem Euro um rund 13% auf. Anlagen in US-Dollar gewannen durch den Wechselkurs-Effekt im entsprechenden Maße. Dadurch lässt sich der Großteil des Zuwachses im Weltaktienindex (16%) erklären. Bereinigt um den Währungseffekt, erreichte der MSCI-Welt Aktienindex einen Gewinn von ca. 3%.
US-Aktien erreichten für europäische Anleger gut 27%, hälftig aus Währungs- und Kursgewinnen bestehend.
Auch der Goldpreis profitierte von der Währungsentwicklung, 10% legte das Edelmetall auf Eurobasis zu und versucht sich derzeit an einer mittelfristigen Bodenbildung.

Ergebnisse mit Fondsanlagen

Grundsätzlich bot sich ein günstiges Umfeld für Fondsmanager, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Durch geschickte Auswahl von Aktienwerten war es möglich, bessere Wertentwicklungen zu erzielen, als die jeweiligen Indizes.

In der nachfolgenden Grafik sind die Wertentwicklungen von verschiedenen Fondskategorien dargestellt. Hierbei haben wir einen Mittelwert unserer Top-Fonds für die jeweilige Kategorie zu Grunde gelegt. Es gab teilweise erhebliche Unterschiede zwischen den Indizes und Fondsergebnissen.

Wertentwicklung_Fonds_2014

Aktive Fonds lassen Indizes hinter sich

Zum Beispiel konnten viele Aktienfonds der Regionen Europa und Deutschland, die eine gezielte Selektion in der Auswahl der Einzeltitel berücksichtigen, den EuroStoxx50 und den DAX hinter sich lassen. Während der EuroStoxx50 sich um 2% verbesserte, gelang unserem Top-Fonds ein Zuwachs von 12%. Bei deutschen Aktienwerten, lag unser Top-Manager bei 9% Wertverbesserung (DAX 3%). Genau deshalb setzen wir bewusst nicht auf passive Investments wie ETF, sondern selektieren Produkte hinsichtlich der Kompetenz aktiver Investmententscheider. Nur so besteht die Chance auf Mehrwerte.

Mischfonds ist nicht gleich Mischfonds

In den Mischfonds-Kategorien gab es letztlich eine breite Streuung der Ergebnisse. Die Spitzenprodukte bei defensiven Mischfonds erreichten gar 2-stellige Wertzuwächse. Warum? Ganz einfach weil sich teilweise extrem unterschiedliche Produktgestaltungen hinter dem Oberbegriff Mischfonds wiederfinden. Deshalb muss bei der Selektion dieser Fondskonzepte besonders genau darauf geachtet werden, was das Management letztlich mischt. So wird es für überwiegend zinsorientierte Produkte künftig sehr schwierig, die guten Egebnisse der Vergangenheit zu wiederholen.
Im Durchschnitt konnte mit risikoarmen Fonds ein Zuwachs von 6% eingefahren werden. Für die kommenden Jahre setzen wir die Erwartungen bei unseren Fonds-Favoriten etwas geringer an, bei Jahresrenditen zwischen 3-5%. Hierin sollten sich auch die Bedürfnisse der sicherheitsorientierten Anleger wiederfinden.

3. Rückschlüsse

Auswirkungen des Niedrigzinses auf zinsabhängige Anlagen

Bereits jetzt bieten Bankanlagen (z.b. Sparbücher, Tagesgeld) und Bausparverträge keine Chance auf reale Kapitalvermehrung. Auch zinsabhängige Anlageformen wie die klassische Lebensversicherung geraten zusehens in Bedrängnis. Um bei letzteren gegenzusteuern, verabschiedete die Bundesregierung im August 2014, mit dem so genannten LVRG (Lebensversicherungsreformgesetz), ein Gesetz „zur besseren Vorbereitung der Versicherer auf eine andauernde Niedrigzinsphase“. Wer künftig seine Altersvorsorge mit klassischen Lebensversicherungen betreiben möchte, erhält seit dem 01.01.2015 eine Zinsgarantie über 1,25% (vorher 1,75%; verzinst wird dabei der Sparanteil, also der Beitrag nach Abzug der Kosten des Versicherers). Was den Versicherern zunächst hilft, hilft der Attraktivität der Produkte keineswegs.

