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		<title>Fondsauswahl &#8211; aktuelles und generelles</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anlegertipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Alljährlich gilt es eine Auswertung der Anlageergebnisse der Investmentfonds vorzunehmen. Zum Jahresende 2011 kommen dabei teils neue Erkenntnisse zum Vorschein. Nachfolgend geben wir einen kleinen Einblick in unsere Überlegungen bei der Fondsauswahl.
Mischfonds, zwischen Anfangseuphorie und Demut
Im Vorfeld der Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 wurde eine Fondskategorie wiederbelebt, die bis dahin nahezu ausgestorben war. Die Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alljährlich gilt es eine Auswertung der Anlageergebnisse der Investmentfonds vorzunehmen. Zum Jahresende 2011 kommen dabei teils neue Erkenntnisse zum Vorschein. Nachfolgend geben wir einen kleinen Einblick in unsere Überlegungen bei der Fondsauswahl.</p>
<h3>Mischfonds, zwischen Anfangseuphorie und Demut</h3>
<p>Im Vorfeld der Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 wurde eine Fondskategorie wiederbelebt, die bis dahin nahezu ausgestorben war. Die Rede ist von Mischfonds. Mit der Banken- und Immobilienkrise in den Jahren 2008 &#8211; 2009 gewannen besonders Mischfonds an Bekanntheit, die in dieser verlustgeprägten Phase einen Kapitalerhalt für Anleger erzielen konnten. Schnell wurde in solchen Fondskonzepten, die teilweise sehr flexibel in jeder Marktlage anlegen dürfen, eine Art „Eierlegende Wollmilchsau“ für Kapitalanleger hineininterpretiert. In kurzer Zeit flossen hohe Anlagevolumen in viel versprechende Konzepte.<br />
Auch in 2010 und 2011 profitierten viele dieser Fonds von den guten Referenzen der vorangegangenen Krise. Man argumentierte, dass besonders die Fonds, welche in vergangenen schwierigen Marktphasen gute Ergebnisse liefern konnten, auch in folgenden turbulenten Börsenzeiten besser als die Konkurrenz abschneiden könnten.</p>
<p>Nachdem in vielen dieser Fondskonzepte nun eine Historie mit zwei krisengeschüttelten Marktphasen entstehen konnte, sieht die Praxis eher ernüchternd aus. Einigen Mischfonds gelang in Phasen mit fallenden Börsenkursen die Verlustvermeidung recht gut. Jedoch wurde anschließend von den steigenden Kursen weniger profitiert. Man blieb zu vorsichtig und kam teilweise nicht voran.<br />
Andere Fonds erreichten nach Ihrer Gründung, wegen der fortlaufend anspruchsvollen Marktbedingungen der letzten Jahre, zu keinem Zeitpunkt die Gewinnzone. Zu Ernüchterung in der Performancebetrachtung führt dies, weil viele Prospekte überzogene Erwartungen geschürt hatten. Auf Seiten des Fondsmanagements wurden bei so manchem Mischfonds die dynamischen Renditeziele von der rauen Marktrealität weggespült. Unterm Strich ist zu fest zu stellen, wer im letzten Börsenabschwung gute Entscheidungen treffen konnte, hat damit noch kein verlässliches Zukunftsrezept. Immerhin gelang es dennoch einigen Fondslenkern, über beide Krisenphasen (2008/09 und 2011) hinweg, das Fondskapital zu erhalten oder gar zu vermehren.</p>
<p>Um über das Segment der Mischfonds hinaus Rückschlüsse zu prüfen, musste auch die Entwicklung von Aktienfonds verschiedener Kategorien erneut unter die Lupe. Hier zeigt sich gleichermaßen, das nur eine überschaubare Anzahl Fondsmanager je Kategorie dauerhaft überzeugen kann. So variieren besonders bei global anlegenden Aktienfonds die Spitzenreiter in der Performance deutlich, je nach der gewählten Vorgabe auf der Zeitachse.</p>
<p>Ebenso sind Fondskonzepte mit so genannten Trendfolgemodellen keineswegs als Selbstläufer zu sehen. Die schnellen Trendwechsel im sehr volatilen Jahresverlauf 2011 ließen den computergesteuerten Systemen, welche hier zu Grunde liegen, keine Zeit sich zu entfalten.</p>
<h3>Emotionale Falle: historische Wertentwicklung</h3>
<p>Die wirkliche Leistung eines Fonds wird erst sichtbar, wenn man eine Vergleichsbasis für die erzielte Wertentwicklung herstellt. Hierfür kann eine zu Grunde liegende Benchmark oder eine Vergleichskategorie herangezogen werden (eine Gegenüberstellung mit ähnlich anlegenden Fonds). Erst dadurch lassen sich Ergebnisse in ein Verhältnis setzen. Nützlich ist die Betrachtung über mehrere Zeiträume und verschiedene Kapitalmarktphasen hinweg. Somit lassen sich emotionale Anlageentscheidungen vermeiden, bei denen darauf gehofft wird, das kurzfristig erzielte Resultate einfach in der Zukunft fortgeführt werden können. Genau dies ist nur selten der Fall. Diese Erkenntnisse sind natürlich nicht neu, sondern erneut bewiesen.</p>
<p>Wenn man es etwas überspitzt ausdrücken möchte, dann zählen die Gewinner von gestern tendenziell eher zu den Verlierer von Morgen. Denn, häufig gehört für einen Fonds auch eine Portion Glück zum Sprung an die Spitze dazu. Dauerhaft reproduzierbar ist dies dann oftmals nicht.</p>
<h3>Fondsauswahl ein fortlaufender Prozess</h3>
<p>Die Auswahl der einmal investierten Fonds in einem Portfolio muss zwingend regelmäßig überprüft werden. Es gilt die erreichte Wertentwicklung auszuwerten. Besonders erfreulich ist hierbei die Feststellung, das ehemalige Favoriten noch immer überzeugen können. Anders bei unterdurchschnittlich abschneidenden Fonds, hier ist ein zu langes Abwarten und Festhalten wenig sinnvoll. Immer wieder treffen wir in Fondsdepots, die zur Überprüfung an uns herangetragen werden, auf Fonds die bereis seit vielen Jahren den Möglichkeiten hinterher laufen und deshalb Unzufriedenheit auslösen. Aussitzen ist manchmal notwendig, aber nur selten eine  Strategie.<br />
Selbstverständlich ist ein voreiliges Handeln (beim Verkauf) ebenso das falsche Rezept. Wenn sich ein Fonds schon nach kurzer Investitionszeit als nicht zufriedenstellend erweist, wurde wahrscheilich im Researchprozess zu dieser Investmententscheidung etwas übersehen. Hierbei muss noch berücksichtigt werden, welche Chancen sich in der jeweiligen Kapitalmarktsituation geboten haben, um die gewünschte Rendite zu erwirtschaften. Beispiel: Bei allgemein fallenden Börsenkursen muss auch bei einem guten Aktienfonds mit Verlusten gerechnet werden. Wer dies von vorne herein nicht dulden möchte, ist in anderen Fonds besser aufgehoben.</p>
