Die kurzfristigen Börsenaussichten bleiben unberechenbar, Tagesmeldungen bestimmen die Marschrichtung.

Am 26.10.2011, in der vergangenen Woche, festigten die Euroländer Ihren gemeinsamen Willen zur gegenseitigen Rettung derer, die in Schieflage geraten. Den Griechen soll die Hälfte der Schulden erlassen werden. Dazu werden auch diverse Möglichkeiten zur notwendigen Rekapitalisierung der Banken benannt, denn die sich ergebenden Abschreibungen aus einem teilweisen Schuldenerlass treffen die Finanzinstitute besonders.
Die Märkte schöpfen Hoffnung für eine Auflösung der Unsicherheit, die Börsen erholen sich daraufhin kräftig. Der deutsche Leitindex springt über 6.300 Punkte, nachdem er zuvor um 5.800 pendelte.

Am 01.11.2011 verkündet der griechische Staatspräsident Papandreou die Möglichkeit einer Volksabstimmung der Griechen zum EU-Rettungspaket. Die Hilfe der EU wird damit in Frage gestellt. Die Alternative dazu wäre wahrscheinlich der Staatsbankrott Griechenlands und der Austritt aus dem Euro. Die Griechen könnten eigene Wege gehen. Doch wie würden diese aussehen? Welchen Auswirkungen stehen die europäischen Banken und die Finanzbranche damit gegenüber? Schlagartig ist die Unsicherheit in die Kapitalmärkte zurückgekehrt. Von den erreichten 6.300 Punkten im DAX geht es schnurstracks wieder auf das Ausgangsniveau um 5.800 zurück.

Derzeitige Börsenstimmung – Hoher Pessimismus unter deutschen Anlegern

Die jüngsten Tagesmeldungen führten bei den Börsenteilnehmern bereits zu einer Phase, die von Skepsis und hohem  Pessimismus geprägt ist. Laut einer Studie von J.P. Morgan aus dem Oktober 2011, liegt das Vertrauen der deutschen Anleger in die Kapitalmärkte nahe der historischen Tiefpunkte. So gibt es derzeit mehr Pessimisten als Optimisten unter den Börsenteilnehmern. Während noch im Mai diesen Jahres jeder Zweite angab positiv voraus zu blicken, geht im September jeder zweite Befragte von einer negativen Marktentwicklung aus. Binnen 4 Monaten ist die Stimmung ins Gegenteil gedreht.

Quelle: J.P.Morgan Asset Management, Investor-Confidence Studie

Quelle: J.P.Morgan Asset Management, Investor-Confidence Studie

Allgemeine Bedeutung der Marktstimmung

Jede Medaille hat zwei Seiten. Ebenso ist die jeweils vorherrschende Marktstimmung ein wichtiger Indikator für die weitere Entwicklung der Kapitalmärkte.
Ein hoher Pessimismus geht zumeist mit geringen Investitionsgraden einher. Das bedeutet, wer laut äußert das er fallende Kurse erwartet, ist oft nur gering investiert. Wenn ein besonders großer Kreis der Marktteilnehmer niedrig investiert ist, kann diese Gruppe auch keine Aktien mehr verkaufen. In der Folge kann Sie damit die weitere Börsenentwicklung nicht mehr negativ beeinflussen.

  • hoher Pessimismus = geringe Investitionsquote, hoher Optimismus = hohe Investitionsquote

Rückschlüsse auf die derzeitige Marktlage

Wenn man die Ergebnisse der Erhebung von J.P. Morgan heranzieht, könnte dieser Zusammenhang eine recht positive Ausgangssituation für die aktuelle Börsenlage bedeuten. Wer derzeit negativ gestimmt ist, steht als zukünftiger Investor an der Seitenlinie und wartet auf den Wiedereinstieg in den Markt. Dies kann aus folgenden Gründen geschehen:

  • Investitionen durch “günstige Kaufgelegenheiten”, die entweder aus charttechnischen oder fundamentalen Bewertungen resultieren. Dadurch wird der Markt immer wieder durch Nachfrage “aufgefangen” und es kommt zu einer so genannten Bodenbildung.
  • Investitionen durch die Bestätigung einer Bodenbildung und die Entstehung eines aufwärts gerichteten Trends. Kommt kein weiterer Einbruch der Kurse zu Stande und beginnt die Börse sich zu stabilisieren, dann steigt der Druck und der Wille bei nicht investierten Marktteilnehmern, ihr Kapital wieder zu investieren. Deshalb ziehen steigende Kurse weiteres Kapital an, ein Aufwärtstrend entsteht:  “die Hausse nährt die Hausse”

Fazit:

Im derzeitigen Umfeld ist eine Prognose zu den kurzfristigen Börsenaussichten nahezu unmöglich. Zu viele unkalkulierbare Einflüsse treiben das Tagesgeschehen vor sich her, die Unsicherheit drückt sich in ungewöhnlich hohen Marktschwankungen aus.

