Über die Sommermonate hinweg verliefen die Börsen in einem Seitwärtstrend. Im September begannen die europäischen Märkte die Ergebnisse der deutschen Bundestagswahl zu antizipieren. Es zeichnete sich ab, dass ein zunächst befürchteter Rechtsruck nicht zu Stande kommen und keine Auswirkungen auf die europäische Gemeinschaft haben würde. Dies führte zu einer Beruhigung der Kapitalmärkte und die weltweit hohe Liquidität spülte frisches Kapital in europäische Aktien.
Die Börsen zeigten sich damit robust, auch in den üblicherweise schwankungsanfälligen Herbstmonaten. Besonders die US-Aktienmärkte ließen und lassen kaum Anzeichen von Schwäche erkennen, trotz der mittlerweile hohen Bewertung von Technologieaktien (Apple, Amazon, Netflix & Co).

Die Technologie-Blase im Jahr 2000


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Das Investmentsteuerreformgesetz (InvStG-E) sieht ab 2018 einen steuerlichen Neuanfang für alle Fonds vor. Es ist für alle Fondsanleger ratsam, sich mit den steuerlichen Änderungen vertraut zu machen. Wir geben einen kurzen Überblick zu den neuen Regeln.

Zunächst gilt es zu erwähnen, dass die Abgeltungssteuer bestehen bleibt. Neu geregelt werden die grundlegenden Voraussetzungen, bevor die Abgeltungssteuer zum tragen kommt. Ziel der neuen Gesetzgebung war es, die steuerlichen Regelungen zu vereinheitlichen (Anpassung an EU-Recht) und zu vereinfachen. In der Folge ergibt sich eine steuerliche Gleichbehandlung von inländischen und ausländischen Fonds, die so bisher nicht gegeben war.

Beschlossen wurde ein zweistufiges Regelwerk, welches einerseits eine Besteuerung auf der Fondsebene neu einführt. Zum Anderen wird die steuerliche Behandlung für Anleger reformiert.
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Die Sterne scheinen günstig für Europas Kapitalmärkte zu stehen. Im März zeigte der Wahlausgang in den Niederlanden, dass keine anti-europäische Mehrheit zu Stande kam. Im Juni brachte der Wahlausgang in Frankreich den Sieg für Macron und ebnete damit den Weg zur Fortführung der europäischen Gemeinschaft, entgegen vieler Befürchtungen.

An den Börsen führte dies zu Erleichterung. Im Vorfeld der Entscheidungen wurden die europäischen Märkte eher gemieden, nach den Entscheidungen stieg schließlich die Investitionsbereitschaft und frisches Kapital strömt nach Europa, in DAX, EuroStoxx & Co.

Auf längere Sicht befinden sich die europäischen Börsen in einem positiven Trend, der weiterhin intakt ist.
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Kurzer Rückblick auf das Börsenjahr 2016

Manchmal braucht es nur einen Monat, damit aus einem eher zähen Börsenjahr letztlich ein gutes Anlagejahr wird. Ungefähr so verhielt es sich in 2016. Zum Jahresstart verunsicherten der tiefe Ölpreis und Sorgen um das Wachstum in China die Kapitalmärkte für gut einen Monat. Zur Jahresmitte erschreckte der BREXIT die Börsenwelt nur für wenige Tage. Zum Jahresende, nach dem überraschenden Wahlausgang in den USA, verflog die Unsicherheit bereits nach wenigen Stunden. Jedes Mal erholten sich die Kapitalmärkte recht schnell wieder. Denn: Kapitalmärkte mögen keine Unsicherheit, Märkte verarbeiten Fakten und handeln Zukunft.
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