<h3>Fondsauswechselungen: im Zeitverlauf notwendig, mit Übersicht</h3>
<p>Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass es als eine normale Weiterentwicklung zu verstehen ist, wenn innerhalb von zwei Jahren jeder fünfte Fonds ausgewechselt werden kann. Das geschieht zumeist entweder aus Qualitätsgründen oder wegen personeller Veränderungen im Fondsmanagement. Wenn in einem Portfolio (eine breite Streuung auf mehrere Fonds vorausgesetzt) nach fünf Jahren keine Fonds-Veränderungen stattgefunden haben, laufen die Anlageergebnisse den Renditemöglichkeiten wahrscheinlich hinterher.</p>
<p>Schließlich entstehen ständig neue Ideen im Fondsmarkt. Einige davon reifen mit der Zeit zu ernst zu nehmenden Investmentkonzepten heran. Wo gute Alternativen nachwachsen, fällt ein Wechsel manchmal leicht.</p>
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		<title>Märkte vs. Politik &#8211; Situation paradox?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmarktgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eurokrise &#8211; Kritik der Märkte und enorme Erwartungen an die Politik
24.11.2011 Die Zuspitzung der Diskussionen zur Schuldenkrise in Europa produziert fortlaufend neue Schlagzeilen. Die Verunsicherung kann an den täglich schwächeren Börsenkursen direkt abgelesen werden, nicht nur in Europa. Die Kapitalmärkte richten sich zunehmend auf eine düstere Zukunft ein. Als Ursache wird auf die unfähige Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eurokrise &#8211; Kritik der Märkte und enorme Erwartungen an die Politik</strong></p>
<p>24.11.2011 Die Zuspitzung der Diskussionen zur Schuldenkrise in Europa produziert fortlaufend neue Schlagzeilen. Die Verunsicherung kann an den täglich schwächeren Börsenkursen direkt abgelesen werden, nicht nur in Europa. Die Kapitalmärkte richten sich zunehmend auf eine düstere Zukunft ein. Als Ursache wird auf die unfähige Politik verwiesen. Doch irgendetwas stimmt hier nicht.</p>
<p><strong>Was erwarten die Marktteilnehmer? Wer sind die Marktteilnehmer? und<br />
Warum wird die Politik derartig gemeinschaftlich der Unfähigkeit bezichtigt?</strong></p>
<p>Als die „Märkte“ wird die Summe aller Kapitalmarktteilnehmer bezeichnet. Damit sind Banken, Versicherungen, Pensionsfonds oder Investmentfonds zusammengefasst. Aber auch der private Investor ist Marktteilnehmer. Das Interesse dieser besteht darin, aus ihren jeweiligen Zielen heraus ihre Anlagebedürfnisse umzusetzen und Ineffizienzen auszunutzen.</p>
<p>Als die „Politik“ bezeichnet man die gesellschaftlichen Interessenvertretungen von Staaten und Staatengemeinschaften. Nun ist es so, dass die Politik die Organisation von Gesellschaft und Staat leitet und alles Interesse darauf ausrichtet, das die Gesellschaft funktioniert &#8211; jetzt und in Zukunft.</p>
<p>Warum stellen sich die Marktteilnehmer derartig gegen die Gesellschaftsorganisatoren?<br />
Kann es sein dass die Marktteilnehmer mittlerweile ein idealisiertes und damit unrealistisches Bild der politischen Möglichkeiten und Fähigkeiten aufgebaut haben?</p>
<ul>
<li> Den Einen richtigen Lösungsweg gibt es in der  entstandenen Situation nicht. Wenn die Märkte eigene Lösungsideale entwerfen und zum Maßstab erheben,  entsteht eine unrealistische Erwartungshaltung gegenüber der  politischen Leistungsfähigkeit. Die Anforderungen an die Politik wären  völlig überzogen. Sämtliche Reaktionen der Märkte wären von  einer falschen Erwartungshaltung gegenüber der Politik geprägt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Viele der Kritiker am derzeitigen politischen Vorgehen kommen aus den Reihen der Banken. Und dies, obwohl mittlerweile nicht wenige Banken darauf angewiesen sind, dass der Staat Ihnen unter die Arme greift. Zumindest, wenn einer der europäischen Staaten tatsächlich die Pleite vermelden müsste, wahrscheinlich bereits bei Notlage eines großen Geldinstitutes. Ein Sprichwort sagt: „beiße nicht die Hand die dich füttert.“ Das dies auch für Banken gilt, scheint nicht jedem klar zu sein. Der am Tropf hängende Patient beschwert sich fortlaufend über die Arbeit des Arztes?<br />
Die staatliche Organisation ist eine fundamentale Stütze unserer Gesellschaft.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die derzeitigen Marktspekulationen sind u.a. an den täglichen sprunghaften Ausweitungen der Zinsdifferenzen der EU Staaten ablesbar. Dies führt bis hin zur Nichtakzeptanz von Staatsanleihe-Emissionen, wie kürzlich in Spanien geschehen. Das Angstlevel selbst ist mittlerweile beängstigend.<br />
Nimmt man nun an, das ein Zusammenbruch der Eurozone oder von einzelnen Staaten mit einem Auseinanderbrechen der Grundlagen für funktionierende Märkte einhergehen würde, dann dürfte kein EU-Marktteilnehmer ein Interesse daran haben. Die Verluste und Konsequenzen bei einem Zusammenbruch der Handelszone wären dramatisch. Die Marktteilnehmer benötigen eine stabile Gesellschaft, um letztlich darauf aufbauend wirtschaften zu können.</li>
</ul>
<p>Kehrt man zu dem Gedanken zurück, dass beide Seiten an einer Funktionsfähigkeit des Währungsraumes Euro und einer Notwendigkeit zur Zusammenarbeit der europäischen Staaten interessiert sind, dann wäre die Rückkehr zu einem Grundvertrauen in die Politik ein guter Anfang. Ebenso entstünde die Grundlage für einen Ausweg aus der derzeitigen Angstgemeinschaft. Schließlich fiele es Politikern wesentlich einfacher Lösungen zu finden, wenn die Märkte mit Ihrem Verhalten nicht fortlaufend dagegen steuern würden. Das hektische Marktverhalten forciert einerseits die Probleme und fordert währenddessen schnelle politische Lösungen. So etwas nenne ich paradox.</p>
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		<title>Wie eine pessimistische Anlegerstimmung zu steigenden Kursen führen kann</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/wie-eine-pessimistische-anlegerstimmung-zu-steigenden-kursen-fuhren-kann/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anlegertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmarktgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kurzfristigen Börsenaussichten bleiben unberechenbar, Tagesmeldungen bestimmen die Marschrichtung.