Die Staatsverschuldungs-Problematik ist nicht von „heut` auf morgen“ lösbar. Derzeit steht die EU im Zentrum der globalen Krisendiskussionen. Weitere Kandidaten wie Großbritannien, Japan oder die USA stehen zwar im Schatten, jedoch keinesfalls auf fiskalisch stabilerem Fundament. Insofern kann man sich darauf einstellen, dass große Börsenschwankungen in kürzeren Frequenzen als dauerhafte Begleiter und als Einflussfaktoren von Anlageentscheidungen zu berücksichtigen sind. Hinter großen Schwankungen verbergen sich natürlich auch große Investitionschancen.

Der Blick auf die grundsätzlichen Verhaltensweisen der Kapitalmärkte lässt derzeit darauf schließen, dass investitionswilliges Kapital an der Seitenlinie steht, um dann in den Markt zurückzukehren, wenn Unsicherheit durch Perspektiven ersetzt werden kann.

Die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt an den Kapitalmärkten ist nie leicht zu beantworten. Das muss nicht dazu führen, auf Investitionen in chancen-reiche Wertpapiere zu verzichten. Mit einem Sparplan verliert die Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt an Bedeutung und steht der Anlage nicht im Wege.

Mit Hilfe von Fondssparplänen werden die Schwankungen der Märkte zu Ihrem Verbündeten. Sie sind kosteneffizient, vielseitig und lukrativ, sofern der Fonds zu den Anlagezielen passt. Welche Kriterien zu beachten sind und welche Möglichkeiten ein Sparplan mitbringt, soll nachfolgend beleuchtet werden..

Inhalt:

  • 1. Was ist ein Fonds?
  • 2. Was Fondssparpläne interessant macht
  • 3. Vorteile einer regelmäßigen Sparrate – inkl. Beispiel
  • 4. Welche Renditen sind möglich?
  • 5. Geeignete Anlageziele und praktische Tipps
  • 6. Fazit Fondssparen

Vorschau:

Nachstehend sind die Zinsdifferenzen eines 100€ Sparplanes über einen 25-Jahres-Zeitraum dargestellt.
Die Einzahlungen belaufen sich auf 30.000€. Bei einem jährlichen Zins von 2% (z.B. Tagesgeld) entstehen nach der Zeit gerade einmal 38.850€. Bei jährlich 4% Rendite wären bereits 51.050€ (z.B. Rentenfonds) zu erwarten. Bei einer Durchschnittsrendite von 7% pro Jahr würde ein Fondsvermögen von 78.750€ (z.B. Aktienfonds) angewachsen sein.

Fondsparplan_100_25J._Verzinsungen

„Nur der kann ein großes Vermögen aufbauen, der mit einem kleinen Vermögen beginnt,
vom Erbfall oder Lottogewinn einmal abgesehen.“

06.05.2011 Aus einer aktuellen Studie des DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) und des
IVA (Institut für Vermögensaufbau) geht hervor, dass der überwiegende Teil der aktiv gemanagten  Investmentfonds dauerhaft nicht in der Lage ist besser abzuschneiden als der zu Grunde liegende Index.
Zum Beispiel ist für weltweit anlegende Aktienfonds der MSCI Welt der Vergleichsindex.

Verwunderung kann dieses Studienergebnis unter den regelmäßigen Lesern unserer Webseite nicht auslösen. Im Prinzip beweist diese Studie objektiv die Gültigkeit unseres Leitsatzes.

85% der offenen Investmentfonds sind nicht in der Lage dauerhaft besser abzuschneiden als ihr Vergleichsindex. Kein Grund die erfolgreichen 15% zu ignorieren.

Worum geht es in der Studie?

Die Herausgeber der Analyse überprüften den Mehrertrag von Investmentfonds gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark), nach Abzug der jeweiligen Fondskosten. Untersucht wurden knapp 2.400 Aktien-, Renten- und Mischfonds unterschiedlicher Regionen und Kategorien, die seit mindestens 10 Jahren bestehen.

Es wird darauf verwiesen, das im Betrachtungszeitraum von 10 Jahren nur jeder vierte Fonds besser abschnitt als der Vergleichsindex. Positiv fielen Investmentprodukte für deutsche Aktien auf, bei denen über 10 Jahre immerhin jeder zweite Fonds mit dem DAX mithalten konnte. Über 20 Jahre war nur jeder siebente Fonds dauerhaft in der Lage Mehrwerte zu erwirtschaften, dies entspricht ca. 15% aller Fonds.