  • Um es deutlich zu sagen: Niemand sollte sich im nun erreichten Zinsumfeld noch auf die vorbenannten zinsabhängigen Anlageformen verlassen. Weder für den Kapitalaufbau, noch um damit Vorsorge zu betreiben. Wer dies tut, wird sich früher oder später in der Situation wiederfinden, seine Entscheidung korrigieren zu müssen.

Ausblick 2015

Sicherlich werden die Kapitalmärkte weiterhin den Worten und Taten der Notenbanken in Europa, USA und Asien zugewandt sein. Durch deren „Politik der niedrigen Zinsen“, worin sich eigentlich der Kampf um die globalen Machtverhältnisse ausdrückt, verbleiben dem Anleger in verzinslichen Papieren kaum noch Ertragschancen. Der Schritt vom Nullzins zum Strafzins für Bankanlagen, macht bereits die Runde, für institutionelle Anleger sind Abgaben für Guthaben bereits Realität. Da die EZB (Europäische Zentralbank) für Einlagen von Finanzinstituten seit Oktober 0,25% Zins verlangt, werden Banken verstärkt über die Weitergabe dieser Kosten an Bankkunden nachdenken.
Wir erwarten daher, dass zunehmend Kapital in Richtung Aktien und Sachwerten verschoben wird. Der schwache Euro verschafft europäischen Unternehmen Vorteile im globalen Wettbewerb. Die Talfahrt des Ölpreises senkt Energiekosten, wodurch Verbraucher und Unternehmen weltweit entlastet werden. Selbst wenn das globale Wirtschaftswachstum 2015 nur in kleinen Schritten vorankommt, werden dadurch die Gewinnmargen der Unternehmen gestützt. Aktionäre können sich weiter an Dividenden deutlich über dem Zinsniveau erfreuen. Sicherlich auch ein Argument, welches den Börsen in 2015 Rückenwind verschafft.

Fazit: Die Anlagechancen liegen weiterhin auf Seiten der Wertpapiere und nicht bei Papierwerten.

Zum Jahresbeginn 2013 gab es überwiegend positive Erwartungen für die Aktienmärkte. Zum Jahresende bleibt festzustellen, dass die tatsächlich erzielten Kursgewinne in vielen Ländern die Erwartungen noch übertreffen konnten. Bei näherer Betrachtung verschiedenener Anlageklassen und Regionen zeigt sich insgesamt ein eher gemischtes Bild.

Hauptantrieb für den Börsenoptimismus ist die weltweit expansive Notenbankpolitik, welche auch für die kommenden Jahre niedrige Zinsen und wachsende Geldmengen erwarten lässt. In den USA, Europa und Japan wird mit aller Entschlossenheit versucht die eigene Wirtschaft zu stabilisieren. Die EZB (europäische Zentralbank) kommunizierte im dritten Quartal 2013 weitere Maßnahmen und dämmte damit Befürchtungen einer Ausweitung der Eurokrise erst einmal ein. Beinahe in allen Eurostaaten geht der Abwärtstrend der Wirtschaftsleistung langsam in eine Bodenbildung über, was eine spürbare Beruhigung der Kapitalmärkte zur Folge hatte und hat. (siehe auch Kommentar vom 23. August 2013)