Am 26.10.2011, in der vergangenen Woche, festigten die Euroländer Ihren gemeinsamen Willen zur gegenseitigen Rettung derer, die in Schieflage geraten. Den Griechen soll die Hälfte der Schulden erlassen werden. Dazu werden auch diverse Möglichkeiten zur notwendigen Rekapitalisierung der Banken benannt, denn die sich ergebenden Abschreibungen aus einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die kurzfristigen Börsenaussichten bleiben unberechenbar, Tagesmeldungen bestimmen die Marschrichtung.</h3>
<p>Am 26.10.2011, in der vergangenen Woche, festigten die Euroländer Ihren gemeinsamen Willen zur gegenseitigen Rettung derer, die in Schieflage geraten. Den Griechen soll die Hälfte der Schulden erlassen werden. Dazu werden auch diverse Möglichkeiten zur notwendigen Rekapitalisierung der Banken benannt, denn die sich ergebenden Abschreibungen aus einem teilweisen Schuldenerlass treffen die Finanzinstitute besonders.<br />
Die Märkte schöpfen Hoffnung für eine Auflösung der Unsicherheit, die Börsen erholen sich daraufhin kräftig. Der deutsche Leitindex springt über 6.300 Punkte, nachdem er zuvor um 5.800 pendelte.</p>
<p>Am 01.11.2011 verkündet der griechische Staatspräsident Papandreou die Möglichkeit einer Volksabstimmung der Griechen zum EU-Rettungspaket. Die Hilfe der EU wird damit in Frage gestellt. Die Alternative dazu wäre wahrscheinlich der Staatsbankrott Griechenlands und der Austritt aus dem Euro. Die Griechen könnten eigene Wege gehen. Doch wie würden diese aussehen? Welchen Auswirkungen stehen die europäischen Banken und die Finanzbranche damit gegenüber? Schlagartig ist die Unsicherheit in die Kapitalmärkte zurückgekehrt. Von den erreichten 6.300 Punkten im DAX geht es schnurstracks wieder auf das Ausgangsniveau um 5.800 zurück.</p>
<h3>Derzeitige Börsenstimmung &#8211; Hoher Pessimismus unter deutschen Anlegern</h3>
<p>Die jüngsten Tagesmeldungen führten bei den Börsenteilnehmern bereits zu einer Phase, die von Skepsis und hohem  Pessimismus geprägt ist. Laut einer Studie von J.P. Morgan aus dem Oktober 2011, liegt das Vertrauen der deutschen Anleger in die Kapitalmärkte nahe der historischen Tiefpunkte. So gibt es derzeit mehr Pessimisten als Optimisten unter den Börsenteilnehmern. Während noch im Mai diesen Jahres jeder Zweite angab positiv voraus zu blicken, geht im September jeder zweite Befragte von einer negativen Marktentwicklung aus. Binnen 4 Monaten ist die Stimmung ins Gegenteil gedreht.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1898" class="wp-caption aligncenter" style="width: 618px"><img class="size-full wp-image-1898       " style="border: 2px solid black; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="JPM_Anlegervertrauen.DL_11.10.2011" src="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/11/JPM_Anlegervertrauen.DL_11.10.2011.png" alt="Quelle: J.P.Morgan Asset Management, Investor-Confidence Studie" width="608" height="292" /><p class="wp-caption-text">Quelle: J.P.Morgan Asset Management, Investor-Confidence Studie</p></div>
<h3>Allgemeine Bedeutung der Marktstimmung</h3>
<p>Jede Medaille hat zwei Seiten. Ebenso ist die jeweils vorherrschende Marktstimmung ein wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung der Kapitalmärkte.<br />
Ein hoher Pessimismus geht zumeist mit geringen Investitionsgraden einher. Das bedeutet, wer laut äußert das er fallende Kurse erwartet, ist oft nur gering investiert. Wenn ein besonders großer Kreis der Marktteilnehmer niedrig investiert ist, kann diese Gruppe auch keine Aktien mehr verkaufen. In der Folge kann Sie damit die weitere Börsenentwicklung nicht mehr negativ beeinflussen.</p>
<ul>
<li>hoher Pessimismus = geringe Investitionsquote, hoher Optimismus = hohe Investitionsquote</li>
</ul>
<h3>Rückschlüsse auf die derzeitige Marktlage</h3>
<p>Wenn man die Ergebnisse der Erhebung von J.P. Morgan heranzieht, könnte dieser Zusammenhang eine recht positive Ausgangssituation für die aktuelle Börsenlage bedeuten. Wer derzeit negativ gestimmt ist, steht als zukünftiger Investor an der Seitenlinie und wartet auf den Wiedereinstieg in den Markt. Dies kann aus folgenden Gründen geschehen:</p>
<ul>
<li>Investitionen durch &#8220;günstige Kaufgelegenheiten&#8221;, die entweder aus charttechnischen oder fundamentalen Bewertungen resultieren. Dadurch wird der Markt immer wieder durch Nachfrage &#8220;aufgefangen&#8221; und es kommt zu einer so genannten Bodenbildung.</li>
<li>Investitionen durch die Bestätigung einer Bodenbildung und die Entstehung eines aufwärts gerichteten Trends. Kommt kein weiterer Einbruch der Kurse zu Stande und beginnt die Börse sich zu stabilisieren, dann steigt der Druck und der Wille bei nicht investierten Marktteilnehmern, ihr Kapital wieder zu investieren. Deshalb ziehen steigende Kurse weiteres Kapital an, ein Aufwärtstrend entsteht:  &#8220;die Hausse nährt die Hausse&#8221;</li>
</ul>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Im derzeitigen Umfeld ist eine Prognose zu den kurzfristigen Börsenaussichten nahezu unmöglich. Zu viele unkalkulierbare Einflüsse treiben das Tagesgeschehen vor sich her, die Unsicherheit drückt sich in ungewöhnlich hohen Marktschwankungen aus.</p>
<p>Die Staatsverschuldungs-Problematik ist nicht von „heut` auf morgen“ lösbar. Derzeit steht die EU im Zentrum der globalen Krisendiskussionen. Weitere Kandidaten wie Großbritannien, Japan oder die USA stehen zwar im Schatten, jedoch keinesfalls auf fiskalisch stabilerem Fundament. Insofern kann man sich darauf einstellen, dass große Börsenschwankungen in kürzeren Frequenzen als dauerhafte Begleiter und als Einflussfaktoren von Anlageentscheidungen zu berücksichtigen sind. Hinter großen Schwankungen verbergen sich natürlich auch große Investitionschancen.</p>
<p>Der Blick auf die grundsätzlichen Verhaltensweisen der Kapitalmärkte lässt derzeit darauf schließen, dass investitionswilliges Kapital an der Seitenlinie steht, um dann in den Markt zurückzukehren, wenn Unsicherheit durch Perspektiven ersetzt werden kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Börsenbrief-Spezial: Investieren mit Fondssparplänen</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/borsenbrief-spezial-zum-thema-fondssparplan/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlegertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt an den Kapitalmärkten ist nie leicht zu beantworten. Das muss nicht dazu führen, auf Investitionen in chancen-reiche Wertpapiere zu verzichten. Mit einem Sparplan verliert die Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt an Bedeutung und steht der Anlage nicht im Wege.