Aktive Fondskonzepte besitzen meist den Anspruch mit höherer Flexibilität im Investmentprozess bessere Anlageergebnisse zu erzielen. Die Studie verweist darauf, dass dieser Anspruch häufig in der Theorie stecken bleibt und den Anleger zusätzliche Gebühren kostet, ohne Mehrertrag.

Erwähnt wird auch, dass Anleger zu oft auf Produkte setzen, die Modethemen und kurzfristige Trends aufgreifen, langfristig aber nicht bestehen können. Das Dilemma dabei, die vermeintliche Chance auf schnelle Gewinne wird zum Extra-Risiko. Viele Modelle sind auch binnen kurzer Zeit wieder vom Markt verschwunden.
Es sollte besser auf bewährtes Anlagemanagement zurückgegriffen werden.

Die Herausgeber der Studie: www.dsw-info.de und www.institut-va.de

unsere Anmerkung

Auch auf Seiten der Produktanbieter sollten die Untersuchungsergebnisse zum Nachdenken anregen. Nicht selten hat man den Eindruck, dass fragwürdige Produktkonstrukte oder mangelnde Managementleistungen durch aggressive Marketingmaßnahmen überdeckt werden sollen. Natürlich beißt sich dabei die sprichwörtliche „Katze in den eigenen Schwanz“.

Aktive Fonds können den Index schlagen

Es lohnt sich nach gut gemanagten Fonds Ausschau zu halten, dazu ein Beispiel:

Vergleichszeitraum 10 Jahre, 30.04.2001-30.04.2011:

Aktienfonds weltweit anlegend:      120%   (+8,2% p.a.)
MSCI Welt (Weltaktienindex):          -25%   (-1,8% p.a.)

Dieser Aktienfonds erreichte einen Mehrwert von ca. 10% pro Jahr, während viele andere Fonds nicht in der Lage waren den Index zu übertreffen. Übrigens lassen sich in jeder Kategorie ähnliche Beispiele finden.

aktiver Fonds vs. Index

Fazit für Anleger

Geben Sie sich bei Ihren Anlagen nicht mit durchschnittlichen Fondsprodukten und Pauschallösungen zufrieden, gleich ob sicherheits- oder chancenorientierte, mittel- oder langfristige Ziele dahinter stehen.

Hohe Anforderungen an den Anlageberater sind angebracht. Dieser sollte die nachweislich fähigsten Fonds empfehlen und ein abgestimmtes Anlagekonzept aufzeigen. Dazu bedarf es nicht nur einer langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Kapitalmärkten. Ein uneingeschränkter Produktzugang ist eine Grund-voraussetzung. Zwei weitere sind intensive Recherche und tiefere Produktkenntnis als fortlaufender Prozess.

Werden diese Regeln berücksichtigt, sollten unterdurchschnittliche Wertentwicklungen der Vergangenheit angehören. Deshalb sollte diese Studie nicht zur Verurteilung von Fonds herangezogen, sondern Ansporn sein und als Aufforderung zur Qualitätsfindung verstanden werden.

  • unsere Antwort für anspruchsvolle Anleger: der Wave-Fondsfilter – optimale Fondslösungen finden

14.04.2011  In unserer Rubrik Markt-Timing steht eine Investition in Rentenfonds aus dem Dezember 2003 offen. Mit einer soliden Wertentwicklung von 32% schließen wir diese Position. Wir waren von einer günstigen Ausgangslage für die Entwicklung bei globalen Rentenfonds überzeugt. Diese Einschätzung hat sich bestätigt, denn im Umfeld weitgehend niedriger Zinsen in diesem Zeitraum, wurde ein jährlicher Zuwachs von rund 4% realisiert.

Ein direkter Umtausch in ein anderes, aussichtsreiches Investment zwingt sich aktuell nicht auf, deshalb sollte der Erlös dem Cashbestand zufliessen. Damit wird Liquidität geschaffen, bis sich neue Investitionschancen eröffnen.

Begründung

In vergangenen Marktkommentaren wurde bereits mehrfach angesprochen, dass die Risiken bei verzinslichen Wertpapieren zunehmen. Die Situation des Rentenmarktes, speziell in Staatsanleihen, wird unkalkulierbar. Schon seit Monaten sind die Kapitalmärkte mit einer drohenden Zahlungsunfähigkeit von Griechenland und Portugal beschäftigt.

Auch in anderen Ländern wachsen die Staatsverschuldungen weiter an. Dadurch findet eine Marktbeflutung mit neuen Anleihen statt. Die Kapitalmärkte haben bereits eine entsprechend große Menge dieser Papiere aufgenommen und die Verzinsung ist teils unattraktiv niedrig geworden. Vielerorts ist von einer Rentenmarkt-Blase die Rede.