Aktienmärkte 2013 – überwiegend positiv

  • US-Börsen
    Speziell die US-Börsen erreichten neue historische Höchststände und zählen zu den Gewinnern des abgelaufenen Jahres. Der marktbreite US-Aktienindex S&P500 gewann 27%, die dreißig größten US-Unternehmen des DOW Jones legten im Schnitt um 23% an Wert zu. Hiervon profitierte wesentlich die Wertentwicklung des globalen Aktienindex MSCI Welt (20%), denn US-Aktienwerte stellen darin mit rund 50% das Schwergewicht dar.
  • Industriestaaten
    Die Aktienindizes für Deutschland (DAX 25%), Europa (EuroStoxx50 18%) und Japan (Nikkei 25% in €) konnten kräftig zulegen. Dennoch befinden sich diese Börsen, im Gegensatz zu den USA, überwiegend noch deutlich hinter ihren ehemaligen Rekordmarken. Die südeuropäischen Länder werden von Investoren wieder beachtet: Griechenland (28%), Spanien (22%), Italien (16%) und Portugal (16%).
    Unsere Fondsfavoriten übertrafen erneut die Indexergebnisse und konnten, im Gegensatz zu den meisten Indizes, längst neue Allzeithochs erklimmen. So erreichte unser Top-Fonds für deutsche Aktien 30%, der Top-Fonds für europäische Aktien überdurchschnittliche 26% Wertzuwachs.
  • Schwellenländer
    In der globalen Betrachtung finden sich nicht nur positive Marktentwicklungen. In einigen Schwellenländern Südamerikas (Brasilien -29%, Chile -24%), Osteuropas (Türkei -31%, Russland -8%) und Asiens (China -5%, Indien -8%, Thailand -17%) kam es zu deutlichen Kursverlusten. Im Durschnitt schnitten die Börsen der Schwellenländer mit -8% ab.
    Die von uns bevorzugten Schwellenländerfonds beendeten das Jahr zufriedenstellend auf Vorjahresniveau. Möglicherweise könnten sich unter den aufgeführten „Verlieren 2013“ potentielle „Gewinner 2014“ finden lassen.

Übersicht: Wertentwicklungen Aktienbörsen in 2013 (in €), die Schere geht weit auseinander:

  • DAX:                                        9.552        25 %
  • Eurostoxx 50:                         3.109        18 %
  • US Aktien – S&P 500:              1.841        27 %
  • US Aktien – Dow Jones:        16.504        23 %
  • Aktien Weltindex – MSCI:                         20 %
  • Aktien Asien, MSCI Asia:                          – 3 %
  • Aktien Lateinamerika:                            – 18 %
  • Aktien Schwellenländer:                          – 8 %

Rentenfonds mit leichten Verlusten

Für Anleger in verzinslichen Anlagen, in so genannten Rentenfonds, war 2013 ein überwiegend ernüchterndes Jahr. Diese Produktkategorie steht für Anleger mit defensiven Anlagezielen. Der Trend in dieser risikoarmen Anlageklasse zählt seit rund 30 Jahren als Garant für positive Jahresergebnisse. In 2013 konnten nur vereinzelt positive Ergebnisse erreicht werden, die meisten Produkte schlossen mit Verlust.

Das vergangene Jahr wird von einigen Marktexperten als das Jahr der Trendwende (Zinswende) bezeichnet. Damit ist gemeint, das die Zinserträge mittlerweile niedrig sind und die Kursauschläge der Anleihen bereits den Zinsertrag der kommenden Jahre beinhalten.
Anders gesagt: Anleihen sind überteuert und bieten kaum noch potential zur Kapitalvermehrung.

Auf diese Situation wurde von Investoren reagiert, es kam zu Umschichtungen in Aktienwerte, sodass Rentenfonds Verluste von durchschnittlich -3% (weltweite Anleihen) und -10% (bei  Schwellenländeranleihen) verzeichneten.