Mit Hilfe von Fondssparplänen werden die Schwankungen der Märkte zu Ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt an den Kapitalmärkten ist nie leicht zu beantworten. Das muss nicht dazu führen, auf Investitionen in chancen-reiche Wertpapiere zu verzichten. Mit einem Sparplan verliert die Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt an Bedeutung und steht der Anlage nicht im Wege.</p>
<p>Mit Hilfe von Fondssparplänen werden die Schwankungen der Märkte zu Ihrem Verbündeten. Sie sind kosteneffizient, vielseitig und lukrativ, sofern der Fonds zu den Anlagezielen passt. Welche Kriterien zu beachten sind und welche Möglichkeiten ein Sparplan mitbringt, soll nachfolgend beleuchtet werden.<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Inhalt:</h3>
<ul>
<li>1. Was ist ein Fonds?</li>
<li>2. Was Fondssparpläne interessant macht</li>
<li>3. Vorteile einer regelmäßigen Sparrate &#8211; inkl. Beispiel</li>
<li>4. Welche Renditen sind möglich?</li>
<li>5. Geeignete Anlageziele und praktische Tipps</li>
<li>6. Fazit Fondssparen</li>
</ul>
<ul>
<li>Download hier:  <a title="Börsenbrief-Spezial: Fondssparplan" href="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/09/Wave_Börsenbrief-Spezial_Fondssparplan_08.2011.pdf" target="_blank">Börsenbrief-Spezial: Investieren mit Fondssparplänen</a></li>
</ul>
<h4>Vorschau:</h4>
<p>Nachstehend sind die Zinsdifferenzen eines 100€ Sparplanes über einen 25-Jahres-Zeitraum dargestellt.<br />
Die Einzahlungen belaufen sich auf 30.000€. Bei einem jährlichen Zins von 2% (z.B. Tagesgeld) entstehen nach der Zeit gerade einmal 38.850€. Bei jährlich 4% Rendite wären bereits 51.050€ (z.B. Rentenfonds) zu erwarten. Bei einer Durchschnittsrendite von 7% pro Jahr würde ein Fondsvermögen von 78.750€ (z.B. Aktienfonds) angewachsen sein.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1884" title="Fondsparplan_100_25J._Verzinsungen" src="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/09/Fondsparplan_100_25J._Verzinsungen.gif" alt="Fondsparplan_100_25J._Verzinsungen" width="554" height="305" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">
<div class="container-grau-haken" style="text-align: center;">„Nur der kann ein großes Vermögen aufbauen, der mit einem kleinen Vermögen beginnt,<br />
vom Erbfall oder Lottogewinn einmal abgesehen.“</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>nervöse Börsen und saisonale Marktchancen</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/saisonale-marktchancen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 14:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmarktgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[12.09.2011 Die Börsen werden weiterhin mit schlechten Nachrichten konfrontiert, die Kurse reagieren entsprechend. Nachdem in der letzten Woche der Chefvolkswirt der EZB seinen Rücktritt verkündete, wurden
die Sorgenfalten auf dem Parkett wieder tiefer. Die Zurückhaltung auf Seiten der Aktienkäufer unterstützte erneut fallende Notierungen.
Die neue Woche beginnt mit einer Verschärfung der Griechenland-Schuldenkrise, der mögliche Euro-Austritt des Landes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12.09.2011 Die Börsen werden weiterhin mit schlechten Nachrichten konfrontiert, die Kurse reagieren entsprechend. Nachdem in der letzten Woche der Chefvolkswirt der EZB seinen Rücktritt verkündete, wurden<br />
die Sorgenfalten auf dem Parkett wieder tiefer. Die Zurückhaltung auf Seiten der Aktienkäufer unterstützte erneut fallende Notierungen.<br />
Die neue Woche beginnt mit einer Verschärfung der Griechenland-Schuldenkrise, der mögliche Euro-Austritt des Landes wird nun offen diskutiert. Die Überlegungen zur Tragweite für europäische Finanzwerte belasten den Markt bereits zum Handelsbeginn.</p>
<h3>Marktverhalten: skeptisch ja, panisch nein</h3>
<p>Überhaupt lässt sich über den Kursverlauf der letzten Wochen sagen, dass keine wirklichen Erholungen, wie diese normalerweise nach kurzfristigen starken Kursrückgängen eintreten, festzustellen waren. Betrachtet man das Verhalten der Marktteilnehmer mit Hilfe von so genannten &#8220;Behavioral Finance&#8221; &#8211; Analysen, so zeigt sich das die Märkte die Abwärtsbewegung erstaunlich gelassen hinnehmen. Es entsteht keine echte Verkaufspanik einerseits und keine Euphorie auf schnelle Gewinne mit steigenden Positionen andererseits. Man könnte sagen, der Markt lässt sich in der rauen See treiben, während der Wetterbericht zunächst weder Orkan noch Sonnenschein verkündet.</p>
<h3>Saisonaler Marktverlauf</h3>
<p style="text-align: left;">Ein Blick auf den durchschnittlichen saisonalen Verlauf des DAX zeigt, welche Monate sich historisch eher negativ bzw. eher positiv entwickelt haben. Aus diesem Muster entstand auch die bekannte Börsen-Bauernregel: „Sell in May and go away, but always remember come back in September“ (Verkaufe im Mai und bleib dabei, aber vergiss nicht im September zurückzukehren).<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1854 aligncenter" style="border: 1px solid black; margin: 1px 2px;" title="DAX_Seasonalchart_36Jahre" src="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/09/DAX_seasonal_36J.GIF" alt="DAX_Seasonalchart_36Jahre" width="480" height="380" /></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>In diesem Jahr wäre diese Strategie bisher aufgegangen, in anderen Jahren eher nicht. Trotzdem lohnt es sich diese Betrachtung im Hinterkopf zu behalten, denn nicht wenige Investoren verhalten sich entsprechend. Hieraus kann man nun schließen, dass normalerweise im Oktober/November investitionswilliges Kapital in die Märkte strömt, um am günstigen Verlauf zwischen November bis April teilzuhaben.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das saisonale Muster lässt die Hoffnung und die Wahrscheinlichkeit von steigenden Kursen in Richtung Jahresende wachsen. Zwischenzeitliche neue Tiefkurse sind im derzeitigen Umfeld jedoch ebenso möglich, denn es herrscht hohe Sensibilität auf die Nachrichtenlage, es fehlt eine positive Perspektive.<br />
Schrittweise und gezielte Investitionen, mit ruhiger Hand, scheinen uns eine geeignete Strategie, ähnlich dem Stockpicking bei Aktien (selektive „Schnäppchenjagd“). Um die Risiken von Einzelinvestments abzumildern, praktizieren wir die antizyklische Chancennutzung in Form von Fondspicking.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Börsenturbulenzen &#8211; Stresstest für Anleger</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/borsenturbulenzen-stresstest-fur-anleger/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 19:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anlegertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmarktgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[16.08.2011 die heftigen Ausschläge der Aktienmärkte in den vergangenen 3 Wochen lassen in der Art und Weise nur wenig historisch vergleichbare Situationen finden. Hier ist natürlich der Crash vom 19.Oktober 1987 aufzuführen, bei dem die Kurse im US-Aktienmarkt an einem Tag um über 20% einbrachen.