Ob die genannten und andere Staaten künftig in der Lage sind die Zinsen für die aufgenommenen Kredite zu stemmen, bleibt fragwürdig – gerade im Umfeld steigender Zinsen und damit steigender künftiger Zinslasten. Kürzlich hatte die europäischen Zentralbank EZB mit einer ersten Zinsanhebung begonnen. Weitere kleine Schritte werden erwartet.

Steigende Zinsen führen auch auf Investorenseite zu Umschichtungen. Heraus aus den niedrig verzinsten Papieren, hinein in die neuen, höher verzinslichen Anleihen. Dadurch kommen die Kurse der älteren Papiere unter Druck, in der Folge kommt es zu Kursverlusten bei Rentenfonds.

Kürzlich hat einer der größten Anleiheinvestoren der Welt, der Rentenmanager PIMCO, bekannt gegeben, dass man sich vollständig von US-Staatsanleihen getrennt hat. Auch dies ist ein deutliches Zeichen für die Risiken der Rentenmärkte.

Ausnahmen

Einzelne Segmente des Rentenmarktes bleiben interessant, beispielsweise Unternehmensanleihen oder Staatsanleihen einiger Schwellenländer. Vermutlich können aber auch diese sich von einem allgemein schwachen Rentenmarkt nicht komplett abkoppeln.

23.07.2010 Beginnend mit einer kurzen Halbjahresbilanz, sollen anschließend wichtige Einflussfaktoren für den weiteren Marktverlauf beleuchtet werden. Heiß diskutierte und kritische Aussagen von Finanzmarktexperten stellen die dauerhafte Sicherheit von Geldwerten in Frage. Darauf aufbauend betrachten wir sachwertorientierte Portfoliobausteine, welche nach unserer Meinung Lösungsansätze bieten, wenn es darum geht eine möglichst krisenfeste Anlagestrategie abzustimmen.

Wertentwicklung Aktienindizes im ersten Halbjahr, 01.01.2010 – 30.06.2010:

  • DAX:                                        5.950        0 %
  • Eurostoxx 50:                         2.570    – 15 %
  • US Aktien – S&P 500:              1.040     – 8 %
  • Aktien Weltindex – MSCI:           760     – 8 %
  • Aktien Asien, MSCI Asia:                           3 %
  • Gold in Euro:                           1.014      28 %

Die erste Jahreshälfte 2010 verlief unter überschaubaren Schwankungen, wobei aktuell kein klarer Markttrend vorliegt. Seit Oktober vergangenen Jahres notieren die Indexstände nahezu unverändert. Doch die scheinbare Langeweile trügt. Nach einem positiven Jahresstart, angetrieben durch gute Geschäftszahlen der Unternehmen im ersten Quartal, folgte ein Kursrückgang nahezu aller Aktienindizes im zweiten Quartal. Hauptsächlich ist dafür die Fokussierung auf die Verschuldungsproblematik einiger südeuropäischer Staaten verantwortlich gewesen, allen voran Griechenland. Die Nervosität und die Sensibilisierung für das Thema Staatsverschuldung ist noch immer sehr hoch.

1. Problem Staatsverschuldung

Staaten können durch eine steigende Verschuldung in hohe Zinszahlungen hineingezwungen werden. Auf der Ausgabenseite wachsen die Verpflichtungen schneller als andererseits die Einnahmen. In der Folge kann der Staat seine Handlungsfähigkeit verlieren. Dies hat im schlimmsten Fall die Zahlungsunfähigkeit zur Folge, die Staatspleite.

Der Fall Griechenland ist deswegen so bedeutend, weil das Risiko eines Staatsbankrottes für deutsche Anleger diesmal in greifbarer Nähe stattfindet, ja für so manchen überhaupt erstmalig existent wird. Historisch sind Staatsbankrotte häufiger aufgetreten als Vielen bewusst ist. In den letzten 200 Jahren waren einige Länder sogar mehrfach zahlungsunfähig, wie eine Studie von C.M. Reinhart und K.S. Rogoff aus dem Jahre 2008 aufzeigt. In der Liste der Kandidaten finden sich beispielsweise Spanien, Ungarn, Portugal, Großbritannien, China, Deutschland (Währungsreform 1923, 1948), die DDR, Türkei, Russland und Argentinien (2002).

Staatsbankrott bedeutet nicht den Untergang eines Staates, sondern die Abwertung seiner Schulden und damit die Entwertung des geliehenen Geldes. Es entsteht dadurch die Möglichkeit eines Neuanfangs.

Unter dem Szenario einer Staatspleite würde der Anleger eine direkte Geldentwertung erleiden. Nicht nur der Ausfall von Zinszahlungen sondern langjährige Rückforderungsprozesse des eingesetzten Kapitals gingen stets mit Staatspleiten einher. Der indirekte Weg der Staatsentschuldung, der ebenfalls eine Geldentwertung mit sich bringt, ist die Inflation.