  • Rentenfonds weltweit:                            – 3 %
  • Rentenfonds Schwellenländer:              – 10 %

Bankanlagen

Anleger in Bankanlagen spüren direkt die Auswirkungen der niedrigen Zinsen. Im vergangenen Jahr lagen die durchschnittlichen Zinsgutschriften bei

  • Tagesgeld                                               0,7 %
  • Sparbuch                                                 0,3 %
  • Festgelder                                               2,5 % (bis zu, je nach Laufzeit)

Gold – kräftiger Jahresverlust

Für Gold war 2013 ein historisches Jahr, allerdings im negativen Sinne. Nach dem kräftigen Preisanstieg von 2002 – 2012, von 280 auf 1.800 USD je Unze, brach das Edelmetall im vergangenen Jahr um über 30% ein, auf 1.200 USD/Unze.
Die Aktien von Goldminengesellschaften erlitten im Durchschnitt Verluste von über 50%. Ursächlich sind die recht positiven Wirtschaftsdaten in Europa, USA und Japan anzuführen, wodurch Krisenbefürchtungen in den Hintergrund rückten und das „Kriseninvestment Gold“ von Anlegern abgestossen wurde.

  • Gold in USD je Unze:                1.205     – 33 %

kurzer Ausblick auf 2014 und eine Prognose:

Die allgemein gute Börsenstimmung zeigt sich an der soliden Aufwärtsbewegung der letzten 6 Monate. Trotz der Tatsache das viele Marktteilnehmer auf eine größere Kurskorrektur warten und nach wie vor darauf hoffen, fielen die Kurse nur an wenigen Tagen und mit geringen prozentualen Rücksetzern.

Angesichts der niedrigen Zinsen bleibt vielen Investoren auf der Suche nach Anlagechancen kaum etwas anderes übrig, als auf den steigenden Aktienmarkt aufzuspringen. Die Börsenregel: „Die Hausse nährt die Hausse“ (steigende Kurse ziehen weiteres Kapital an) ist in vollem Gange.

Sicherlich muss nach den hervorragenden Ergebnissen der europäischen und amerikansichen Börsen mit zwischenzeitlichen Korrekturen gerechnet werden. Der langjährige Aufwärtstrend sollte aber weiterhin intakt bleiben. Unberechenbar bleibt die hohe politische und finanzpolitische Sensibilität der Börsen. Von dieser Seite muss immer mit Überraschungen gerechnet werden. Rückschläge bieten aber eher eine Gelegenheit für Zukäufe.

Von einer allgemeinen Aktienblase oder Aktieneuphorie sollte derzeit nicht die Rede sein. Zum Beispiel verharrt die Quote der Aktien-/Aktienfondsbesitzer in Deutschland seit Jahren auf historsich niedrigem Niveau. Eine aktuelle BVI – Statistik zur Verteilung des Investmentvermögens zeigt nur geringe Volumenveränderungen bei Aktienfonds innerhalb des letzten Jahres. Manche Privatanleger scheinen die derzeit „gefühlt hohen Kurse“ für Verkäufe zu nutzen. Die Frage nach dem „Wohin mit dem Anlagekapital“ bleibt dabei wohl ausgeblendet.

Eine Prognose für die kommenden Jahre lässt sich durchaus ableiten: Wenn die Zinsen dauerhaft niedrig bleiben, wie von vielen Marktexperten erwartet, wachsen wir in eine völlig neue Kapitalanlagewelt hinein.
Warum? Weil der Zins abhanden gekommen ist und der Anleger nicht einfach mit fixen Zinserträgen rechnen kann. Es bedarf tieferer Kenntnisse und verschiedener Strategien, um echten Kapitalzuwachs zu erzielen.

Dazu müssen neue Wege zur Kapitalvermehrung gefunden werden, besonders für Anleger mit geringer Risikobereitschaft. In diesem Umfeld haben wir uns frühzeitig mit entsprechenden Anlagemöglichkeiten in Fondsprodukten auseinandergesetzt und zuverlässige Antworten parat. In den letzten Jahren sind einige interessante Managementansätze entstanden, die ihre Fähigkeiten bereits im neuen Marktumfeld unter Beweis stellen konnten. In einem der nächsten Kommentare werden wir derartige Managementansätze näher vorstellen.