Der wohl bedeutendste Crash ist jedoch der legendäre „Schwarze Freitag“, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16.08.2011 die heftigen Ausschläge der Aktienmärkte in den vergangenen 3 Wochen lassen in der Art und Weise nur wenig historisch vergleichbare Situationen finden. Hier ist natürlich der Crash vom 19.Oktober 1987 aufzuführen, bei dem die Kurse im US-Aktienmarkt an einem Tag um über 20% einbrachen.</p>
<p>Der wohl bedeutendste Crash ist jedoch der legendäre „Schwarze Freitag“, der 25.Oktober 1929. Hier kam es binnen weniger Tage zu Kursrückgängen von gut 30%. In den Folgejahren bis 1933 verloren Aktien durchschnittlich 75% ihres Wertes. Gleichzeitig gilt dieses Ereignis als der Übergang in die große wirtschaftliche Depression der 1930-er Jahre. Banken brachen zusammen, der Geldkreislauf kam nahezu zum erliegen.<br />
Banken-rettende Staaten gab es nicht, sonst wäre die Geschichte sicherlich anders verlaufen.</p>
<h3>Derzeitige Kursverluste der Aktienmärkte überzogen ?</h3>
<p>Wertentwicklung einiger Aktienindizes im Zeitraum 01.01.-11.08.2011, in €:</p>
<ul>
<li> DAX:                                             5.798    &#8211; 16 %</li>
<li> Eurostoxx 50:                                 2.216    &#8211; 21 %</li>
<li> US Aktien &#8211; S&amp;P 500:                1.173    &#8211; 13 %</li>
<li>US Aktien &#8211; Dow Jones:        11.145    &#8211; 10 %</li>
<li> Aktien Weltindex &#8211; MSCI:                                          796     &#8211; 17 %</li>
<li> Aktien Asien, MSCI Asia:            415     &#8211; 17 %</li>
<li> Gold in Euro:                           1.230    + 15 %</li>
</ul>
<p>Nach unserer Einschätzung findet sich aktuell eine völlig andere Marktkonstellation als bei historischen Crashs vor. Denn diesmal liegt keine Aktienblase zu Grunde. Ganz im Gegensatz zur Situation an den Börsen bis 1929, in der eine    erhebliche Blase durch Spekulationen auf Kredit entstanden war, kam es    von 2009 bis 2011 zu keiner Überbewertung in den wichtigen   Aktienindizes.  Die fundamentale Situation in den Unternehmenszahlen,   welche bei Aktienbewertungen zu Grunde gelegt werden,   spricht gegen übertrieben optimistische Notierungen.</p>
<p>Seit dem Börsentief in der Finanzkrise, im März 2009, haben die Kapitalmärkte auf eine Erholung der Weltwirtschaft gesetzt. Der DAX konnte von Frühjahr 2009, bei rund 3.800 Punkten, bis Mitte 2010 auf ein Niveau um 6.000 Punkte zulegen. Im Herbst 2010 wurde eine weitere Wachstumsphase der weltweiten Handelsbeziehungen vorweggenommen. Die Kurse stiegen bis zum Jahresende 2010 nochmals deutlich an, auf rund 7.000 Punkte. Die Wirtschaft wuchs tatsächlich recht kräftig, die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es liegen demnach zwei positive Aktien- und Wirtschaftsjahre hinter uns.</p>
<p>In der gegenwärtigen Kursbewegung wird eine drastische Wachstumsverlangsamung vorweg genommen.  Ob eine solche auch wirklich bevorsteht, ist keineswegs  entschieden. So könnten sich die jüngsten Kursverluste als zu  pessimistische Annhame herausstellen.</p>
<h3>Politik verursacht Vertrauensverluste</h3>
<p>Der Kursrutsch in der ersten Augusthälfte hat seine Ursache vielmehr im mangelnden Vertrauen gegenüber der Politik, die gegenwärtigen Probleme in den Staatsfinanzen auf absehbare Zeit in den Griff zu bekommen.<br />
Zunächst führte die Herabstufung des Kreditratings der USA einerseits und die sich abschwächende Wirtschaft in Übersee andererseits zu Vertrauensverlusten der Marktteilnehmer. Dann gerieten neben Griechenland auch die übrigen südeuropäischen Länder ins Kreuzfeuer. Und schließlich erfasste die Rating-Diskussion mit Frankreich einen vermeintlichen Stabilitätspfeiler der Eurozone. Bisher wurden seitens der Politik nur ungenügende Lösungen für ein stabiles Europa präsentiert.<br />
Im Ergebnis sahen sich die Aktienmärkte zunächst mit Gewinnmitnahmen konfrontiert, welche durch die schnell fallenden Kurse in eine generelle Verkaufsstimmung umschlugen.</p>
<p>Sicherlich werden die Investoren noch einige Zeit benötigen, um den erlebten, unerwarteten Kursabschwung zu verdauen. Ob der Tiefpunkt an den Börsen schon gesehen wurde ist durchaus fragwürdig. Um das Anlegervertrauen wieder zu stärken und die Unsicherheiten im Markt abzubauen wäre politische Entschlossenheit, besonders in Europa, eine gute Medizin.</p>
<h3>Wir sagen &#8220;Ja&#8221; zu substanzstarken Aktien</h3>
<p>Wir sehen in der Konsequenz derzeit keinen Grund Aktienfonds generell zu verkaufen oder diese Anlageklasse grundlegend in Frage zu stellen. Wenn man von überzogen stimmungsgetriebenen Kursverlusten ausgeht, könnten in den nächsten Wochen gezielte Zukäufe getätigt werden.<br />
Aktien dürfen gerade in den Zeiten nicht außer acht gelassen werden, in welchen die Sicherheit von Staaten und damit von Staatsanleihen, zu bröseln beginnt. Substanzwerte sind werthaltiger als Zahlungsversprechen.</p>
<h3>Stresstest für Anleger</h3>
<p>Investoren können die Schwankungen der letzten Wochen als Stresstest ansehen. Wenn Sie dieser Tage feststellen, dass fallende Aktienkurse in Ihrem Depot einen Wertverlauf verursachen, den Sie so ganz und gar nicht ertragen können, dann kann es daran liegen, dass Sie zu hoch in dieser Anlageklasse investiert sind?</p>
<h3>Marktschwankung ist nicht gleich Depotschwankung</h3>
<p>Einige unserer Anleger sind überrascht, dass die negative Stimmung an den Aktienbörsen (rund -20% in 2011) nicht zwangsläufig zu ebenso negativen Depotständen führen muss. In unseren Kundendepots sind in diesem Jahr fast durchweg  Ergebnisse zwischen 0 bis -7% anzutreffen, je nach Risikoprofil des  Portfolios.</p>
<p>Ein von uns strukturiertes Portfolio besteht aus verschiedenen Anlageklassen, welche sich gegenseitig stabilisieren. Eine beruhigende Begründung dafür, auch in emotionalen Marktphasen nicht den Blick für`s Wesentliche aus den Augen zu verlieren.</p>
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		<title>USA &#8211; Pleite oder Normalität</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 16:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmarktgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[29.07.2011 Im Grunde unterstreichen wir die Aussagen des letzten Marktkommentares und haben dem nicht viel hinzuzufügen. Lediglich die Inflationsentwicklung gerät aktuell etwas in den Hintergrund.