Für alle Anleger in vermeintlich sicheren Staatspapieren heißt das, dass die vermeintlich sicheren Anlagen tatsächlich riskanter sind als geglaubt und größere Risiken verborgen sind. Viele Anlageprodukte im Bereich Rentenfonds und Geldmarktfonds sind in diversen Staatsanleihen investiert. An dieser Stelle ist der Anlageberater gefordert. Es gilt zu prüfen, die Risiken herauszufiltern und zu vermeiden.

Durch die aktuell vielschichtigen Diskussionen über Staatsverschuldung, Währungsrisiken und Abwertungsszenarien wird die Frage der Vermögensaufteilung für den Anleger immer schwieriger zu beantworten. Es bleiben jedoch Anlagemöglichkeiten die helfen, sowohl der direkten als auch der indirekten Geldentwertung entgegenzuwirken. Diese verbergen sich hinter dem Oberbegriff Sachwertanlagen.

2. aktuelle Aussagen und Markterwartungen verschiedener Finanzexperten:

negative Einflüsse:

  • Staaten im südeuropäischen Raum haben zu viele Schulden und zu wenig Wachstum. Mittelfristig kommen große Schwierigkeiten auf diese Staaten zu. Aber auch in Ländern wie USA, GB und Japan schlummern ähnliche Probleme.
  • Zur Gewährleistung der künftigen wirtschaftlichen und politischen Handlungsfähigkeit wären Haushaltssanierungen und die Reduzierung der Staatsschulden notwendig, anstatt weiterer Verschuldung.
    Beispiel: Griechenland wird nicht dadurch geholfen neue Schulden zu den bereits Bestehenden hinzuzupacken. Dies ist zwar kurzfristig eine Unterstützung und dürfte für Beruhigung an den Märkten sorgen, führt aber mittelfristig dazu, dass noch weniger die Chance besteht die Zinslast zu schultern. Nach einiger Zeit wird dies auch wieder klar erkannt und das Spiel beginnt von vorn – aber auf aussichtsloserer Basis.
  • Sparmaßnahmen von Staaten belasten Unternehmen und Verbraucher stärker (durch höhere Steuerabgaben), dies bremst das Wachstum. Jedoch benötigen die Staaten ein Wirtschaftswachstum, um auf Steuererhöhungen verzichten zu können. Diese Problematik stellt eine große Herausforderung dar.
  • Eine solide wirtschaftliche Wachstumsdynamik in Europa und USA ist derzeit nur ansatzweise in Sicht.
  • Die Währungen aller hoch verschuldeten Staaten könnten daraufhin zu weiterer Schwäche neigen, z.B. gegenüber Edelmetallen.
  • Die Situation im Bankensektor ist weiterhin schwierig und wenig transparent. Der aktuell durchgeführte Banken-Stresstest gibt nur bedingt Einblicke in die tatsächliche Verfassung der Branche.

positive Einflüsse:

  • Einen Lichtblick für europäische Unternehmen mit hohen außereuropäischen Exporten bietet der derzeit schwächere Euro (durch verbesserte Wettbewerbsfähigkeit). Dies gilt besonders für das exportstarke Deutschland.
  • Das Wachstum der Schwellenländer in Asien und Südamerika stützt die Weltwirtschaft. Auch wenn in China erste Ermüdungserscheinungen sichtbar werden.
  • Die angelaufene Quartalsberichtssaison der Unternehmen dürfte überwiegend positiv ausfallen, was beruhigend auf die Börsen wirken und die Aktienmärkte stützen sollte.
  • Das aktuelle Umfeld und die Bewertung bei Aktien sind per Definition (KGV) günstig. Qualitätsaktien sind attraktiver als Rentenpapiere, gerade mit Blick auf die Dividendenerträge.
  • Zinsen sind und bleiben sehr niedrig, besonders für Deutsche und US Staatsanleihen. Da die Liquidität wahrscheinlich auch weiterhin hoch bleibt, wird das vorhandene Investitionskapital zur weiteren Nachfrage von Real- und Sachwerten führen.

Fazit

Sehr auffällig ist derzeit dass die Expertenmeinungen nicht nur weit auseinander gehen, sondern teilweise komplett gegensätzlich sind. Während die Einen von einer zweiten Abwärtswelle der Aktienmärkte und von Staatsbankrotten ausgehen, kommunizieren Andere eine bevorstehende Börsenrallye und eine Stabilisierung der Finanzsysteme.