Bis dahin, auf ein spannendes Börsenjahr 2014!
André Klatt

Blickt man auf die Prognosen zu Jahresbeginn 2012 zurück, zeigt sich, dass damals kaum jemand mit Börsen-gewinnen im zweistelligen Prozentbereich gerechnet hatte. Beispielsweise lag die durchschnittliche DAX- Prognose der Banken für das Jahresende 2012 bei ca. 6.500 Punkten. Tatsächlich schloss der DAX über 1.000 Punkte höher, bei 7.612 Zählern. Dies entspricht einem Zuwachs im abgelaufenen Jahr von 29%.
Die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften (DAX) zählten damit weltweit zu den besten Performern.

Die nachfolgende Grafik zeigt die Wertentwicklung ausgewählter Aktienindizes in 2012, sowie die Entwicklung des Goldpreises in € und Bankanlagen in Tagesgeld und Sparbuch:

Wertentwicklungen 2012

Nicht zu vernachlässigen ist die derzeitige Inflationsrate (Preisanstieg) in Deutschland von 2,1%.
Es gilt zu bedenken, dass Erträge unterhalb der Inflationsrate eine Entwertung der Kaufkraft und damit einen realen Wertverlust darstellen.

Inflation trifft auf Umfeld niedriger Zinsen

Wer sein Geld in Bankanlagen lagert, sollte sich die Zinsmitteilungen für 2012 in Ruhe ansehen. Ein Trend-wechsel hin zu wieder höheren Zinsen ist weit und breit nicht erkennbar. Betrachtet man die Zinspolitik der europäischen Notenbank, kann davon ausgegangen werden, dass Bankanlagen in 2013 und in den Folgejahren kaum einen Wertzuwachs über Inflationsniveau hergeben.

Nur wer breit investiert, also eine strategische Streuung über regionale Grenzen und unterschiedliche Anlageklassen hinweg anvisiert, kann künftig noch echten Kapitalerhalt und Vermögenszuwachs erreichen.
Dies trifft insbesondere für konservative Anleger zu.
In den letzten Jahren konnten einige defensive Fondsstrategien mit aktiver Risikosteuerung überzeugen. Mit einer individuell abgestimmten Streuung über verschiedene Produkte hinweg sind Renditen über der Inflationsrate erzielbar. Auch dann, wenn geringe Schwankungen und hohe Sicherheit im Vordergrund stehen.

  • Um es klar zu formulieren: Bankanlagen stellen aus unserer Sicht eine unrentable Geldanlage dar.
    Viele Anleger werden dies erst Schritt für Schritt in den nächsten Jahren erkennen.
    Die beste Zeit vorausschauend zu handeln ist JETZT.

Nachfolgend eine Übersicht der Ergebnisse von Investmentfonds in 2012, von chancenreich (Aktienfonds)
bis risikoarm (Mischfonds defensiv)

Wertentwicklung_Fonds_2012
Mit Aktienfonds konnten fast überall zweistellige Kursgewinne erzielt werden, ein super Aktienjahr!

Trotz der Kurssteigerungen liegt die klassiche Bewertung von Aktien noch immer weitestgehend unter dem historischen Durchschnitt. Die Kursgewinne in der zweiten Jahreshälfte 2012 zeigen in erster Linie, dass die weltweite Verunsicherung durch die EURO-Krise nachgelassen hat. Die Investitionsbereitschaft kehrte in den letzten Monaten zurück. Anlagekapital floß wieder in die Aktienmärkte, die Kurse konnten zulegen.

Deutsche Aktien stiegen dabei schneller als die meisten anderen Börsen, aufgrund ihrer starken globalen Ausrichtung und Marktstellung der Unternehmen. Für 2013 erwarten wir eher andere Favoriten als den DAX. Dies zeigt sich bereits in den ersten Handelstagen des neuen Jahres. Während Indizes in USA, Hongkong, Japan und Europa neue Höchstkurse erreichen, tritt der deutsche Leitindex zunächst auf der Stelle.

Auf ein spannendes Börsenjahr 2013.