Die heiss diskutierte Anhebung der Schuldenobergrenze im US-Staatshaushalt ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit. Einen tatsächlichen Zahlungsausfall der USA wird es höchstens kurzfristig geben, weil das Machtgezerre der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>29.07.2011 Im Grunde unterstreichen wir die Aussagen des letzten Marktkommentares und haben dem nicht viel hinzuzufügen. Lediglich die Inflationsentwicklung gerät aktuell etwas in den Hintergrund.</p>
<p>Die heiss diskutierte Anhebung der Schuldenobergrenze im US-Staatshaushalt ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit. Einen tatsächlichen Zahlungsausfall der USA wird es höchstens kurzfristig geben, weil das Machtgezerre der Obama Gegner kaum von Dauer sein kann.</p>
<h3>Anhebung der US-Schuldenobergenze fast schon Normalität</h3>
<p>Seit 1940 wurde das US-Schuldenlimit über 70 Mal angehoben. Besonders in den letzten 10 Jahren gab es zehn solcher Erhöhungen, das Limit hat sich dabei mehr als verdoppelt. Von 6,4 Billionen USD im Jahre 2002 bis auf 14,3 Billionen USD zur letzten Anhebung im Februar 2010. Die Abläufe und Begründungen dieser Schritte waren stets unterschiedlich.</p>
<ul>
<li>Nähere Informationen zur Historie des US Debt-Limit (US-Schuldenobergrenze):<a title="US Staatsschulden - Historie" href="http://wiki.mises.org/wiki/United_States_debt_limit" target="_blank"><br />
http://wiki.mises.org/wiki/United_States_debt_limit</a> (Verlauf 1940-2011, References 2. Link)</li>
</ul>
<ul>
<li> Gründe für die Anhebungen, seit 2001:<a title="US Staatsschulden " href="http://www.whitehouse.gov/infographics/us-national-debt" target="_blank"><br />
http://www.whitehouse.gov/infographics/us-national-debt</a></li>
</ul>
<h3>Gibt es noch sichere Schuldner?</h3>
<p>Insgesamt ist die Zahl der Schuldner mit Bestnote AAA weltweit recht übersichtlich geworden. Triple-A-Rating bedeutet, dass ein Zahlungsausfall des Anleihe &#8211; Herausgebers besonders unwahrscheinlich ist, bzw. andersherum, eine höchstmögliche Sicherheit unterstellt / angenommen wird.<br />
Unter den sichersten Emittenten sind z.B. Unternehmensanleihen von Microsoft zu finden, überwiegend jedoch Staatsanleihen, von Ländern wie z.B. Australien, Norwegen, Schweiz und Deutschland.</p>
<h3>Gold profitiert</h3>
<p>Der Goldpreis ist zu einem „Fieberthermometer“ für Verschuldungsängste geworden. Je größer die Unsicherheit der Marktteilnehmer, desto höher der Goldpreis. Dies wird wohl auf absehbare Zeit auch so bleiben.<br />
Die letzte derartige Flucht ins Gold fand 1979/1980 statt. Einige Experten vermuten, dass diesmal noch deutlich höhere Kurse erreicht werden könnten, bevor mit einer Trendumkehr zu rechnen ist.</p>
<h3>Kapitalanlage &#8211; Lösungen</h3>
<p>Mögliche Lösungen auf Anlegerseite unterscheiden sich heute kaum von dem, was wir bereits vor einem Jahr zusammengefasst hatten: <a title="Börsenbrief 07.2010" href="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2010/08/Wave_Boersenbrief_Juli2010.pdf" target="_blank">Börsenbrief 07.2010</a></p>
<ul>
<li><a title="Börsenbrief 07.2010" href="http://www.depotzuwachs.de/anlegen-in-sachwerte-oder-wie-definieren-sie-sicherheit/" target="_self">http://www.depotzuwachs.de/anlegen-in-sachwerte-oder-wie-definieren-sie-sicherheit/</a></li>
</ul>
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		<title>USA ist nicht länger ein AAA Schuldner</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/usa-ist-nicht-langer-ein-aaa-schuldner/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 19:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anlegertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmarktgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[09.06.2011 Nach der Ankündigung der Ratingagentur Standard &#38; Poors im April diesen Jahres, das Höchstrating der USA auf den Prüfstand zu stellen, vollzog nun eine kleinere Ratingagentur, Feri EuroRating Services AG, die Herabstufung von AAA auf AA tatsächlich. Ziehen andere Ratingagenturen nach, könnte der größte Anleiheschuldner der Welt nicht länger auf die Bestnote in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>09.06.2011 Nach der Ankündigung der Ratingagentur Standard &amp; Poors im April diesen Jahres, das Höchstrating der USA auf den Prüfstand zu stellen, vollzog nun eine kleinere Ratingagentur, Feri EuroRating Services AG, die Herabstufung von AAA auf AA tatsächlich. Ziehen andere Ratingagenturen nach, könnte der größte Anleiheschuldner der Welt nicht länger auf die Bestnote in der Bonität verweisen. Die Rückzahlungsfähigkeit für US Staatsanleihen wird damit erstmals offiziell angekratzt.</p>
<p>Die Ratingagenturen beanstanden die hohe und weiterhin schnell anwachsende US-Staatsverschuldung. Die USA sitzt nach offiziellen Angaben auf einem Schuldenberg von über 14,4 Billionen US-Dollar. Hier können Sie einen Blick auf die US-Schuldenuhr werfen: <a title="US-Schuldenuhr-Live" href="http://www.usdebtclock.org/" target="_blank">http://www.usdebtclock.org/</a></p>
<p>Bill Gross, Chefstratege einer der größten Anleiheinvestoren weltweit (PIMCO), trennte sich bereits im März 2011 von US-Staatsanleihen. Die Stützungsprogramme für die US Konjunktur infolge der Finanzkrise, bedeuteten einen schlagartigen Anstieg der Verschuldung. Die Neuverschuldung wächst seit nunmehr 3 Jahren im 2-stelligen Prozentbereich. Von 2008 &#8211; 2010 waren es rund 15% vom BIP pro Jahr. Das sind griechische Verhältnisse.<br />
(zum Vergleich: Für die Eurostaaten sind 3% Neuverschuldung seitens der EZB erlaubt; Deutschlands Neuverschuldung für 2010 betrug rund 3,3%)</p>