Das insgesamt gemischte Zukunftsbild sollte sich unbedingt in der persönlichen Anlagestrategie wiederspiegeln. Die bewusste Verteilung des Vermögens bietet gute Chancen einem evtl. drohenden Kapitalverlust, aus welcher Richtung auch immer, entgegenzuwirken. Wertestreuung muss gerade in einem Umfeld oberste Priorität besitzen, in dem eine kritische Betrachtung der weiteren Staats- und Wirtschaftsentwicklung notwendig ist.
Es ist Zeit zu prüfen und zu handeln!

So wird auf Seiten der Kritiker häufig von Sachwerten als “Rettungsboot” gesprochen, vorwiegend von Gold und Immobilien. Das Spektrum ist jedoch noch breiter, mehr dazu finden Sie anschließend unter Punkt 3.

Unser Tipp: Jeder Sachwert sollte auch auf seine Liquidierbarkeit hin überprüft werden, denn in einer Investition „gefesselt“ zu sein, stellt womöglich keine Hilfe in schwierigen Marktsituationen dar.

3. Das wetterfeste Portfolio – Auswege mit Blick auf Sachwertanlagen

  1. Edelmetalle: Anlagen in Gold und Silber stellen einen eigenen Wert dar, unabhängig von allen Papierwährungen. Sie bieten dadurch Schutz vor Währungsrisiken. Die Beteiligung ist sowohl als physische Anlage (in Münzen und Barren), als auch in Form von Minenaktien möglich. Große Goldbarren sind wegen eingeschränkter Liquidierbarkeit eher zu vernachlässigen, echte Münzen können als kleine “Notfallreserve” sinnvoll sein und sind auch offizielles Zahlungsmittel. Fonds die direkt die Goldpreisentwicklung nachbilden sind eine einfache und kostengünstige Investitionsmöglichkeit. Eine Investitionsbeimischung i.H.v. 10% des gesamten Anlagevermögens kann als allgem. Richtwert dienen.
  2. Aktienfonds: Erste Wahl bleiben substanzstarke Aktien in Form von Aktienfonds. Werthaltige Aktien mit soliden Dividenden werden in jedem denkbaren Wirtschaftsszenario einen guten Schutz vor Kapitalverlust bieten, auch wenn die Kurse schwanken. Die Bevölkerungsdichte weltweit wächst und es wird immer Unternehmen geben, die damit Geld verdienen. Agrar-, Nahrungsmittel-, Energie- und Pharmakonzerne erfüllen die menschl. Grundbedürfnisse, unabhängig von Krisenszenarien.
    In bestimmten Fondsanlagen werden auch Absicherungen von Aktieninvestitionen umgesetzt. Für den Anleger komfortabel, denn während man weiterhin im Sachwert investiert bleiben kann, bestehen nur begrenzt Kursverlustrisiken in fallenden Trendphasen. Jedoch ist nicht jeder Aktienfonds geeignet. Wir empfehen Ihnen gern ausgewählte aktiv gemanagte Produkte.
  3. Rohstoffe: Besonders Rohstoffe stellen eine gute Investitionsbeimischung dar (z.B. auch Wald oder Wasser). Gemeinsam mit ökologischen Technologien und der regenerativen Energiegewinnung, trifft man hier die Trendthemen der nächsten Jahrzehnte an.
  4. Immobilien: Die sicherste Immobilie ist wohl das selbstgenutzte, schuldenfreie Wohneigentum. Bei offenen Immobilienfonds bleibt die Lage vernebelt, auch hinsichtlich der bevorstehenden gesetzlichen Regulierung. Die bestehenden Anlagen sollten je nach Produktqualität gehalten werden, für Neuanlagen steht die Ampel derzeit auf Gelb.
  5. Wandelanleihen: Ebenfalls sehr interessant sind Wandelanleihen. Hierbei handelt es sich um eine Art Aktienbeteiligung mit Zinsertrag. Jedoch müssen solide Unternehmen mit zukunftssicheren Geschäfts-feldern zu Grunde liegen. Einige Fonds haben sich auf diese Anlageart spezialisiert und bieten interessante Lösungen.
  6. Fremdwährungsanleihen: Die Streuung in Anleihen von Staaten bei denen ein solider Finanzhaushalt anstatt einer wachsenden Staatsverschuldung vorzufinden ist, kann zur weiteren Erhöhung der Kapitalsicherheit führen. Durch einen soliden Finanzhaushalt verfügt ein Land über die Voraussetzungen einer stabilen Währung. Länder die hierfür in Frage kommen, wären bsw. die Schweiz, Brasilien, Norwegen, sowie einige asiatische Staaten. Auch diese Streuung lässt sich gut mit spezialisierten Investmentfonds umsetzen.
  7. Hedgefonds und Absolut Return Produkte: Auch diese bieten weitere Möglichkeiten zur Risikominderung. Im Vordergrund steht die Zielsetzung der marktunabhängigen Rendite. Besonders wichtig ist es in diesem Segment nur Produkte zu wählen, bei denen die Transparenz und die Historie stimmen.
Bestimmte vermögensverwaltende Fonds ermöglichen mit einem einzigen Fondsinvestment die Streuung in einzelne, mehrere oder auch alle vorgenannten Anlagearten.
Obendrein findet eine professionelle Überwachung und Anpassung innerhalb des Fonds statt.