19.01.2011  Mit dem Jahreswechsel endete ein wirklich erfolgreiches Börsenjahr 2010. Die deutliche Mehrheit der weltweiten Aktienindizes konnte mit 2-stelligen prozentualen Kursgewinnen die Anleger erfreuen.

Unter den Spitzenreitern finden sich einige asiatische Länder, wie z.B. Thailand (+68%), Indonesien (+63%) und Malaysia (+43%). Aber auch Chile (+60%), Argentinien (+54%) und Südafrika (+40%) legten kräftig zu. Damit wird schnell ersichtlich, dass besonders die aufstrebenden Länder gesucht waren (die so genannten Emerging Markets). Die hohen Wachstumsraten der Schwellenländer ziehen nach wie vor weiteres Kapital an.

Auch in Europa gab es ordentliche Wertsteigerungen zu erzielen, besonders in den skandinavischen Ländern. Schweden (+40%), Dänemark (+36%) und Norwegen (+26%) ließen damit den europäischen Durchschnitt weit hinter sich. Dieser lag gemessen am DJ EuroStoxx nahezu unverändert bei +/- 0.

Auf die Stärke deutscher Aktien hatten wir bereits im letzten Kommentar hingewiesen. Die kleineren Aktienwerte in MDAX (+35%) und SDAX (+45%) starteten hierbei nochmals kräftiger durch als die erste Reihe deutscher Unternehmen im DAX 30, welcher das Jahr 2010 mit +16% abschloss.

  • Unsere Kundenportfolios konnten im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Depotzuwachs von 12% erreichen. Damit wurde seit unserer Unternehmensgründung jedes Jahr die Benchmark übertroffen. Unter anderem hatten wir in der Finanzkrise 2007/2008 Verluste vermieden. Zum Jahresende 2008 regten wir die Aufstockung von Aktienfonds und gemischten Fonds an. Daraufhin konnten unsere Kunden von den kräftigen Wertentwicklungen der globalen Aktienmärkte in 2009 und 2010 profitieren.

Der Blick nach vorn, Erwartungen für 2011

Die größten Chancen für 2011 erwarten wir erneut im Aktienbereich. Aussichtsreich und substanzstark erscheinen selektiv deutsche und europäische Aktienwerte, sowie Unternehmen in Russland und Hongkong. Zu den Gewinnern könnten auch Technologieaktien gehören, auf Grund guter Wachstumraten und recht moderaten Bewertungen.
Darüber hinaus dürften sich solide Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen als wertvolle Portfoliobausteine erweisen.

Für konservative Anlagen in Geldmarktfonds, Festgeld oder Tagesgeld war 2010 eher deprimierend. Hier lagen die Erträge zwischen 0,3% und 2%. Die schlechte Nachricht für diese Anlagen: die Tendenz wird sich auch in 2011 nicht wesentlich ändern, die Zinsen bleiben auf niedrigem Niveau.

Für die Anleger, die nach etwas mehr Zuwachs als Tagesgeld & Co suchen, bieten sich ausgewählte defensive Mischfonds an. Diese können einerseits auf Kapitalerhalt und gleichzeitig auf solide Vermehrung setzen. Eine breite, ausgewogene Streuung und aktive Chancenbeimischung sind hier die Erfolgskomponenten.

  • Für die genannten Anregungen und Anlageziele haben wir die jeweils erfolgreichsten Fondsmanager für Sie selektiert. Wir sehen gute Voraussetzungen für ein weiteres attraktives Anlagejahr in 2011 und würden im Falle von Kurskorrekturen weitere selektive Zukäufe überlegen.

Um neue Anregungen aufzuspüren und Ideen zu vertiefen, befinden wir uns auch in diesem Jahr auf der alljährlichen Fachmesse der Investmentwelt, dem Fondsprofessionell – Fondskongress.