<h3>Wichtige Einflussgröße US-Immobilienmarkt</h3>
<p>Ein weiteres Problem: die aktuellen Wirtschaftsdaten lassen keine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft erkennen. Trotz der großen Anstrengungen mit niedrigen Zinsen die Wirtschaft anzukurbeln (Stichwort: QE &#8211; Quantitative Easing), kommt diese nicht eigenständig in Fahrt. Die jüngsten Arbeitslosenzahlen lassen keine erfreulichen Rückschlüsse zu.</p>
<p>Eine Grundvoraussetzung für eine selbsttragende Erholung der US-Konjunktur sehen einige Experten im US-Immobilienmarkt. Wenn genügend neue Häuser gebaut werden, führt dies zur Belebung der Baubranche, welche wiederum eine feste Stütze des Wirtschaftskreislaufes eines Landes darstellt. Es entstehen Arbeitsplätze vor Ort, die Kaufkraft steigt und regt schließlich auch den Konsum an.<br />
Doch deuten weder die laufenden Hausverkäufe noch die Entwicklung der Häuserpreise auf einen echten Stabilisierungskurs hin. Die Baubeginne verharren seit ca. 2 Jahren auf dem tiefen Niveau der Finanzkrise von 2009, wie nachfolgende Grafik verdeutlicht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1629" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="US-Baubeginne_langfristig_1960-2011" src="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/06/US-Baubeginne_langfristig_1960-2011.gif" alt="US-Baubeginne_langfristig_1960-2011" width="609" height="418" /></p>
<p>Wie ernst die Lage ist, sieht man daran, dass seit 1960 keine Rezession (graue Abschnitte) derart heftige Auswirkungen auf den US-Häusermarkt hatte.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<ul>
<li>hoher und weiterhin schnell ansteigender US-Schuldenberg</li>
<li>ein nach wie vor schwacher US-Immobilienmarkt</li>
<li>kaum Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft</li>
</ul>
<h3>Welche Überlegungen sind auf Anlegerseite zu berücksichtigen?</h3>
<p>Zahlungsversprechen sind nur soviel Wert, wie der Schuldner der dieses Versprechen gibt. Nur wenige würden auf die Idee kommen jemanden Geld zu leihen, der bereits stetig mehr Ausgaben als Einnahmen hat. Genau dies passiert jedoch bei Staatsanleihen und üblicherweise funktioniert das System trotzdem.<br />
Problematisch wird es bei Investitionen in Staatsanleihen von Ländern mit hoher und anhaltender Neuverschuldung. Zwar könnte der versprochene Zins noch eine Zeit gezahlt werden, aber die Fähigkeit zur Rückzahlung des geliehenen Betrages ist zunehmend kritisch zu betrachten.</p>
<p>Für den Aktienmarkt könnte man aus der genannten Gesamtkonstellation folgende Ableitung treffen. Die USA sind nach wie vor eine bedeutende Wirtschaftsmacht der Welt. Ein erneuter Rückgang des US-Konsums würde folglich auf die globale Wirtschaftsentwicklung dämpfend wirken. Der Aufschwung der weltweiten Aktienmärkte in den letzten 2 Jahren, basierte sowohl auf einer hohen vorhandenen Liquidität, als auch auf der Hoffnung zur Rückkehr einer global florierenden Wirtschaft. Sollte diese Wachstumshoffnung nun einen Dämpfer erhalten, müsste man sich ebenso auf eher gedämpfte Aussichten an den Börsen einstellen.<br />
Vielleicht wird an den derzeitig schwächeren Daten nur eine kurzfristige wirtschaftliche Auswirkung der Japan &#8211; Ereignisse vom März sichtbar. Und wir befinden uns in einer Situation die relativ schnell wieder überwunden werden kann. In diesem Fall wäre wohl nur ein mildes und reinigendes Sommergewitter für das Börsenparkett zu befürchten.</p>
<p>Die derzeitigen US-Inflationserwartungen deuten recht klar auf steigende Verbraucherpreise hin, nachfolgende Grafik zeigt die längerfristige Entwicklung. Nach einem Rückgang der Verbraucherpreise in 2009, der hauptsächlich durch fallende Rohstoffpreise verursacht wurde, ziehen diese nun wieder deutlicher an.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1630" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Verbraucherpreise_US-CPI_1990-2011" src="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/06/Verbraucherpreise_cpi_1990_04.2011.gif" alt="Verbraucherpreise_US-CPI_1990-2011" width="604" height="413" /></p>
<p>Steigende Verbraucherpreise verursachen eine Reduzierung der Kaufkraft. Um hier entgegen zu wirken, kann die Investition des Kapitals in Sachwerte zum Kaufkrafterhalt verhelfen. Diese Betrachtung begünstigt die Aussichten und das Potential der Aktienmärkte.</p>
<p>Die Situation der Amerikaner wirft natürlich auch einen Schatten auf den US-Dollar, der gleichzeitig als Weltleitwährung fungiert. In Kombination mit o.g. Verschuldungsproblematik wäre dies ein zusätzlicher Hinweis auf einen schwächeren US-Dollar. In der Wechselwirkung sollte der Goldpreis auch weiterhin profitieren. Wenn Sie US-Dollar Investments besitzen, verkaufen Sie keine Goldbestände, denn diese stellen eine willkommene Währungsabsicherung dar (z.B. für Anlagen in amerikanischen oder globalen Aktienfonds).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie: Fondsmanager-Leistungen überwiegend schwach?</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/studie-fondsmanager-leistung-uberwiegend-schwach/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 15:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anlegertipps]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[06.05.2011 Aus einer aktuellen Studie des DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) und des
IVA (Institut für Vermögensaufbau) geht hervor, dass der überwiegende Teil der aktiv gemanagten  Investmentfonds dauerhaft nicht in der Lage ist besser abzuschneiden als der zu Grunde liegende Index.
Zum Beispiel ist für weltweit anlegende Aktienfonds der MSCI Welt der Vergleichsindex.