Jedem Anleger steht eine ganze Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, sein Kapital so zu streuen, dass beruhigende Anlagelösungen auch für Krisenszenarien umsetzbar sind. Wir stehen Ihnen als unabhängiger Ansprechpartner mit langjähriger Markterfahrung zur Verfügung und freuen uns, Ihnen individuelle Lösungen anbieten zu können.

16.04.10 Ostern liegt hinter uns, nun tritt die Hauptversammlungs- und Dividendensaison in die heiße Phase. Von April bis Mai berichten 24 der 30 DAX Unternehmen über den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres. In diesem Jahr bekommen deutsche Aktionäre erstmalig die Gelegenheit, auf der Hauptversammlung auch über die Vorstandsvergütung mit abstimmen zu können, sicherlich eine Maßnahme für mehr Transparenz und Vertrauen.

Die Dividende ist eine jährliche Ausschüttung eines Unternehmens, welches auf diese Weise seine Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligt.

Auf welche Ausschüttungen können sich Aktionäre in diesem Jahr freuen?

Zunächst muss vorangestellt werden, dass 2009 als das Jahr 2 der Krise gilt und die Unternehmensaktivitäten mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert wurden. Dennoch sorgten Kosteneinsparungen überwiegend dafür, das die Ergebnisse weniger stark einbrachen als zunächst erwartet.

  • Daimler verkündete auf seiner Hauptversammlung am 14.April, dass in diesem Jahr die Dividende ausgesetzt werden soll. Auch Commerzbank, Infineon und Lufthansa planen keine Ausschüttung.
  • Solide Dividendenerträge jenseits der 4% sollen bei BASF, Dt. Post, EON und RWE fließen.
  • Bei einigen Unternehmen wird prognostiziert, dass die Dividende gegenüber 2009 sogar gesteigert wird, so z.B. bei Allianz, Fresenius und bei der Münchner Rück.

Die durchschnittliche DAX – Dividendenrendite soll in 2010 bei gut 3% liegen und damit deutlich über den Verzinsungen für sichere Staatsanleihen und Festgelder.
Ein Festgeld über 1 Jahr bringt derzeit eine Verzinsung von ca. 1%, für 5 Jahre Festgeld gibt es ca. 2,5% Zinsertrag, erst für 10 Jährige Festgelder bekommt man ebenfalls um 3%.

  • Allen DAX Unternehmen voran steht seit Jahren die Ausschüttung der Deutschen Telekom, beim derzeitigen Kurs von rund 10€ je Aktie werden hier die Anleger mit rund 7% Dividendenrendite beglückt. Wobei diese kein Aufruf für die T-Aktie ist.

Ein Dividendenertrag von 7% pro Jahr bedeutet rechnerisch, dass nach 14 Jahren Anlagedauer allein durch diese Ausschüttung das angelegte Kapital zurückgezahlt ist, zusätzlich zur Kursentwicklung. Sicher kann dies nicht als Maßstab betrachtet werden, dennoch sind weltweit eine Vielzahl von Unternehmen mit ähnlich hohen Dividendenzahlungen zu finden.

Der Anteil der Dividende am langfristigen Anlageerfolg ist deshalb nicht zu unterschätzen.
“Ein Dividendenfonds ist nicht so sexy wie ein BRIC-Fonds, aber die Strategie steht für stabile und nachhaltige Erträge bei geringerem Risiko. Denn langfristig können die Dividenden rund 50 Prozent der Aktiengewinne ausmachen”, hebt die Managerin eines Dividendenfonds hervor “es geht um die Balance aus Dividende und qualitativem Wachstum.”

Damit Sie nicht selbst auf die komplexe Suche nach Einzeltiteln gehen müssen, empfehlen wir Ihnen die besten globalen Dividendenfonds von erfahrenen Fondsmanagern, für Ihren Depotzuwachs. Kontakt aufnehmen

Willkommen in 2010, ein neues Jahrzehnt bricht an. Zur Einstimmung wagen wir einen kritischen Blick in die zurückliegende Dekade. Wir wollen speziell die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes anhand des DAX aufgreifen und anschließend näher auf Investmentstrategien eingehen, mit denen Mehrwerte erzielbar waren.