Willkommen in 2010, ein neues Jahrzehnt bricht an. Zur Einstimmung wagen wir einen kritischen Blick in die zurückliegende Dekade. Wir wollen speziell die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes anhand des DAX aufgreifen und anschließend näher auf Investmentstrategien eingehen, mit denen Mehrwerte erzielbar waren.

  • Welche Entwicklung durchlief der DAX / deutsche Aktienfonds?
  • Welche Rolle spielt antizyklisches Investieren?
  • Aktiv oder passiv gemanagte Fondsprodukte?
  • Der ideale Anlageberater? – ein praktischer Unterschied

Börsenbrief 01/2010:  Rückblick auf des abgelaufene Börsenjahrzehnt

Im Rückblick Börsenjahr 2008 gehen wir auf folgende Themen näher ein:

  • Übersicht allgemeine Wertentwicklung von Investmentfonds, kurz-, mittel- und langfristig vs. Sparbuch
  • Rückblick auf 2008 / unser Handeln im Rückspiegel + Mehrwert durch antizyklisches Anlegen
  • Inflation, Geldwert vs. Sachwert

In unserem Newsletter 01/2008 gehen wir auf folgende Themen näher ein:

  • Rückblick 2007 / Chancen und Risiken für 2008
  • Abgeltungssteuer – überlegtes Handeln bringt den größten Vorteil, nicht die schönste Werbung
  • Anlageverhalten der Deutschen – normales Anlegen bringt nur normale Ergebnisse
  • Was mit Investmentfonds möglich ist und warum eigentlich in Fonds investieren

17.01.2007
hier finden Sie unseren Ausblick auf das Börsenjahr 2007.

Folgende Inhalte erwarten Sie:

  • Rückblick auf ein gutes Börsenjahr 2006
  • Die Reduzierung des Freibetrages für Kapitalerträge ab 2007
  • Risiken in 2007?
  • Ausblick und Erwartungen für 2007 (inkl. Fazit)

03.01.2005
Im 2. Halbjahr 2004 nahm die W.A.V.E. GmbH am Wettbewerbe zum „Finanzberater des Jahres 2004“ teil, welcher von der Zeitschrift Euro-FINANZEN und mehreren namenhaften Veranstaltern, im Zeitraum vom 01.07.04 bis 31.12.04, durchgeführt wurde.

Zwei Teilwettbewerbe bestimmten das Gesamtergebnis

Zum Einen ein Depotwettbewerb, in welchem virtuelle 500.000€ in Investmentfonds so gemanagt werden sollten, dass eine möglichst schwankungsarme und doch hohe Wertentwicklung zustande kommt. (hohes Sharpe-Ratio)

Zum Zweiten ein anspruchsvoller Wissenswettbewerb. Hier musste jeden Monat ein Fragebogen beantwortet werden, dabei wurden alle Bereiche der Finanzwelt abverlangt, z.B.

  • Versicherungen und Steuern,
  • Beteiligungen,
  • mathematische Aufgabe,
  • Kapitalmarkt – Kenntnissen.
  • gesetzliche Rahmenbedingungen und bevorstehende Änderungen

Das Teilnehmerfeld bestand aus rund 830 Bankberatern, Versicherungsmaklern und Vermögensverwaltern, und ist als sehr anspruchsvoll einzustufen. In den Zwischenwertungen, welche in der Zeitschrift FINANZEN monatlich nachgelesen werden konnten, erzielten wir mehrfach Top Ten Platzierungen in Depot und Gesamtwertung.

Unsere Endperformance im Depotwettbewerb liegt mit + 8,2 %, bei sehr gleichmäßigem Verlauf, ebenfalls im Spitzenfeld. (zum Vergleich: DAX im 2.Hj 2004 + 4,8 %)

Wir konnten somit dazu beitragen, dass es auch Teilnehmer aus den Neuen Bundesländern, auf einem Niveau mit dem doch überwiegend Westdeutschen Spitzenfeld, aufnehmen können. Ein genauerer Bericht erfolgt im EuroWirtschafts Magazin 02/03 2005, ab 16.02 im Zeitschriftenhandel.