Verwunderung kann dieses Studienergebnis unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>06.05.2011 Aus einer aktuellen Studie des DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) und des<br />
IVA (Institut für Vermögensaufbau) geht hervor, dass der überwiegende Teil der aktiv gemanagten  Investmentfonds dauerhaft nicht in der Lage ist besser abzuschneiden als der zu Grunde liegende Index.<br />
Zum Beispiel ist für weltweit anlegende Aktienfonds der MSCI Welt der Vergleichsindex.</p>
<p>Verwunderung kann dieses Studienergebnis unter den regelmäßigen Lesern unserer Webseite nicht auslösen. Im Prinzip beweist diese Studie objektiv die Gültigkeit unseres Leitsatzes.<strong> </strong></p>
<div class="container-grau-haken"><strong>85% der offenen Investmentfonds sind nicht in der Lage dauerhaft besser abzuschneiden als ihr Vergleichsindex. Kein Grund die erfolgreichen 15% zu ignorieren. </strong></div>
<h3>Worum geht es in der Studie?</h3>
<p style="text-align: left;">Die Herausgeber der Analyse überprüften den Mehrertrag von Investmentfonds gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark), nach Abzug der jeweiligen Fondskosten. Untersucht wurden knapp 2.400 Aktien-, Renten- und Mischfonds unterschiedlicher Regionen und Kategorien, die seit mindestens 10 Jahren bestehen.</p>
<p>Es wird darauf verwiesen, das im Betrachtungszeitraum von 10 Jahren nur jeder vierte Fonds besser abschnitt als der Vergleichsindex. Positiv fielen Investmentprodukte für deutsche Aktien auf, bei denen über 10 Jahre immerhin jeder zweite Fonds mit dem DAX mithalten konnte. Über 20 Jahre war nur jeder siebente Fonds dauerhaft in der Lage Mehrwerte zu erwirtschaften, dies entspricht ca. 15% aller Fonds.</p>
<p>Aktive Fondskonzepte besitzen meist den Anspruch mit höherer Flexibilität im Investmentprozess bessere Anlageergebnisse zu erzielen. Die Studie verweist darauf, dass dieser Anspruch häufig in der Theorie stecken bleibt und den Anleger zusätzliche Gebühren kostet, ohne Mehrertrag.</p>
<p>Erwähnt wird auch, dass Anleger zu oft auf Produkte setzen, die Modethemen und kurzfristige Trends aufgreifen, langfristig aber nicht bestehen können. Das Dilemma dabei, die vermeintliche Chance auf schnelle Gewinne wird zum Extra-Risiko. Viele Modelle sind auch binnen kurzer Zeit wieder vom Markt verschwunden.<br />
Es sollte besser auf bewährtes Anlagemanagement zurückgegriffen werden.</p>
<p><em>Die Herausgeber der Studie</em>: <a title="Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V." href="http://www.dsw-info.de" target="_blank">www.dsw-info.de</a><em> und</em> <a title="IVA - Institut für Vermögensaufbau" href="http://www.institut-va.de" target="_blank">www.institut-va.de</a></p>
<h3>unsere Anmerkung</h3>
<p style="text-align: left;">Auch auf Seiten der Produktanbieter sollten die Untersuchungsergebnisse zum Nachdenken anregen. Nicht selten hat man den Eindruck, dass fragwürdige Produktkonstrukte oder mangelnde Managementleistungen durch aggressive Marketingmaßnahmen überdeckt werden sollen. Natürlich beißt sich dabei die sprichwörtliche „Katze in den eigenen Schwanz“.</p>
<h3>Aktive Fonds können den Index schlagen</h3>
<p style="text-align: left;">Es lohnt sich nach gut gemanagten Fonds Ausschau zu halten, dazu ein Beispiel:</p>
<p>Vergleichszeitraum 10 Jahre, 30.04.2001-30.04.2011:</p>
<p style="text-align: left;">Aktienfonds weltweit anlegend:      120%   (+8,2% p.a.)<br />
MSCI Welt (Weltaktienindex):          -25%   (-1,8% p.a.)</p>
<p>Dieser Aktienfonds erreichte einen Mehrwert von ca. 10% pro Jahr,  während viele andere Fonds nicht in der Lage waren den Index zu  übertreffen. Übrigens lassen sich in jeder Kategorie ähnliche Beispiele finden.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1578   aligncenter" style="margin: 8px 10px;" title="AF global vs. MSCI Welt_10 Jahre" src="http://www.depotzuwachs.de/wp-content/uploads/2011/05/MSCI-Welt-vs.-AF-global_10-Jahre.jpg" alt="aktiver Fonds vs. Index" width="506" height="256" /></p>
<h3>Fazit für Anleger</h3>
<p>Geben Sie sich bei Ihren Anlagen nicht mit durchschnittlichen Fondsprodukten und Pauschallösungen zufrieden, gleich ob sicherheits- oder chancenorientierte, mittel- oder langfristige Ziele dahinter stehen.</p>
<p>Hohe Anforderungen an den Anlageberater sind angebracht. Dieser sollte die nachweislich fähigsten Fonds empfehlen und ein abgestimmtes Anlagekonzept aufzeigen. Dazu bedarf es nicht nur einer langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Kapitalmärkten. Ein uneingeschränkter Produktzugang ist eine Grund-voraussetzung. Zwei weitere sind intensive Recherche und tiefere Produktkenntnis als fortlaufender Prozess.</p>
<p>Werden diese Regeln berücksichtigt, sollten unterdurchschnittliche Wertentwicklungen der Vergangenheit angehören. Deshalb sollte diese Studie nicht zur Verurteilung von Fonds herangezogen, sondern Ansporn sein und als Aufforderung zur Qualitätsfindung verstanden werden.</p>
<ul>
<li>unsere Antwort für anspruchsvolle Anleger: der <strong><a href="http://www.depotzuwachs.de/ihr-nutzen/wave-fondsfilter/" target="_self">Wave-Fondsfilter</a></strong> &#8211; optimale Fondslösungen finden</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das Internet weiss alles?</title>
		<link>http://www.depotzuwachs.de/das-internet-weiss-alles/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 15:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A. Klatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenkommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir möchten auf ein interessantes Fundstück dazu verweisen.
Thema: Wieviel Information benötigen wir und wohin führt uns all das Internet &#8211; &#8220;Wissen&#8221;?
Desinformation &#8211; Im Netz der Besserwisser
von Sascha Lobo
Manche Internetnutzer wissen alles: wie Osama Bin Laden getötet wurde, was im Atomkraftwerk Fukushima wirklich passiert, dass Aristoteles keine Ahnung von Fliegenbeinen hatte. Das Netz ist voll gefühlter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten auf ein interessantes Fundstück dazu verweisen.</p>
<p>Thema: Wieviel Information benötigen wir und wohin führt uns all das Internet &#8211; &#8220;Wissen&#8221;?<strong></p>
<p>Desinformation &#8211; Im Netz der Besserwisser</strong></p>
<p>von <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank">Sascha Lobo</a></p>
<p>Manche Internetnutzer wissen alles: wie Osama Bin Laden getötet wurde, was im Atomkraftwerk Fukushima wirklich passiert, dass Aristoteles keine Ahnung von Fliegenbeinen hatte. Das Netz ist voll gefühlter Experten &#8230;</p>
<ul>
<li>zum Artikel: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,760463,00.html" target="_blank"> http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,760463,00.html</a></li>
</ul>
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