  • Welche Entwicklung durchlief der DAX / deutsche Aktienfonds?
  • Welche Rolle spielt antizyklisches Investieren?
  • Aktiv oder passiv gemanagte Fondsprodukte?
  • Der ideale Anlageberater? – ein praktischer Unterschied

Börsenbrief 01/2010:  Rückblick auf des abgelaufene Börsenjahrzehnt

14.12.2009 Unsere Betrachtung zu den Kapitalmärkten vom 21.10.09 hat sich eigentlich kaum verändert. Der DAX vollzieht seit Oktober eine seitwärts gerichtete Bewegung innerhalb einer recht geringen Schwankungs-breite, sodass die weitere Entwicklung nach wie vor nicht entschieden ist. Ein Nachlassen der Handelsvolumen an den Börsen veranlasst zur Einschätzung, dass den aktuellen Tagesbewegungen, hinsichtlich der weiteren Trendfindung, keine zu große Bedeutung gegeben werden muss.

Während der Goldpreis seit Oktober unter größeren Schwankungen weiter zulegen konnte, ist beim Ölpreis eine stetig fallende Tendenz zu beobachten. Unserer Ansicht nach, deutet dies auf eine allgemein skeptischere Betrachtung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung hin. Ob die Aktienmärkte in freudiger Erwartung einer wirtschaftlichen Erholung schon zu weit gestiegen sind, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

  • Unterdessen haben wir uns, mit einem Augenzwinkern, Gedanken darüber gemacht, ob es Gemeinsamkeiten zwischen den Entscheidungen in der Weihnachtszeit und dem Verhalten bei Geldanlagen gibt? Lesen Sie weiter in unserem Weihnachts-Spezial-Newsletter.

Im Rückblick Börsenjahr 2008 gehen wir auf folgende Themen näher ein:

  • Übersicht allgemeine Wertentwicklung von Investmentfonds, kurz-, mittel- und langfristig vs. Sparbuch
  • Rückblick auf 2008 / unser Handeln im Rückspiegel + Mehrwert durch antizyklisches Anlegen
  • Inflation, Geldwert vs. Sachwert

13.02.09 unser Kurzbericht vom diesjährigen Fonds Professionell Kongress 2009 in Mannheim, der Fachmesse im Investmentfondsbereich
>Hier unser Eindruck<, Weitere Informationen und Bilder vom Fondskongress finden Sie unter www.fondsprofessionell.de

In unserem Newsletter 01/2008 gehen wir auf folgende Themen näher ein:

  • Rückblick 2007 / Chancen und Risiken für 2008
  • Abgeltungssteuer – überlegtes Handeln bringt den größten Vorteil, nicht die schönste Werbung
  • Anlageverhalten der Deutschen – normales Anlegen bringt nur normale Ergebnisse
  • Was mit Investmentfonds möglich ist und warum eigentlich in Fonds investieren

03.01.2005
Im 2. Halbjahr 2004 nahm die W.A.V.E. GmbH am Wettbewerbe zum “Finanzberater des Jahres 2004″ teil, welcher von der Zeitschrift Euro-FINANZEN und mehreren namenhaften Veranstaltern, im Zeitraum vom 01.07.04 bis 31.12.04, durchgeführt wurde.

Zwei Teilwettbewerbe bestimmten das Gesamtergebnis

Zum Einen ein Depotwettbewerb, in welchem virtuelle 500.000€ in Investmentfonds so gemanagt werden sollten, dass eine möglichst schwankungsarme und doch hohe Wertentwicklung zustande kommt. (hohes Sharpe-Ratio)

Zum Zweiten ein anspruchsvoller Wissenswettbewerb. Hier musste jeden Monat ein Fragebogen beantwortet werden, dabei wurden alle Bereiche der Finanzwelt abverlangt, z.B.

  • Versicherungen und Steuern,
  • Beteiligungen,
  • mathematische Aufgabe,
  • Kapitalmarkt – Kenntnissen.
  • gesetzliche Rahmenbedingungen und bevorstehende Änderungen

Das Teilnehmerfeld bestand aus rund 830 Bankberatern, Versicherungsmaklern und Vermögensverwaltern, und ist als sehr anspruchsvoll einzustufen. In den Zwischenwertungen, welche in der Zeitschrift FINANZEN monatlich nachgelesen werden konnten, erzielten wir mehrfach Top Ten Platzierungen in Depot und Gesamtwertung.

Unsere Endperformance im Depotwettbewerb liegt mit + 8,2 %, bei sehr gleichmäßigem Verlauf, ebenfalls im Spitzenfeld. (zum Vergleich: DAX im 2.Hj 2004 + 4,8 %)

Wir konnten somit dazu beitragen, dass es auch Teilnehmer aus den Neuen Bundesländern, auf einem Niveau mit dem doch überwiegend Westdeutschen Spitzenfeld, aufnehmen können. Ein genauerer Bericht erfolgt im EuroWirtschafts Magazin 02/03 2005, ab 16.02 im Zeitschriftenhandel.